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2 Bund Deutscher Mädel
2.1 Definition des BDM
· Teil der Hitlerjugend, speziell für Mädchen
· HJ in vier Teilorganisationen gegliedert: siehe HJ
2.2 Entstehung
· 1923 à Elsbeth Zander gründet 1. „Deutschen Frauenverband“
nationalistisch gesinnter Frauen
· Sommer 1931 à alle darauffolgenden Zusammenschlüsse von
Frauen und Mädchen wurden aufgelöst
à NS-Frauenschaft und BDM entstehen
· Beitritt anfangs freiwillig à
- Mädchen sahen Möglichkeit sich vom kindlichen und engem Leben zu befreien
- Bindung an etwas Großes und wesentliches
- eine Art Pfadfinderlager für Mädchen
· 01.12.1936 à HJ durch Gesetz zur einzigen Staats-
jugendorganisation
· freiwilliger Zwang dorthin zu gehen
· Versäumnisse wurden bestraft
· Mädchen warben mit Plakaten um mehr Mitglieder
· Ende 1936 à 5,4 Millionen Mitglieder hatte die HJ
2.3 Aufgaben und Ziele
· trafen sich zweimal in der Woche (Mi und Sa) nachmittags
· Beginn des BDM: singen, tanzen, basteln, nähen,
wandern und Sport treiben
· Tagesablauf sogenannter Freizeiten:
6.30 Uhr Wecken
6.35 – 7.00 Uhr Frühsport
7.00 – 8.00 Uhr Waschen, Anziehen, Aufräumen
8.00 Uhr Fahne hissen
8.10 – 8.30 Uhr Frühstück
9.30 Uhr Zeitungsbericht
12.15 Uhr Mittagessen
12.45 – 14.30 Uhr Freizeit
16.00 Uhr Stehkaffee
19.15 Uhr Abendbrot
19.45 – 20.45 Uhr Heimabend
20.45 Uhr Fahne einholen
21.30 Uhr Bettruhe
· ihre Unterkünfte selbst aufbauen
· ihn Freizeit Sport treiben, Waldspiele machen, singen
· politisch geschult
· am vorletzten Tag Leistungsabzeichen gemacht
· Aufnahmeprüfungen der Jungmädel fanden dort statt
à politische, hauswirtschaftliche und politische Gebiete
· im 2.Weltkrieg:
- Kriegshilfe in der Heimat leisten
- in Lazaretten mithelfen
- verwaiste Kinder betreuen
- in Feldküchen (Notlager für Obdachlose) arbeiten
- auf dem Land bei der Ernte helfen
- Uniformen der Soldaten reparieren
- die Soldaten moralisch unterstützen
- nicht schulische Betreuung der Kinder in der Kinderlandverschickung
- als Luftschutzhelferinnen und im Sanitätsdienst auf den Ernstfall vorbereitet
- fast alle Tätigkeiten galten dem Einsatz im Krieg
· vor dem Krieg:
- neue Freundschaften schließen
- Freizeit aufregender gestalten
- Verboten der Eltern entziehen
- Kameradschaft und Zusammengehörigkeit unter den Mädchen aufbauen
· gläubige Anhänger des Nationalsozialismus vorbereitet auf Ehe und Mutterschaft „erbgesunder“ Kinder
· Führer treu und selbstlos dienen
· Pflichten kritiklos und mit Freude erledigen
· Tugenden: Disziplin, Gehorsam, Pflichterfüllung,
Opferbereitschaft und Körperbeherrschung
· geistige und weltanschauliche Ausbildung nur an zweiter Stelle
· Jugend durch eine verstärkte weltanschauliche Schulung von der Kirche entfremden
2.5 Möglichkeiten der Weiterentwicklung
· Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften für Auslandskunde
· nach 2 Jahren à Auslandsfahrt möglich
· vor Berufsausbildung ein freiwilliges „hauswirtschaftliches Jahr“
· ab 1938 war dieses Jahr Pflicht
· junge Frauen in kinderreiche, bäuerliche Familien geschickt, um im Haushalt arbeiten
· mit 17 Jahren bestand die Möglichkeit einberufen zu werden
· 17- bis 21-jährige Mädchen
à BDM - Werk Schönheit und Glaube
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