Referat senden | Video | Blog | Forum | Impressum | AGB Disclaimer | Deine Seite hier? Startseite | schuelerbarometer.de


schuelerbarometer.de präsentiert die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands ? gewählt von Schülerinnen und Schülern.





Titel:

Parasitismus und Räuber Beute Beziehung


  Note: 1-   Klasse: 11







Hier kannst Du Deine Meinung zum Referat schreiben!


Alle Referate werden von Schülern für Schüler selbständig bereitgestellt. Auch du kannst deine Referare hier zur Verfügung stellen. Bitte beachtet, dass die Referate von euch selbst geschrieben sein müssen. Solltet ihr (Sie) feststellen, dass Referate nur kopiert wurden bitte ich um eine Nachricht per E-Mail.


Arbeit: Parasitismus


Definition und Kennzeichen

Eine Beziehung, bei der ein Organismus (Parasit / Schmarotzer) auf Kosten eines anderen (Wirt) lebt, ist im Pflanzen- und Tierreich weit verbreitet.

Der Parasit entzieht seinem Wirt Nahrung ohne ihn zu töten, ist besonders weitge-hend an ihn angepasst und ist von ihm abhängig.

Auch wenn Parasitenbefall den Wirt nicht lebensbedrohlich schädigt, wirkt er sich dennoch negativ auf Wachstum, Fortpflanzung oder Lebensdauer aus.


Formen des Parasitismus

Ektoparasitismus: Ektoparasiten halten sich an ihrem Wirt von außen fest.
Bsp.: Flöhe, Bettwanzen, Läuse, Zecken, die Blut saugen und
dabei oft Krankheiten übertragen

Endoparasitismus: Endoparasiten leben im Inneren ihres Wirtes.
Bsp.:
- Im Blut parasitierende Malariaerreger, Erreger der Schlaf-krankheit (Übertragung durch Blut saugende Insekten)
- Im Darm findet man Einzeller und Würmer (z.B. Spul- und Bandwürmer --> ernähren sich vom Darminhalt)
- Muskelparasiten: Trichinen, Finnen (Zwischenstadium d. Bandwürmer)

Halbschmarotzer: Entziehen ihrem Wirt Wasser und Nährsalze, betreiben aber selb-ständig Photosynthese.
Bsp.: Mistel

Vollschmarotzer: Entziehen ihrem Wirt sowohl Wasser und Nährsalze als auch orga-nische Nährstoffe.
Bsp.: Kleeseide


Anpassungen

- Haft- und Klammerorgane verhindern, dass die Parasiten den Wirt verlieren, was in der Regel ihren Tod zur Folge hätte.
Bsp.: Klammerbeine der Läuse; Saugnäpfe und Hakenkränze der Bandwürmer
- Rückbildungen (für viele kein Nachteil):
Bsp.: - Flöhen, Läusen und Federlingen fehlen die Flügel
- endoparasitische Würmer kommen ohne Sinnes- und Verdauungsorga-ne aus
- die Mistel hat keine Wurzel
- Kleeseide hat keine Blätter
- der Sommerwurz fehlt Chlorophyll
- Große Eizahlen und komplizierte Entwicklungs- und Übertragungswege sichern die Fortpflanzung und das Auffinden eines Wirts.
Bsp.: Fuchsbandwurm
--> Mit jedem Bandwurmglied, das mit dem Fuchskot nach außen gelangt, werden 350 staubfreie Eier freigesetzt.
--> können Mäuse als Zwischenwirte infizieren bzw. Pflanzen / Früchte…
--> bilden in der Leber ungeschlechtliche Vermehrungsstadien, Finnen
--> fressen Hunde, Katzen oder Füchse (Endwirt) finnenhaltige Maus -> Neuinfekti-on ziemlich sicher
--> Mensch: „Fehlwirt“, kann sich zufällig infizieren (nur durch Mund möglich)
-> stirbt an den Finnen in Leber oder Gehirn
Zwar Gefahr für den Menschen relativ gering, aber trotzdem Vorsicht.
Bodennah wachsende Früchte etc. (Waldfrüchte, Pilze, Kräuter) sollten vor dem Verzehr gründlich unter fließendem Wasser gewaschen und möglichst oder gekocht werden
--> Beim Erhitzen auf mindestens 60 Grad sterben die Eier ab
--> Einfrieren nützt nichts: Die Eier des Fuchsbandwurms überleben Minustempera-turen bis 80 Grad Celsius


Parasitenabwehr

- Von Parasiten befallenes Gewebe kann absterben und Abwehrstoffe freisetzen
- In der Umgebung setzt eine schützende Schorfbildung ein --> das Gewebe verkorkt
- Tiere:
- Bekämpfung der Ektoparasiten durch Putzen und Baden
- Bekämpfung der Endoparasiten: z.T. Einkapselung oder Angriff durch Ab-wehrzellen, Antikörper und Enzyme


