Referat senden | Video | Blog | Forum | Impressum | AGB Disclaimer | Deine Seite hier? Startseite | schuelerbarometer.de


schuelerbarometer.de präsentiert die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands ? gewählt von Schülerinnen und Schülern.





Titel:

Räuber Beute Beziehung


  Note: 1   Klasse: 9







Hier kannst Du Deine Meinung zum Referat schreiben!


Alle Referate werden von Schülern für Schüler selbständig bereitgestellt. Auch du kannst deine Referare hier zur Verfügung stellen. Bitte beachtet, dass die Referate von euch selbst geschrieben sein müssen. Solltet ihr (Sie) feststellen, dass Referate nur kopiert wurden bitte ich um eine Nachricht per E-Mail.


Arbeit: Räuber-Beute-Beziehung


1. Räuber-Beute-Beziehung (Episitismus)

Viele Tiere stehen in einer Räuber-Beute-Beziehung zueinander, wobei das meist größere Tier (Räuber, Beutegreifer, Fressfeind), das kleinere Tier (Beutetier) vertilgt. Trotz der Tatsache, dass die Räuber-Beute-Beziehung zur Vernichtung des Beutetiers führt, geht in der Regel die Beuteart nicht zugrunde und die Räuberart nimmt nicht Überhand; vielmehr bestehen voneinander abhängige Dichteschwankungen in den Räuber-Beutepopulationen.

2. Anpassungsmerkmale bei Räuber- und Beutetieren

Räubertiere Beutetiere
-Ausbildung von Fang- und Greiforganen (Zähne, Schnabel, Krallen) - Ausbildung von Abwehrorganen (z.B. Bienenstachel, Igelstachel)
- Abgabe von Lähmungsgiften (z.B. Süßwasserpolyp, Schlangen) - Ausbildung von Schutzfärbungen bzw. von Abschrecktrachten (z.B. Pfauenauge)
-Ausprägung leistungsfähiger Sinnesorgane - Abgabe von Sekreten (Gifte, Stinkstoffe)
- Ausbildung besonderer Verhaltensweisen (z.B. Lauf- und Sprungvermögen, Bau von Fangnetzen bei Spinnen) - Ausbildung besonderer Verhaltensweisen (z.B. Fluchtreaktion, Totstellung)

- Abwehrmaßnahmen um sich vor Fressfeinden zu schützen
- Aktive: beißen, schlagen, kratzen, Sekrete absondern
- Passive: Dornen, Stacheln, Brennhaare, Bitterstoffe, giftige Säfte

2.1 Schutztrachten

- entziehen vor Fressfeinden oder besseres anschleichen an Beute
- durch optisch wirkende Eigenschaften wie Form, Farbe oder Bewegung
- Erhöhung der Überlebenschance und damit der Möglichkeit zur Fortpflanzung

2.2 Umgebungs- und Tarntrachten

- Anpassung an Umgebung ( z.B. Plattfisch und Chamäleon)

2.3 Nachahmungstrachten (Mimese)
-Nachahmung von Gegenständen in Farbe, Gestalt und Haltung (z.B. Stabheuschrecken)

2.4 Schreck- und Warntrachten

- Nachahmung von z.B. Augenflecken bei Faltern zum Abschrecken von Vögeln
- wehrhafte Tiere haben auffällige Warnfarben (Gelb, Schwarz)

2.5 Scheinwarntrachten (Mimikry)

- Nachahmung von Warntrachten gefährlicher Tiere

2.6 Gift

- Beutefang, Schutz, Verdrängen von Nahrungskonkurrenten
- unterscheiden aktiv giftig und passiv giftig
- passiv giftig unterscheiden in primär (eigens zur Verteidigung angelegte Organe = Leber, Geschlechtsorgane) und sekundär (erhalten ihr Gift zufällig über die Nahrung) giftige Tiere

