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Titel:

Geographie und Industrie Chinas


  Note: 1   Klasse: 9







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Arbeit: Geographie und Industrie Chinas


1 Wirtschaftlicher Aufschwung und rasantes Wachstum 2
2 Kritik an der Entwicklung Chinas 4
3 Formen der Industrie in China 5
4 Nachteile der Entwicklung Chinas 5
5 Import- und Exportverhalten der Volksrepublik China 6
6 Chinas wirtschaftliche Entwicklung 7
7 Die Geographie der Volksrepublik China 8
8 Wichtige Daten zur Geografie und der landwirtschaftlichen
Nutzung Chinas: 8
9 Klima 9
10 Der Drei-Schluchten-Staudamm 10
10.1 Monströse Beton Barriere 10
10.2 17 Jahre Bauzeit 11
10.3 175 Meter Pegelstand 11
10.4 Logistische Riesenprojekte 11
11 Quellenangabe: 13

China als Industrienation




1 Wirtschaftlicher Aufschwung und rasantes Wachstum

China erlebte in den letzten Jahren einen starken wirtschaftlichen Aufschwung. Das Wirtschaftswachstum des Landes China lag im letzten Jahrzehnt bei durchschnittlich 7%. Aber trotz dieses Wachstums geht es einem großen Teil des chinesischen Volkes schlecht. Von der Armut ist hauptsächlich der Teil der Bevölkerung betroffen, der auf dem Land lebt und als Bauern arbeitet. Die Menschen, die in den großen Städten wie
Peking leben, haben ein gesichertes Einkommen und einen viel höheren Lebensstandard. Da China ein kommunistisches Land ist, sollte es zwischen den Menschen eigentlich keinen Unterschied geben und alle sollten gleich sein. Auf dem Land gibt es zu dem kaum Firmen, die den Menschen Arbeit geben könnten. Die großen Firmen befinden sich alle in den Städten. Von der Regierung haben die Firmen die Anweisung erhalten, sich nicht an den normal üblichen Standards, wie DVD oder der Übertragungstechnik der Handynetze zu orientieren, sondern stattdessen eigene Techniken zu erfinden. So will sich das Land vor einer zu großen Bestimmung durch andere Länder schützen. Auf diese Weise können die in China produzierenden Firmen besser von der Regierung überwacht werden, denn die Überwachung und Kontrolle der Abläufe in den Betrieben spielt eine große Rolle. Zu den oben genannten Eigenentwicklungen gehören der in China übliche, DVD ähnliche Standard EVD (Enhanced Versatile Disc) und eigene

Mobilfunknetze, die hauptsächlich von Handys genutzt werden, die in China hergestellt wurden. Durch die positive Wirtschaftsentwicklung mehrt sich auch der Wohlstand Chinas, was dazu geführt hat, dass China jetzt in der Lage ist selbst an andere Länder Entwicklungshilfe zu zahlen, wobei bis vor kurzem China selbst noch Entwicklungshilfeempfänger war.




2 Kritik an der Entwicklung Chinas

Der Vorsatz Chinas, ebenfalls zu einer Weltmacht aufzusteigen wird von vielen Seiten kritisch beobachtet, da niemand wissen kann, welche Folgen es haben wird, wenn ein kommunistisches Land an der Spitze der Weltpolitik und –wirtschaft steht. Greenpeace beispielsweise sieht einen weiteren Faktor, der die Entwicklung Chinas gefährlich macht.
Durch die immer weiter fortschreitende Ausdehnung der Industrie nimmt auch die Bevölkerung weiter zu. Darin sieht Greenpeace eine große Gefahr für Tiere und Umwelt. Greenpeace bemerkte zum Beispiel, dass rund zwei Drittel der chinesischen Bevölkerung mit vergiftetem Wasser versorgt werden und immer mehr fruchtbare Böden durch den Einsatz von Pestiziden und die Abwässer großer Firmen verloren gehen. Greenpeace befürchtet durch die Tatsache, dass China immer mehr an Macht und Bedeutung gewinnt, dass die Umwelt darunter leiden muss.

