Arbeit: Die Deutsche Börse ist weit mehr als ein reiner Marktplatzorganisator für den Handel mit Aktien und anderen Wertpapieren. Sie ist ein Transaktionsdienstleister: mit Spitzentechnologien öffnet sie Unternehmen und Investoren den Weg zu den globalen Kapitalmärkten. Ihr Produkt- und Dienstleistungsservice umfasst die ganze Kette vom Aktien- und Terminhandel über die Abwicklung der Aufträge und die Bereitstellung der Marktinformationen bis zur Entwicklung und zum Betrieb der elektronischen Handelssysteme. Mit ihren vorgangsorientieren Geschäftsmodell steigert sie die Wirkung der Kapitalmärkte: Emittenten machen gewinn durch die niedrigen Kapitalkosten; Investoren aufgrund hoher Flüssigkeit und geringer Übertragungsgebühren.
Mehr als 3 200 Mitarbeiter bedienen Kunden in Europa, den USA und Asien. Die Deutsche Börse unterhält Standorte in Deutschland, Luxemburg, der Schweiz, Spanien und den USA.
Die Deutesche Börse Systems AG ist eine 100%-ige Tochter der Deutsche Börse AG. Sie entstand im Mai 1997 aus den IT-Bereichen der Deutschen Wertpapierzentrale (DWP) und der Deutschen Terminbörse (DTB). Alle IT-Aktivitäten der Deutschen Börse sind unter einem Dach vereint.
Mit der Einführung des Integrierten Börsenhandels- und Informationssystem fällt 1989 der Startschuss für den voll elektronischen Handel von Aktien.
1992 Startet die Auftragsübermittlung und Kursfeststellung für den Parketthandel der 7 Regionalbörsen und der Frankfurter Wertpapierbörse mit dem von der Deutschen Wertpapierzentrale neu entwickelten System BOSS-CUBE.
Der Handel mit Namensaktien wird durch die Einführung von Cascade-RS erheblich vereinfacht. Mit dem integrierten Aktien Buch bietet die Systems für die Wertpapierausgeber von Namensaktien ein wirkungsvolles Werkzeug zur Verwandlung ihrer Aktionärsdaten in einem Aktionärsbuch zur Verfügung. Im September 1998 startet mit der Einführung von Eurex Realease der einheitliche Betrieb für Deutsche und Schweizer Terminmarktprodukte.
Im März 2001 dehnt die European Energy Exchange ihren Handel auf Terminmarktprodukte aus.
Am 18. Februar 2002 stimmte der Aufsichtsrat der Deutsche Börse AG schließlich dem Übernahmeangebot der Deutschen Börse für Cedel International und somit für den fünfzigprozentigen Anzeil an Clearstream International zu.
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