s) slr monolithi~her Barsteln·). b) alr Wired·AND-Sd~alNng·· )
Diese ist jedoch nur möglich bei TTL Schaltungen mit offenem Kollektorausgang,
die mit einem gemeinsamen PULL UP Widerstand zusammengeschaltet werden
können. Eme Zusammenschaltung der Ausgänge von Gegentakt-Ausgangstufen (
Totem Pole Schaltung w~ire nicht möglich, da in diesem Fall hohe
Kurzschlußströme über die gleichzeitig leitenden Transistoren T3 und T4
verschiedener Gatter auftreten können.
Die Zusammenschaltung von Gattern mit Gegentaktausgang nach Art der Wired
AND Schaltung ist möglich, wenn die Ausgangstranslstoren über einen
zusätzlichen Sperreingang gleichzeitig gesperrt werden können. Siehe unten.
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Bild 3 ~ll-TRI-STATESctreltunQ a) Sc~ltung, b) Funktionnebelle
Wegen des dritten moglichen Schaltzustandes spricht man von einer TRI STATE
Logik. Bei einer Verbindung mehrerer Ausgänge derartiger Schaltungen darf nur
j eweils ein Ausgang ~-eigegeben werden, der dann das Potential aller anderen
bestimmt. Die Sperrfähigkat des Ausgangs ist von grundsätzlicher Bedeutung bei
Sammelleitungen ( I2 C BUS ), wobei mehrere Gatter eine gemeinsame
Ausgangsleitung( Datenbus) benutzen.
2.1 Low Power TTL ( L- TTL ):
Die Bezeichnung Low Power bedeutet kleine Leistung. Diese Gatter nehmen nur
etwa 1/10 des Strohmes von Standart TTL Gattem auf. Man erreicht die
genngere Leistungsaufnahme durch Vergrößerung der Widerstände (Werte ca.
5HNA9h Wien am 07.11.1995 Michael Hacker
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1.EDT Referat Logikfamilien Seite 11
10 mal so groß ) im inneren der Schaltung, ansonsten unterscheidet sich der
Innenaufbau nicht. Ein LTTL Gatter benötigt etwa ImW. Die Schaltzeiten eines
TTL Gatters hängen hauptsächlich von den Ladungs und Entladungs - Vorgängen
der Transistor Kapazitäten ab => LTTL ist langsamer als TTL da bei LTTL
Gatter die Ladung bzw. Entladung über größere Widerstände gemacht wird
(langsamer als bei kleinen Widerständen ).
2.2 Hicrh Speed TTL(H -TTL ):
High Speed TTL Gatter haben kwze Schaltzeiten. Der Aufbau entspricht dem der
Standar TTL Serie. Verändert wurden die Widerstandswerte in den Stromkreisen.
Geringer Widerstand => schnelles Laden und Entladen der Transistor
Kapazitäten => hohe Strom Aufnahme ca. 2 mal sovlel wie Standart TTL. H -
TTL Gatter schalten ungef~ir 2 mal so schnell wie Standart TTL Gatter aber die
Leistungsaufnahme ist mehr als 2 mal so groß wie bei Standart TTL Glieder.
2.3 Schottkv TTL ( S - TTL ):
Um kürzere Schaltzeiten zu erreichen entwickelte man die Schottky TTL
Schalh~ngen. Dabei handelt es sich um sogenannte ungesättigte Logikschaltungen,
bei denen die einzelnen Transistoren nicht bis in die Sättigung hinein aufgesteuert
werden, um die dadurch bedingten Verzögerungszeiten zu vermeiden. Bei der
Schottky TTL Technik wird dies durch den Einsatz von Schottky Transistoren
erreicht. Diese Sonderform des Transistors erhält man ( Bild 1) durch
Kombination eines herkömmlichen Bipolartransistors mit einer Schottky Diode.
Diese Diode entsteht ( Bild a) durch den Kontakt eines Metalls mit n dotierten
Silizium bestimmter Leitfähigkeit.
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Icholll·ich·.
rr·toll
8iId 1 Sclro(rky-TTL·Technik
a) Schottky-Diode, b) SChottky-Transistor, c) Schottky-NAND-Galter
5HNA96 Wien am 07. 11.1995 Michael Hacker
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1.EDT Referat Logikfamilien Seite 12
Der Strom durch eine Schottky Diode wird nur durch MaJoritätsträger, nur durch
Elektronen gebildet. Der Ubergang vom Durchlaßzustand in den Sperrzustand
erfolgt sehr rasch, da keine Minoritätsträger ausgeräumt werden müssen. Das
Schalten in den Durchlaßzustand erfordert ebenfalls wenig Zeit, da die
Sperrschicht sehr schnell abgebaut ist, da praktisch keine Ladungsspeicherung
auftntt. Die Schottky Diode gilt daher als extrem schnelle Schaltdiode ( typisch
100ps ). Durch Überlappung des Basisanschlusses aus Aluminium mit der
Kollektorzone läßt sich die Schottky Diode unmittelbar in ernem NPN Transistor
integrieren. Sie wirkt dann als Klemmdiode zwischen Basis und Kollektor (
Antisättigungsdiode ). Der Transistor( Schaltwng b )kann nur soweit zusteuem
bis UCE aUf etwa 0,4V abgesunken ist, dann verhindert die Schottky Diode ein
weiteres Durchsteuem. Sie wird bei der geringen Flußspannung von 0,3 ... 0,4V
leitend. Vom Basisanschluß nießt ein Strom über die Schottky Diode und die
Kollektor Emitter Strecke des Transistors zw Masse. Dieser Strom steht als
B asi s strom nicht mehr zur Verfügung. D er Anfang de s Üb ersteuerungsb erei che s
eines Transistors wird erreicht, wenn UCE aWf etwa 0,4V abgesunken ist. Bei UCE
= 0,4V ist der Transistor schon leicht in den Übersteuen~ngsbereich
hineingesteuert worden. Diese Übersteuerung ist allerdings sehr schwach.
