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Titel:

ein kleines Raubtier der Iltis


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Arbeit: Der Iltis
 
Der Iltis ist ein kleines Raubtier aus der Familie der Marder.
Der Iltis wird im Latein „Putorius“ genannt. Er gehört zu der Familie der Marder.
Männliche Iltisse erreichen eine Kopf- Rumpf- Länge von 40cm und ein Gewicht von 1130g. Die Weibchen werden 35cm lang und 660g schwer. Die Iltisse haben ein doppeltes Fell aus gelblichem Unterhaar und dunkelbraunen Grannen oder hellen Grannen mit dunkler Spitze. Hierdurch erscheint ihr ganzes Fell dunkel- bis schwarzbraun. Das Gesicht ist viel heller als der Körper; Kehle, Stirn und die Ränder der Ohren sind beinahe weiß, und quer über die Augen verläuft ein etwas dunkleres Band.
Iltisse sind weit über Europa und Asien verbreitet. Man findet ihn in Wäldern, auf Wiesen und Feldern, in Park- und Heckenlandschaften, oft auch in Gewässernähe, obwohl er nicht so stark an Wasser gebunden ist. Außerdem kommt er bei und in Dörfern vor, sowie in Gehöften, Scheunen in Ställen, in denen er trotz seiner geringen Kletterfähigkeit oft auf Dachböden haust. Im Herbst bezieht er häufig Speicher und andere Räume. In die sich Mäuse- seine Hauptbeutetiere- im Winter zurückziehen.
Am Tag verbergen sich Iltisse meist in selbst gegrabenen Erdbauten , verlassenen Dachs-, Kaninchen-, Fuchs-, Hamster- oder Schermausbauen und anderen Schlupfwinkeln. Nachts durchstreift er sein Revier.
Vorwiegend ernährt sich der Iltis von Mäusen, Ratten und Wühlmäusen, gelegentlich auch von Hamstern, von Zieseln, Bisamratten, Kaninchen und Hasen. Maulwürfe, Spitzmäuse, Vögel und Kriechtiere werden gleichfalls von ihm erbeutet, selbst Kröten, die von vielen anderen Tieren verschmäht werden. Neben den genannten Beutetieren verzehren Iltisse Regenwürmer, Krebse, Spinnen und Kerbtiere. Sie graben sogar Hummelnester aus- nicht nur, um die Hummeln zu verspeisen, sondern auch des Honig wegen. Obwohl sie auch Obst zu sich nehmen, hat Pflanzenkost für sie in freier Natur nur wenig Bedeutung. Die Nahrung der europäischen Iltisse besteht in der Regel zu mehr als achtzig Prozent aus Wirbeltieren, von denen die Hälfte schädliche Nager sind. Seine Beute erledigt der Iltis in üblicher Marderweise, Säugetiere werden durch einen Nackenbiss getötet, zuweilen auch "totgeschüttelt", größere Tiere durch wiederholte Bisse in die Schnauze .
Iltisse sind so wie viele der Familie Marder Einzelgänger.
Bei der Begattung packt das Männchen das Weibchen im Nacken. Die Ranzzeit dauert von April bis Juni. Die Paarung dauert oft eine Stunde oder länger. In der Ranzzeit stoßen die Männchen laute Schreie aus und jagen hinter einander her. Die Tragzeit dauert 40 - 45 Tage.
Wenn die Jungen nicht am Leben bleiben, wird das Weibchen sofort wieder brunftig, und dann wirft es im Spätsommer ein zweites Mal. Die vier bis acht Jungen pro Wurf sind bei der Geburt nackt und blind und wiegen nicht mehr als 10 g. Einige Tage nach der Geburt bekommen sie ein weißes Pelzchen. Nach gut zwei Wochen öffnen sich die Augen, und das Pelzchen wird grau, doch Schnauze und Ohrränder bleiben weiß. Mit sieben Wochen verlassen die Jungen die Nesthöhle und gehen auf Erkundung aus. Nun lernen sie unter Anleitung der Mutter das Räubern. Solange die Jungen klein sind, ist dem Männchen der Zugang zur Nesthöhle verboten. Wenn es in die Nähe kommt, wird es vom Weibchen verjagt. Mit einem Jahr sind die Jungen erwachsen, aber sie werden erst gegen Ende des zweiten Lebensjahres geschlechtsreif.
Trotz ihrer relativ plumpen Erscheinung sind die Iltisse alles andere als schwerfällig. Sie können sich sehr gut verteidigen, und wenn ihnen Gefahr droht, spritzen sie ihrem Gegner die stinkende, milchigweiße Flüssigkeit ins Gesicht, woraufhin dieser meistens entsetzt den Rückzug antritt. Wenn der Iltis selbst angreift, faucht und knurrt er, beugt den Kopf und ergreift seine Beute im Nacken. Diese Jagdtechnik lernen die Jungen in einer Art Scheinkampf.
Der Iltis " stinkt" aber nicht nur bei Angriff und Abwehr, sondern auch bei Angst- etwa in der Falle- und bei anderen stark unlustbetonten Erregungen. Außerdem dienen die Drüsenabscheidungen zur Markierung der Reviergrenzen und der Wechsel, vielleicht auch zum Zusammenfinden der beiden Geschlechter. Das "Heim" wird ferner durch Absetzen von Kot und Urin an bestimmten Stellen der Umgebung markiert.











Quelle: Internet: www.wikipedia.org www.wildbiologie.com www.kreisjaegerschaft-coesfeld.de



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