- ist die übliche Bezeichnung für ein komplex aufgebautes Kohlenhydrat
- Ist eine organische Verbindung
- Besteht aus 80% Amylopektin und 20% Amylose
- Ist ein Polysaccharid (Vielfachzucker)
- Summenformel: (C6H10O5)n
- Kettenmoleküle sind Spiralförmig (Helixform)
- In reinem Zustand, ist Stärke eine weiße, körnige oder pulverige sowie Geruch- und geschmacklose Substanz
- Vorkommen in Samen von Getreidepflanzen sowie Pflanzen- und Zwiebelknollen
Entstehung
- Photosynthese
Gewinnung
- Die Gewinnung erfolgt durch Auswaschen der Stärke aus den Pflanzenteilen mit Hilfe einer Kochsalzlösung.
- Wir Menschen gewinnen Stärke durch die Einnahme von Nahrung (Kartoffeln, Backwaren, Mais usw.).
Verwendung
- In der Nahrungsmittelindustrie
- Mehl, stärkebasierte Zuckerstoffe (Traubenzucker), usw.
- In der Industrie und als Werkstoff
- Herstellung von Papier und Wellpappen, Papierstärke sowie zum Leimen von Papier und zum Verdicken von Farben. Des Weiteren als Biokunststoff für z. B. kompostierbares Geschirr und Besteck.
- Ebenfalls in der Pharmazie für Tablettenherstellung, bei der sie als Füllstoff, Sprengmittel und Bindemittel dienen kann.
Verhalten beim Erhitzen
- Stärke kann unter Hitzeeinwirkung ein Vielfaches ihres Eigengewichtes an Wasser physikalisch binden, aufquellen und verkleistern.
- Bei Erwärmen der Lösung wird die Stärke entspiralisiert, da die Wasserstoffbrücken-Bindungen gespalten werden.
Nachweis von Stärke
- mithilfe von Iod in einer Iodprobe nachgewiesen. Das Nachweisreagenz ist Lugolsche Lösung, die einer stärkehaltigen Substanz zugegeben wird.
- Gelöste Stärke ergibt mit verdünnter Iodlösung eine intensive Blaufärbung; diese verschwindet beim Erwärmen der Flüssigkeit und erscheint wieder beim abkühlen. Der Stärkebestandteil, der mit Iod diese Blaufärbung zeigt, ist die Amylose.
Verdauung der Stärke
- Im menschlichen Körper beginnt die Hydrolyse bereits im Mund durch die Einwirkung des Ptyalins im Speichel
- Wenn der Körper später Glucose benötigt, dann wird Glykogen hydrolysiert und dem Blutstrom zugeführt. Somit stellt das Glykogen bei Mensch und Tier eine Energiereserve dar, ähnlich wie die Stärke bei den Pflanzen.
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