Nachteile der alten S - TTL Familie ist der hohe Stromverbrach und die große
Verlustleistung.
Für alle TTL Familien gilt die einheitliche Betriebsspannung von 5V, sowie Pin
und Funktionskompalität bei Schaltungen gleichen Typs.
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r Bild 2 Eigenxhaften der Schottky-Familien
5HNA96 Wien am 07.11.1995 Michael Hacker
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1.EDT Referat Logikfamilien Seite 13
Das Bild a g~bt die zulässige Strombelastung für normale Gegentakt - Ausgänge
an z.B. 20mA als Sinkstrom I,, und ImA als Source Strom I,b bei der S - Familie.
Bei dieser Belastung bleiben die zugehörigen Ausgangspegel Low und High noch
ungestört. Die absuluten Werte liegen höher.
3.ECL Log;ik
Die Bezeichnung ECL ist die Akürzung für Emitter Coupled Logik, auf Deutsch
stromgesteuerte Logik. Die ECL Schaltungen sind als integrierte Schaltungen mit
bipolaren Transistoren aufgebaut. Damit man eine ungesättigte Logikschaltung
erreicht wird bei dieser Technik das Prinzip Stromumschalters mit
Emitterkopplung( Bild a) angewndt. Die G~undschaltung hat zwei Eingänge wie
ein Differenzverst~irker, wobei ein Eingang auf ein fixes Potential zwische +U~
und -Ug gelegt wird. Durch den Widerstand RE wird der Summenstrom für das
emittergekoppelte Transistorpar so begrenzt, daß eine Sättigung bei normaler
Ansteuerung ausgeschlossen wird. Liegt der Eingang E gegenüber dem
Referenzeingang auf einem genügend tiefen Potential, so ist der Transistor T1
gespen2, Strom nießt nw über den Transistor T2. Schaltet man dagegen den
Eingang E auf ein höheres Potential, so übernimmt der Transistor T1 den Strom,
währen T2 spent.
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oi L·-155V
Bild 3 ECL-Technik (Emitter Coupled _Logic)
a) Stromumsct~slter, b) ECL-Gettsrrc~8l1ung
Den Aufbau eines ECL Gatters zeigt Bild b. Die eingeführten Systeme nach
dieser Schaltungsart arbeiten mit einer negativen Betriebsspannung UB=-5,2V
und den angegebenen Pegelwerten. Wenn man am Eingang El oder E2 oder E3
ein High Potential erhält wird der betreffende Transistor leitend, T2 dagegen
spent. Am Ausgang Al stellt sich dann ein High Potential und am Ausgang A2
ein Low Potential ein. Die beiden Emitterfolger sorgen dafür, daß ein
niederohmiger belastungsfähiger Ausgang gebildet wird. Anderseits ergeben sich
in Verbmdung mit ihrer Basis - Emitterspannungen ( 0,6 ... 0,7V ), die richtigen
Pegelwerte am Ausgang.
5HNA96 Wien am 07.11.1995 Michael Hacker
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1.EDT Referat Logikfamilien Seite 14
OPEN-COLLECTOR Bausteine:
Mitunter tritt das Problem auf, daß man die Ausgänge sehr vieler Gatter logisch
verknüpfen muß oder eine höhere Spannung am Gatterausgang benötigt.
Bausteine mit open collector besitzen als Ausgangsstufe lediglich einen npn-
Transistor, dessen Emitter an Masse liegt. Solche Ausgänge kann man im
Gegensatz zu den sonst venvendeten Gegentaktendstufen ohne weiteres parallel
Schalten und mit einem gemeinsamen Kollektonviderstand versehen.
Das Ausgangspotential geht nur dann in den H-Zustand, wenn alle Ausgänge im
H-Zustand sind. In positiver Logik ergibt sich demnach eine UND-Verknüpfung.
Andererseits erkennt man, daß die Ausgangsspannung dann in den L-Zustand
geht, wenn einer oder mehrere der Ausgänge in den L-Zustand gehen. In
negativer Logik erg~bt sich demnach eine ODER-Verknüpfung. Da die
Verknüpfung dwrch die äußere Verdrahtung erreicht wird, spricht man von
WIRED-AND bzw. WIRED-OR Verknüpfung.
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Abb. 3.2X L~gic~che VcrknüpTunE von Gatter-Ausfiinfen mjt orrcnem Kollel;lor
Open Collector Ausgänge können auch als Treiber venvendet werden. Bestimmte TTL-Bausteine können mit dem Open Collector höhere Spannungen als 5V schalten. Der Open Collector Baustein ist am Aussterben, da er zusehends durch
Transistorarrays, welche an die Ausgänge von normalen Gattern geschalten werden können, ersetzt wird. Da Transistorarrays in größerer Stückzahl produziert werden, ist es billiger, ein normales Gatter (ohne open collector) und
ein zusätzliches Transistorarray zu venvenden, als einen Open Collector Baustein .
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