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Titel:

Funktionale Ablaufanalysen


  Note:   Klasse: 13







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Arbeit: Funktionale Ablaufanalysen:

Hierbei werden die Funktionen einzelner Elemente, hinsichtlich der Lösung der gestellten Bewegungsaufgabe beachtet.
Es wird also verdeutlicht WARUM der Sportler
• Diese oder Jene Aktion macht
• Diese oder Jene Reihenfolge vorliegt
• Diese oder Jene Umgebung vorliegt
• Diese oder Jene räumlich - zeitlichen Merkmale vorhanden sind

Hierfür wird die Ablaufanalyse
1. Dem Ablauf nach, in funktionale Verlaufsbestandteile gegliedert
2. bestimmt durch welche Aktionen die Funktion eines Verlaufsbestandteils
erreicht wurde
3. werden die Verlaufsmodalitäten beachtet

1. Funktionsphasen:
Jeder Abschnitt des Ablaufes, welcher eine bestimmte Funktion hinsichtlich der zu lösenden
Bewegungsaufgabe mit den vorherrschenden Bedingungen (Regeln), wird Funktionsphase
Genannt.

1. Grobe Phasengliederung:
• Vorbereitungsphase
• Hauptphase
• Endphase

- mechanische Funktionsphase meint diejenigen Abläufe beim: Hochgehen, Abspringen, Beschleunigen und Gleichgewichtsstabilisierung
- physiologischen Funktionsphase meint diejenigen Abläufe beim:
 Vorbereitungsphase, wird mit Gegenbewegung eingeleitet
- Systemspezifische Funktionen meint diejenigen Abläufe beim: die auf die spezifischen Bau- und Funktionsweise des menschlichen Muskel- und Gliederungssystem zurück zuführen sind.
- Sensorischen Funktionsphase meint diejenigen Abläufe wo eine bestimmte motorische Aktion für den Sportler angebracht ist (Kopf drehen und sich nach seinen Mitspielern umsehen )

2. Haupt- und Hilfsfunktionsphasen:

• Hauptfunktionsphase: Hierbei wird auf keine andere Phase Bezug genommen, sie ist außerdem an die gestellte Bewegungsaufgabe gebunden. Wird die Funktion des Treffens nicht erreicht, so ist auch die Bewegungsaufgabe nicht gelöst Bsp. Das Treffen eines Tennisballes
• Hilfsfunktionsphase: Sie nimmt bei ihrer Beschreibung und Begründung Bezug zu anderen Funktionsphasen

3. Differenzierung der Hilfsfunktionsphasen:
• Vorbereitende Hilfsfunktionen, bestehen aus dem Erreichen bestimmter:
- Ortsstellen
- Raumlagen und/ oder Körperpositionen
- Bewegungszuständen

• Unterstützende Hilfsfunktionsphasen, differenzieren sich in:
- Direkt unterstützende Hilfsfunktionsphasen: Körperteile, die nicht unbedingt eingesetzt werden, werden noch zusätzlich in die Bewegung eingefügt
- Indirekt unterstützende Hilfsfunktionsphasen

• Überleitende Funktionsphase:
Hierbei wird die voriger Bewegungszustand in einen neuen überführt (bestens der Stillstand)

2. Die funktionserfüllenden Aktionen:
Ist die Ermittlung jener Aktionen des Sportlers, die eine Funktion zur Bewegungsaufgabenlösung beiträgt. Ist besteht aus/ ist:

1. natürliche Analyseeinheiten:
• Diese können wir uns konkret vorstellen (Physikalische Gegebenheiten, wie z.B. Trägheitsmoment, Anziehungskraft usw.)
2. Ermittlung der Aktion:
• Hierbei wird deutlich, dass eine Funktion nicht nur durch eine, sondern oftmals durch mehrere Aktionen lösbar sind.
3. eine Kontrolle der Gliederung in Funktionsphasen(für den Fall, dass wir noch weitere Aktionen erkennen, sie aber noch nicht zugeordnet haben)
• Entweder:
- hat die entsprechende Aktion keine Funktion zu Lösung der Bewegungsaufgabe, so muss/ sollte sie in der Bewegungsrealisierung nicht eingebunden werden
• Oder:
- sie hat eine Bedeutung zur Lösung der Bewegungsaufgabe, die jedoch ncoh nicht ermittelt wurde

Die Aktionen eines Sportlers werden wie folgt ermittelt:
• Subjektiv: Eine Befragung des Sportlers, der dann seine subjektive Meinung äußert
• Objektiv: Ein an Messungen gebundenes Verfahren, hierzu werden auch auf die Grundbewegungen (Beweglichkeit der Körperteile durch Beugen, Strecken, Aus- und Einwärtsdrehen usw.) und auf Bewegungsrichtungen (vor-, rück-, auf-, abwärts,) geachtet.

3. Besondere Verlaufsmerkmale der funktionserfüllenden Aktionen:
Hierbei muss geprüft werden, inwieweit für die räumliche und zeitliche Gestaltung einer Aktion noch Bedingungen zu beachten sind Hilfe hierfür erhält man, wenn die Verlaufsbesonderheiten sich auf den Beginn oder das Ende beziehen. Weiter kann eine Besonderheit einer zeitlichen, örtlichen, positionellen, lagebedingten oder energetischen Einschränkung vorgegeben sein.









Quelle:



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