Arbeit: Der Regenwald wird charakterisiert durch üppiges Pflanzenwachstum. Da jährlich hohe Niederschlagsmengen und ganzjährig gleichbleibende hohe Lufttemperaturen sind, kann sich die Vegetation ohne Ruhephasen entfalten. Am eindrucksvollen sind Fülle und Üppigkeit des Pflanzenwuchses. Die grünen Wälder dieser Gebiete weisen einen meist dreistöckigen Aufbau auf. Durch unterschiedliche Temperatur-, Feuchtigkeits-, Wind- und Lichtverhältnisse wird eine Vielfalt an Pflanzen und Kleinstlebensräumen geschaffen, die die Grundlage für eine Vielzahl an Pflanzen und Tierarten. Im Waldinneren, ist die Luft fast feuchtigkeitsgesättigt. Vereinzelt übertragen 70 m hohe Baumriesen, die sich zur stabilität mit großen Brettwurzeln im Boden verankern. Die bilden wie ein grünes Dach über den mittleren und unteren kleinen Kronen. In den Ästen der Baumkronen wachsen Bromelinund Orchideen. Sie entnehemen die Nährstoffe uns der Luft sowie aus dem Regen und wassertropfen das sie aus den Blättern auffangen. Je weiter man ins innere des Waldes kommt umso düsterer wird es, wein kaum sonnenlicht durch das Kronendach der Bäume hindurch kommt. Weil nur wenig Licht zum Waldboden dringt, ist der Unterwuchs spärlich. Nur Sträucher und Kräuter, dafür gibt es aber unzählige Pilze, Moose und Farne. Es gibt auch zahlreiche Kletterpflanzen, hauptsächlich Lianen die nach dem licht wachsen, und in der Lage sind ganze Stämme zu umranken, um nach oben zu kommen und dort in den Baumkronen ihre Blattfülle zu entfalten. Auffällig ist auch der Artenreichtum der Bäume. Es gibt einen Nährstoffkreislauf im Regenwald. Auf dem Boden sind viele Kleinlebewesendie erzetzen im feuchten Klima rasch absterbende Pflanzenteile. Die Nährstoffe gelangen in die oberste Bodenschicht und werden sofort von den flachen Wurzeln der Pflanzen und Bäume wieder aufgenommen. der Regenwald wird durch das zusammenwirken aller Merkmale geprägt. Wird ein was zerstört oder entfernt so ist der Regenwald gefährdet. Ein Beispiel hierfür ist das abroden des Tropenholzes. Dies kann Auswirkungen auf das klima haben. das Niederschlagswasser wird nicht mehr in der gewaltigen Biomasse des Waldes gespeichert, sondern fließt im Boden rasch ab. Dadurch gehen Verdunstungen und Luftfeuchugkeit zurück und es fallen entsprechend weniger Niederschläge. Jedes Stockwerk des waldes hat seine eigene Tierwelt die sich an ihren Lebensraum anpassen. so haben zum Beispiel Tiere in der Kronschicht Krallen, Greifschwänze oder Saugnäpfe. (Jaguar und Affenadler). Auch Schmetterlinge halten sich fast immer im luftigen Kronendach auf. Dagegen findet man im Boden mehr Würmer, käfer oder Krebse
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