3 Formen der Industrie in China

In der chinesischen Industrie gibt es nur sehr wenig Privatbesitz, da sehr hohe Investitionsbeträge gezahlt werden müssen. Deswegen gehören fast alle Firmen dem Staat. Es existieren verschiedene Formen von Firmen. Die zurzeit am erfolgreichsten arbeitenden Betriebe sind die, von Bauern gemeinsam gegründeten. Diese sind hauptsächlich am Stadtrand vorhanden. Sie haben den Vorteil, dass sie an keinerlei Wirtschaftsplan gebunden sind und so einen höheren Gewinn erzielen können. Außerdem gibt es noch weitere gemeinschaftliche Firmen, die von China und ausländische Investoren aufgebaut wurden (joint-ventures). Diese Form ist aber komplizierter, denn die Vertragspartner setzen sich oft gegenteilige Ziele




4 Nachteile der Entwicklung Chinas

Die Landbevölkerung bekam in den letzten Jahren die nachteiligen Folgen des stetigen Wachstums Chinas deutlich zu spüren. Das durchschnittliche Jahreseinkommen eines chinesischen Bauers liegt bei umgerechnet 80 $. Das Jahreseinkommen der in den großen Städten lebenden Bevölkerung ist rund 3,11-mal so hoch. Außerdem werden aufgrund der sich immer weiter ausdehnenden Industrie weite Flächen Ackerland zerstört und so wird den Bauern ihre Lebensgrundlage genommen. Bisher wurde nur sehr wenig für diesen Teil der Bevölkerung getan und stattdessen mehr für die Mittelschicht, die zahlungskräftig ist. Um diese immer weiter fortschreitende Verarmung der Landbevölkerung zu verhindern, will die Regierung jetzt Projekte starten, die den armen und sozial schwachen Teil der Bevölkerung unterstützen sollen. Dieses Vorhaben wird von der Öffentlichkeit sehr begrüßt. Es ist geplant, die Steuern der Bauern auf ein Minimum zu reduzieren und sie in absehbarer Zeit ganz abzuschaffen. Außerdem soll die Ausbreitung des Industrieparks zu Gunsten der Bauern gestoppt werden.



5 Import- und Exportverhalten der Volksrepublik China


China ist einer der größten Rohstoff-Importeure der Welt. Der Verbrauch Chinas ist fast so hoch wie der der großen Industrienationen USA und



Japan. Dadurch, dass in China mehr als 1,3 Mrd. Menschen leben, ist der Verbrauch an Rohstoffen dementsprechend hoch. China ist beispielsweise mit 40% des jährlichen Zementverbrauches der größte Konsument. Aber auch fossile Brennstoffe, wie Kohle, werden in Massen benötigt. So kommt es oft zu Lieferengpässen und in Folge dessen fällt auch in den großen Städten wie Shanghai und Peking häufig der Strom aus. Die Volksrepublik China wächst immer weiter und beheimatet immer mehr Menschen. Auf Grund dessen sehen Beobachter eine große Gefahr, da das dazu führt, dass die Vorräte an fossilen Brennstoffen immer weiter aufgebraucht werden. Deshalb wird mit Hochdruck nach Alternativen gesucht, um fossile Brennstoffe zu ersetzen.



6 Chinas wirtschaftliche Entwicklung

Die Volksrepublik China wurde 1949 gegründet. Damals wurden zuerst nur besonders wichtige Industriezweige verstaatlicht und der bis dahin übliche Großgrundbesitz aufgelöst. Dann wollte man ein System Nach dem Vorbild der UDSSR aufbauen und kleine landwirtschaftliche Betriebe wurden in Genossenschaften zusammengeschlossen. Außerdem wurde nun die gesamte Industrie verstaatlicht. 1958 wollte man einen „großen Sprung nach vorn“ unternehmen, was man durch eine rasch fortschreitende Industrialisierung von industriellen Kleinbetrieben auf dem Land erreichen wollte. Dazu wurden bäuerliche Genossenschaften gebildet die alles gemeinsam verwalten. Dieses Projekt musste aber bald wieder aufgegeben werden, da die Arbeitsmoral der Bauern zu schlecht war, die Betriebe nicht richtig koordiniert wurden und es mehrere aufeinander folgende Missernten gab. Später gab es aber noch mehrere Versuche dieses Vorhaben durchzusetzen, die aber auch scheiterten. Nach dem von diesem Projekt Abstand genommen wurde und den Firmen in China erlaubt wurde mehr eigene Entscheidungen zu treffen, kam es zu einem wirtschaftlichen Aufschwung der bis heute andauert.


