Am 3. August 1492 verließ Kolumbus mit 3 kleinen Schiffen (Santa Maria, Pinta und Nina) den spanischen Hafen Palos, um Indien auf dem westlichen Seeweg zu finden.Doch schon am dritten Tag der Ausreise brach das Steuerruder eines Schiffes.Fast vier Wochen dauerte die Reparatur in einem Hafen der Kanarischen Inseln.Dann gings hinaus aufs unbekannte Meer.Kolumbus orientierte sich nach der Sonne und den Sternen, nach dem Kompaß und nach der Weltkarte von Toscanelli.
Ständig blies ein kräftiger Ostwind die Schiffe schnell voran.Die Stimmung bei der Mannschaft war gut.Nach Kolumbus' Berechnungen mußte man ja bald die Insel Cipangu (Japan) erreicht haben.Doch der August verging, der September verging, und der Oktober brach an.Immer noch kein Land in Sicht, nichts als dieses scheinbar endlose Meer ringsum.Getreide, Zwieback und Salzfleisch wurden knapp, das Trinkwasser faulte in den Tonnen.Die Seeleute wurden mutlos und beschwerten sich bei Kolumbus, weil die Fahrt so lange dauere.Wie sollte man überhaupt wieder gegen diesen Ostwind nach Hause kommen?Kolumbus versuchte die Mannschaft zu beruhigen und machte falsche Angaben über die zurückgelegte Wegstrecke.
Endlich, am 12. Oktober 1492 kam Land in Sicht.Es war eine Insel, die Kolumbus "San Salvador" (d.h. Heiliger Erlöser) nannte.
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