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Titel:

Kampfhunde


  Note: 2-   Klasse: 7







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Arbeit: Ist jeder „Kampfhund“ ein Kampfhund?

Es gibt immer wieder schlimme, manchmal sogar tödliche Angriffe von Hunden, aber ist es immer ihre Schuld?

Von Odilia Köpke und Lisa Körver

Hunde? Die sind ja eigentlich ganz niedlich, aber wenn es sich um Bullterrier, Pitbulls oder andere „Kampfhundrassen“ handelt, geraten die meisten Menschen in Panik. „Jeder Kampfhund ist böse und beißt.“ lautet das Vorurteil der Bevölkerung. Auch andersrassige größere Hunde werden dessen beschuldigt. Klar, in der Presse kriegt man oft zu hören, dass ein „Kampfhund“ wieder einmal einen Menschen angefallen hat. Doch sind wirklich alle so genannten Kampfhunde gefährlich?

Alle Hunde haben von Natur aus die Veranlagung zu einer gewissen Aggression, was an ihren Vorfahren, den Wölfen liegt. Im Rudel wird die Rangordnung durch Kämpfe bestimmt. Und da sich nur die Ranghöchsten vermehren dürfen, wird die Kampfnatur der Wölfe immer ausgeprägter.
Aber natürlich darf man nicht den Wölfen die Schuld für mögliche Aggressionen von Hunden geben. Von ihren Vorfahren haben sie nur das Potential dazu geerbt. Es liegt allein am Menschen, ob ein Hund aggressiv wird oder nicht. Er hat durch spezielle Zuchtmethoden manche Hunderassen zu potentiellen Kämpfern gemacht. Schon in der Antike hatten die Menschen an Hundekämpfen Gefallen gefunden und die Tiere dazu abgerichtet.

Ein so gezüchteter Hund kann lernen, aggressiv in bestimmten Situationen zu reagieren. Hunde werden aber nicht nur als Kampf-, sondern auch als Jagd-, Hüte-, oder Wachhunde ausgebildet, die nützliche Helfer für den Menschen sind.


Auch hier spielt ihre Aggressivität eine große Rolle.

Aggressionen werden durch Reize ausgelöst. Je höher die Reizschwelle eines Hundes ist, desto unwahrscheinlicher ist der Ausbruch von Aggressionen. Wie hoch die Reizschwelle liegt, hängt von dem Umgang mit dem Hund und seiner Umgebung ab. Ein Hund, der z.B. sein ganzes Leben an einer kurzen Leine im Hof gehalten wird, wird schneller gereizt.

Ein Hund greift entweder an, weil man ihn reizt, indem man z.B. in sein Revier eindringt, ihm sein Futter wegnimmt oder weil sein Besitzer ihn dazu abgerichtet hat. Nur abgerichtete Hunde kann man wirklich Kampfhunde nennen. Sie werden von ihren Haltern für illegale Hundekämpfe ausgebildet. Diese gibt es in der Untergrundszene leider immer noch. Ganze Hunderassen dürften aber nicht unter diesen Begriff fallen, denn jeder Hund, egal welcher Rasse er angehört oder welche Größe er hat kann gefährlich werden, doch 99% aller Hunde werden niemals in ihrem Leben auffällig.








Quelle: Tierheim Bonn



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