7 Die Geographie der Volksrepublik China


Im Osten Chinas steigt die Landschaft an bis zum Hochland von Tibet im Westen und dem Himalaja im Südwesten. Der Westen Chinas wird beherrscht von Hochebenen und Steppengebieten, die im Nordwesten und Norden in Wüsten(Takla-Makan, Gobi) übergehen. Im Westen erreicht das Hochland von Tibet, das “Dach der Welt”, eine durschnittliche Höhe von 4500 m. Mit dem Mount Everest(8848 m) findet sich hier als südliche Barriere der höchste Berg der Erde. Der dicht besiedelte Osten hat Mittelgebirgscharakter. Die Küste am Gelben Meer ist flach; hier münden die beiden bedeutendsten Flüsse Chinas, der Huanghe(4875 km) und der 6300 km lange Yangzijiang. Der insgesamt 14500 km langen Küste sind mehr als 5000 Inseln vorgelagert, von denen Hainan mit 34380km² die größte ist. Im Landesinneren liegen Bestände tropischer Regenwälder, die in höheren Lagen in Bambuswälder, an der Küste in Mangroven übergehen.



8 Wichtige Daten zur Geografie und der landwirtschaftlichen Nutzung Chinas:

China grenzt an über 14 verschiedene Länder.(Afghanistan 76 km, Bhutan 470 km, Birma 2.185 km, Indien 3.380 km,

Kasachstan 1.533 km, Nordkorea 1.416 km, Kirgistan 858 km, Laos 423 km, Mongolei 4.677 km, Nepal 1.236 km, Pakistan 523 km, Russland (Nordosten) 3.605 km, Russland (Nordwesten) 40 km, Tachikistan 414 km, Vietnam 1.281 km). Die Länge der chinesischen Grenze beträgt insgesamt 22.117 Kilometer. China ist mit seiner Größe von 9.596.960 km² nach den USA, Russland und Kanada das viertgrößte Land der Erde. Von den 9.596.960 km² Fläche sind ca. 270.550 km² Wasser, das sind nur 2,82% der gesamten Fläche Chinas. Der Ost-Westabstand beträgt ungefähr 5000 km
Die Geografischen Koordinaten des Landes sind 35 00 N und 105 00 E.
Der tiefste Punkt Chinas ist Turpan Pendi mit -154 m und der höchste Punkt ist der Mount Everest mit 8850 m, somit liegt der Höhenunterschied bei ca. 9004m.
China hat eine Vielzahl von Bodenschätzen, wie Kohle, Eisenerz, Erdöl, Quecksilber, Zinn, Wolfram, Antimon, Mangan, Molybdän, Vanadium, Magnetit, Aluminium, Zink und Uran.
In China werden nur ca. 1.58 Mio. km² landwirtschaftlich genutzt. Der Bereich der nicht für die Landwirtschaft genutzt wird (8 Mio. km²), wird für die Unterbringung der Bevölkerung gebraucht.


9 Klima
Da China im Osten des asiatischen Kontinents und am Pazifik liegt, hat es ein ausgeprägtes Monsunklima; aufgrund seines weiten Territoriums, seiner komplizierten Bodengestaltung und großer Höhenunterschiede weist China vielfältige Klimazonen auf, die sich von Süden nach Norden nacheinander in die tropische, die subtropische, die warmgemäßigte, die gemäßigte und die kaltgemäßigte Zone unterteilen, wobei auf dem Qinghai Tibet Plateau je nach Höhelage eine andere Klimazone herrscht.


10 Der Drei-Schluchten-Staudamm

Eine Baustelle, so weit das Auge reicht!
Vor Ihren Augen breiten sich 15 Quadratkilometer aufgewühltes Erdreich aus, gespickt mit Silos und Schotterbergen, durchzogen von Kanälen und Förderbändern, zweigeteilt vom braungrünen Lauf des Jangtsekiang, Chinas längstem Strom. Dazwischen Baracken aus Ziegelstein, Quartiere für die rund 20 000 Arbeiter, die derzeit im Einsatz sind. Im Dunst gerade noch ausmachen lässt sich die Stadt Sandouping mit dem plumpen Hochhaus, in dem die Herren der Baustelle residieren: die Drei Schluchten Entwicklungsgesellschaft, die für die chinesische Regierung das größte und wohl auch umstrittenste Wasserbauvorhaben der Welt vorantreibt.


