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Titel:

Ölbohrinseln


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: Bohrinsel
Eine Bohrinsel ist eine künstliche Plattform im Meer, die zu Bohrungen nach Erdöl und Erdgas am Meeresboden verwendet wird. Es gibt drei unterschiedliche Bauarten:
• Die Plattform steht mit einem festen Sockel aus Stahl oder Beton auf dem Meeresboden. Sie wird von Schleppern zum Zielgebiet gezogen und dort abgesenkt.
• Die Halbtaucherbohrinsel schwimmt auf Schwimmkörpern und besitzt einen eigenen Antrieb. Gefüllte Ballasttanks und Anker stabilisieren die Bohrinsel über dem Bohrloch. Sie wird bis zu einer Wassertiefe von 350m eingesetzt.
• Die Plattform der Hubbohrinsel steht auf Gerüstbeinen und ist vertikal beweglich. Sie wird von einem speziellen Lastschiff transportiert und ist bis zu einer Wassertiefe von 100m mobil einsetzbar.
Neben den Bohrinseln gibt es auch noch Bohrschiffe. Sie sind besonders für Bohrungen in sehr großen Wassertiefen geeignet. Die feste Positionierung eines Bohrschiffes über der Bohrstelle wird durch 4 sehr große Anker oder durch bewegliche Antriebsschrauben ermöglicht.
Häufig wird die Bohrinsel nach Fertigstellung der Bohrung entfernt und durch eine Förderplattform ersetzt.
Nachdem z.B. die Ölfelder ausgeschöpft sind, besteht zumindest theoretisch die Möglichkeit, die Förderplattform zu versenken und auf diese Weise ein künstliches Riff zu schaffen um das überleben bedrohter Arten zu sichern. Aufgrund der starken Verschmutzung einer solchen Industrieanlage, ist dieser Weg der Entsorgung aber kaum umsetzbar, ohne die meist schon belastete Umwelt weiter zu schädigen. Deswegen beschlossen 1998 die 15 Teilnehmerstaaten der OSPAR ein Versenkungsverbot für Ölplattformen im Nordatlantik.
OSPAR ist die Abkürzung für Oslo-Paris-Konvention. Diese Kommission ist zuständig für alles, was in die Nordsee oder den Nordatlantik eingeleitet, versenkt oder auf andere Weise eingebracht wird.
Mobile Montageplattformen werden für die Montage auf offener See gebraucht um große Module einer Ölplattform, wie z.B. Sockel, Aufbauten etc.
zusammen zusetzen. Manche dieser Plattformen haben zusätzlich Vorrichtungen um Pipelines zu verlegen.
Die Lebensdauer von Bohrinseln liegt durchschnittlich bei 25 Jahren. Je nach Größe einer Förderplattform sind für den Betriebsablauf bis zu 250 Beschäftigte verantwortlich. Die Arbeiter auf einer Plattform haben ein sehr hohes Gehalt da die Arbeit sehr schwer und gefährlich ist. Außerdem können sie nur während ihrem Urlaub nach Hause zu ihren Familien.









Quelle: http://www.northsea-guide.com/bauarten.htm




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