Räuber-Beute-Beziehung

Zwei Typen von Fressfeinden:
- Räuber und Beutegreifer töten und fressen andere Lebenswesen
- Pflanzenfresser fressen meist nur Teile von Pflanzen ohne diese „Beute“ in der Regel zu töten

Alle Lebewesen, die andere fressen, sind an diese Lebensweise in Körpergestalt, Organen und Verhalten angepasst. Je effektivere Fangeinrichtung sich dabei in ei-nem langen Evolutionsprozess beim Feind entwickelt haben, desto wirksamere Ab-wehreinrichtungen haben sich bei der Beute herausgebildet: Ko-Evolution der Merkmale.

• Beutespektrum:

- Allesfresser haben ein sehr breites Nahrungsspektrum
(Bsp.: Wanderratte, Silbermöwe, Stubenfliege)
- Die meisten Fressfeinde sind auf bestimmte Beutearten spezialisiert
 Durch Sinnesorgane, Fangorgane, Mundwerkzeuge, Verdauungssystem
- Selten: Ein Fressfeind ist auf eine einzige Nahrung festgelegt.  Monophag
 Koalabär Australiens (lebt nur von Eucalyptusblättern)

• Beuteerwerb:

Fressfeinde haben viele Techniken des Beuteerwerbs und der Nahrungsaufnahme entwickelt:

- Filtrierer: Filtern Nahrung bestimmter Größe aus dem Wasser
(Enten, große Bartenwale, Seepocken)
- Strudler: Erzeugen zum Ausfiltern der Nahrung einen Wasserstrom
(Rädertierchen, Muscheln)
- Sammler: Lesen gezielt einzelne Beuteobjekte auf
(viele Vögel)
- Weidegänger: Beißen Pflanzenteile ab und zerkleinern sie
(Huftiere, Schnecken)
- Fallensteller: z.B. Netze bauen (Spinne), Fallgruben im Sand anlegen (Amei-senlöwe)
- Jäger: lauern der Beute auf (Fangschrecke, Anglerfisch) oder erjagen sie im Lauf (Gepard), im Flug (Fledermaus) oder schwimmend (Hai)

• Feindabwehr:

Viele Abwehrstrategien der Beute stehen der Bedrohung durch Feinde gegenüber:

- Flucht
- Tarnung
- Schwarmbildung
- Stacheln
- Abwehrdüfte
- Fraßgifte
- Panzer
- Schalen
- Warntrachten

 Wirken aber nicht gegen alle Feinde. Beispiel: Weiden schützen sich vor Pflan-zenfressern mit Gift, aber Blattkäferlarven hindert das nicht am Fressen: Sie stel-len daraus einen eigenen Abwehrstoff her!








Quelle: - Cornelsen: Biologie Oberstufe - Schülerduden Biologie



ähnliche Referate Ökosystem Fließgewässer
Parasitismus und Räuber-Beute-Beziehung
Belastungen der Umwelt
Flechten
Ökosysteme in der Tiefsee



Hier könnt Ihr die DRUCKANSICHT für das Referat öffnen

Wenn Euch das Referat geholfen hat könnt ihr das mit einem Klick +1 auf bestätigen. So wissen andere Schüler schneller ob diese Seite ihnen helfen kann. Um diesen Dienst zu nutzen, müsst ihr bei Google angemeldet sein.





Täglich erreichen uns E-Mails von Euch, in denen Ihr Euch bedankt. Bedenkt bitte, dass die Referate, die Euch hier mal schnell aus der Not helfen, von anderen Schülern hochgeladen wurden.

Darum die Bitte: Wenn Ihr eigene Referate auf dem PC habt ladet diese hier hoch, um auch anderen zu helfen. Nur so kann aus diesem Forum eine große Bereicherung für Euch werden.

So wie Dir geholfen wurde kannst Du auch anderen helfen.

Das tolle daran, Du kannst auch noch etwas gewinnen. Unter allen Einsendern verlosen wir in regelmäßigen Abständen CD's, Taschenrechner und Spielekonsolen, die uns von Sponsoren zur Verfügung gestellt werden.

Hauptanliegen sollte aber die Hilfe untereinander sein. Also seid fair und ladet Eure eigenen Arbeiten HIER hoch. Du findes den Link auch auf der Webseite im Kopf (Referat senden)

Im Namen Aller herzlichen Dank!







Tipp: www.zooplus.de  









(c) schulnote.de 2004-2013

MEDIADATEN --- Besucher seit dem 01.09.2006
gesamt: 5201897 - heute: 713 - gestern: 849 - online: 8 - Rekord online: 77 - Rekord Tag: 2801


Ranking-Hits    
ID: 445      Aufrufe seit dem 02.08.2011: 2957