- aktiv giftige Tiere
- Gift in Kapseln – platzen bei Berührung explosionsartig und stoßen Nesselfaden aus – durchbohrt Haut und Gift wird angebracht

- passiv giftige Tiere
- zu allen Zeiten giftig oder nur zu bestimmten Jahreszeiten giftig
- einige Tiere sind gänzlich giftig und bei anderen sind es nur bestimmte Organe
- meistens langsame Schwimmer sondern sog. Wehrsubstanzen aus (z.B. Tintenfische)
- Orientierung des Räubers gestört aber auch Geruchs- und Geschmackssinn werden verwirrt

2.7 Gifttoleranz
- parallel zur Entwicklung von giftigen Stoffen läuft auch Entwicklung einer Toleranz
- einige Räuber spezialisieren sich auf eine Nahrungsquelle – exklusive

2.8 Dornen, Stacheln, Messer und Elektroschläge
- kann während eines bestimmten Lebensabschnittes ausgebildet werden

3. VOLTERRAsche Regeln

Der Biomathematiker VOLTERRA hat um 1930 Zusammenhänge zwischen Räuber- und Beutepopulationen mathematisch ausgedrückt, in Kurven dargestellt und in drei Regeln formuliert.

3.1 Regel der Periodischen Zyklen

Die Dichte der Räuber- und Beutepopulationen schwanken bei konstanten Außenbedingungen periodisch. Dabei sind die Schwankungen der Räuber- und der Beutepopulationen phasenverschoben.

3.2 Regel der Erhaltung der Durchschnittsklassen

Die Mittelwerte der Populationsdichte bleiben bei beiden Arten bei unveränderten Außenbedingungen unabhängig von den Anfangsbedingungen relativ konstant.

3.3 Regel der Störung der Mittelwerte

Werden durch äußere Einflüsse beide Populationen in gleichem Maße verringert, so nimmt die Anzahl der Beutetiere danach stärker zu als die der Räuber.

Die VOLTERRAschen Regeln gelten unter der Bedingung, dass eine Räuberart sich nur von einer Beuteart ernährt, was in der Regel so einseitig in der Natur nicht vorkommt.








Quelle: keine Angaben



ähnliche Referate



Hier könnt Ihr die DRUCKANSICHT für das Referat öffnen

Wenn Euch das Referat geholfen hat könnt ihr das mit einem Klick +1 auf bestätigen. So wissen andere Schüler schneller ob diese Seite ihnen helfen kann. Um diesen Dienst zu nutzen, müsst ihr bei Google angemeldet sein.





Täglich erreichen uns E-Mails von Euch, in denen Ihr Euch bedankt. Bedenkt bitte, dass die Referate, die Euch hier mal schnell aus der Not helfen, von anderen Schülern hochgeladen wurden.

Darum die Bitte: Wenn Ihr eigene Referate auf dem PC habt ladet diese hier hoch, um auch anderen zu helfen. Nur so kann aus diesem Forum eine große Bereicherung für Euch werden.

So wie Dir geholfen wurde kannst Du auch anderen helfen.

Das tolle daran, Du kannst auch noch etwas gewinnen. Unter allen Einsendern verlosen wir in regelmäßigen Abständen CD's, Taschenrechner und Spielekonsolen, die uns von Sponsoren zur Verfügung gestellt werden.

Hauptanliegen sollte aber die Hilfe untereinander sein. Also seid fair und ladet Eure eigenen Arbeiten HIER hoch. Du findes den Link auch auf der Webseite im Kopf (Referat senden)

Im Namen Aller herzlichen Dank!







Tipp: www.zooplus.de  









(c) schulnote.de 2004-2013

MEDIADATEN --- Besucher seit dem 01.09.2006
gesamt: 5246180 - heute: 100 - gestern: 1815 - online: 5 - Rekord online: 77 - Rekord Tag: 2801


Ranking-Hits    
ID: 728      Aufrufe seit dem 02.08.2011: 4122