10.1 Monströse Beton Barriere
Eine Kolonne blauer Kipplader wälzt sich derweil durch die Mondlandschaft bergan, hinauf zur Krone der Staumauer, auf der eine Straße verläuft. Im Gegensatz zu den elegant gewölbten Stauwerken, wie sie vielerorts Gebirgstäler absperren, ist der Drei Schluchten Damm ein gerader Betonriegel, der auf einem Untergrund aus Granit ruht und allein durch sein enormes Gewicht dem Wasserdruck standhalten soll. 185 Meter hoch ist die Barriere, 2309 Meter lang soll sie werden und aus mehr als 19 Millionen Kubikmeter Beton sowie 196000 Tonnen Stahl bestehen.



10.2 17 Jahre Bauzeit
Noch allerdings ist der Damm nur zu zwei Dritteln fertig gestellt, das Südufer des Stromes hat er noch nicht erreicht. Erst in voraussichtlich sechs Jahren werden die Baukräne und Betonmischer abziehen, nach insgesamt 17 Jahren Bauzeit; nur 374 Arbeiter sollen dann noch für den Betrieb des Staudamms nötig sein. Das Wasser steigt indes schon jetzt ein vorgebauter provisorischer Betonwall dichtet die Lücke am Südufer ab, damit dahinter weitergebaut werden kann.

10.3 175 Meter Pegelstand
Das eigentliche Schauspiel begann Mitte des Jahres 2003, als die Fluttore im Damm geschlossen wurden, die bislang noch große Mengen Wasser abfließen lassen: Innerhalb weniger Tage wird der Jangtse direkt vor der Staumauer um 69 Meter steigen. Bleibt es bei der derzeitigen Planung, soll der Wasserstand im Jahr 2009 schließlich 175 Meter erreichen. Der reißende Gebirgsfluss Jangtse, der bei Sandouping gerade die sagenumwobenen "Drei Schluchten" hinter sich lässt, wird dann in einem 600 Kilometer langen Stausee zur Ruhe kommen in Deutschland würde der von Hamburg bis München reichen.

10.4 Logistische Riesenprojekte
China hat Erfahrung mit derartigen logistischen Riesenprojekten; seit 1950 mussten bereits mehr als 45 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen, die meisten wegen neuer Staudämme und Stadterneuerungen. Am Drei Schluchten Stausee wurden die Umsiedlungen zwar zentral geplant, vor Ort aber entschieden Umsiedlungsbüros, wer weichen muss. Auch für die Überzeugungsarbeit sind die lokalen Behörden zuständig, inklusive aller Konsequenzen: So wurden Anfang 2002 in der Nähe von Wushan Häuser von Bewohnern, die sich weigerten wegzuziehen, einfach in die Luft gesprengt. Hundertschaften Polizei durchkämmten zuvor Haus um Haus und schafften die Bewohner gewaltsam heraus.





11 Quellenangabe:

http://www.diepresse.com/textversion_article.aspx?id
http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0
http://www.deutsche-welle.de/dw/article/0
http://zeus.zeit.de/text/2004/01/China_Aufmacher
http://www.dw-world.de/dw/article/0
http://www.china.uni-bonn.de/_sc...
http://content.bfinance.de/BFinance/de/BFContent.nsf/AllNewsArticlesLinks/A1011?...
http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/ch.htm
http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/ch.html)
http://china.ch.ohost.de/index.html)
Geo-Magazin: Juni 2003
Enzyklopädie Brockhaus
PM-Magazin: Februar 2005
Buch: Das Reich der Mitte







Quelle: http://www.diepresse.com/textversion_article.aspx?id http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0 http://www.deutsche-welle.de/dw/article/0 http://zeus.zeit.de/text/2004/01/China_Aufmacher http://www.dw-world.de/dw/article/0 http://www.china.uni-bonn.de/_sc... http://content.bfinance.de/BFinance/de/BFContent.nsf/AllNewsArticlesLinks/A1011?... http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/ch.htm http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/ch.html) http://china.ch.ohost.de/index.html) Geo-Magazin: Juni 2003 Enzyklopädie Brockhaus PM-Magazin: Februar 2005 Buch: Das Reich der Mitte



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