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Titel:

Übersetzung Plinius Briefe


  Note: 1   Klasse: 1









Arbeit: Plinius ( 4,13 )

1. Errichtung einer Schule

Gaius Plinius grüßt seinen Freund Tacitus

Ich freue mich, daß du wohlbehalten in dieser Stadt angekommen bist, denn du bist gekommen, wenn du überhaupt jemals gekommen bist, weil du dich so sehr nach mir gesehnt hast.
Als ich kürzlich in meiner Heimatstadt war kam ein mit einer purpurroten Toga bekleideter Sohn meines Mitbürgers zu mir, um mich zu begrüßen. Ich sagte zu ihm: „Studierst du?“ Er antwortete: „Ja, allerdings.“ - „Wo?“ - „In Mailand.“ - „Warum nicht hier?“ Und dessen Vater ( er war nämlich dabei und hatte seinen Sohn selbst hingeführt ): „Weil wir hier keine Lehrer haben.“ - „Warum habt ihr keine? Denn es ist euch doch sehr daran gelegen, die ihr Väter seid“ (und günstiger hörten mehrere Väter ( dies bzw. zu ), „daß eure Kinder hauptsächlich hier lernen. Wo nämlich halten sie sich lieber auf als im Vaterland, oder wo bewahren sie die guten Sitten besser als unter den Augen der Eltern, oder wo gibt es einen kleineren Aufwand als zu Hause? Wie einfach ist es also, Lehrer einzustellen, nachdem man etwas Geld gesammelt hat, und das den Gehältern hinzuzufügen, was ihr jetzt für Unterkünfte, für Reisegeld und für das, was in der Fremde gekauft wird ( alles wird jedoch in der Fremde gekauft ), aufwendet?
Ich, der noch keine Kinder hat, bin also dazu bereit, für unseren Staat gleichsam wie für eine Tochter oder für eine Mutter einen dritten Teil zu geben, was euch erfreuen wird zusammenzutragen. Auch würde ich den ganzen Teil versprechen, wenn ich nicht fürchtete, daß diese, meine Spende irgendwann einmal durch Bestechung zugrunde gerichtet wird, wie ich es in vielen Orten geschehen sah, in denen die Lehrer auf Gemeindekosten angestellt werden. Diesem Übel könnte mit einem einzigen Mittel entgegengewirkt werden, wenn den Eltern allein das Recht (Lehrer) anzustellen überlassen und ihnen die Gewissenhaftigkeit richtig zu wählen mit dem Zwang zu einem finanziellen Beitrag verliehen würde. Denn wer vielleicht gegenüber einer fremden Angelegenheit nachlässig wird, wird sicher in seiner eigenen Angelegenheit aufmerksam sein, und er wird sich Mühe geben, daß von mir das Geld nur ein Würdiger bekommt, wenn er von jenen selbst (den Eltern) angenommen wird. Daher einigt euch, handelt gemeinsam und faßt größeren Mut durch mich, der ich möchte, daß es möglichst viel ist, was ich beisteuern muß.
Ihr könnt euren Kindern nichts ehrenvolleres, eurer Gemeinde nichts angenehmeres erweisen. Wer hier geboren wird, soll hier großgezogen werden, und sie sollen sich sofort von Kindheit an daran gewöhnen, den Heimatboden zu lieben und zu bewohnen. Und hoffentlich führt ihr so berühmte Lehrer ein, daß sie aus den benachbarten Orten zum Studium aufgesucht werden, und daß, wie nun eure Kinder in einem anderen Ort, sich demnächst andere in diesem Ort einfinden !“


Ich habe geglaubt, daß dieses Thema ausführlicher und von Anfang an behandelt werden müsse, damit du besser weißt, wie angenehm es mir sein würde, wenn du das aufnehmen würdest, was ich dir auftrage. Ich gebe jedoch den Auftrag und daher bitte ich dich wegen der Größe der Angelegenheit, dich unter der Menge der Studierenden , die zu dir aus Bewunderung deiner Begabung kommt, nach Lehrern umzusehen, die wir einladen könnten, jedoch unter der Bedingung, niemandem eine feste Zusage zu erteilen. Ich bewahre nämlich die ganze Freiheit den Eltern; jene sollen beurteilen und auswählen, ich beanspruche für mich nur die Sorge und die Kosten. Daher, wenn jemand gefunden sein wird, der seiner Begabung vertraut, der soll dorthin gehen unter der Bedingung, daß er von hier nichts anderes mitnimmt als sein Selbstvertrauen.
Lebe wohl !


Ein strenger Vater

Gaius Plinius grüßt seinen Freund Terentius

Ein gewisser (Vater) tadelte seinen Sohn, weil er ein wenig verschwenderisch Pferde und Hunde kaufte. Ich fragte diesen, nachdem der junge Mann weggegangen war: „Höre du, hast du etwa niemals etwas gemacht, daß von deinem Vater getadelt werden konnte ? Ich sage dir, du hast etwas getan. Tust du nicht manchmal etwas, was dein Sohn, wenn jener plötzlich der Vater wäre und du sein Sohn, mit gleicher Härte tadeln würde? Werden nicht alle Menschen zu einem Irrtum verführt? Ist nicht dieser in diesem Punkt selbst, in jenem Punkt ein anderer einsichtig geworden?“
Durch dieses Beispiel übermäßig großer Strenge gewarnt, habe ich dir dies aus gegenseitiger Zuneigung geschrieben, damit nicht auch du deinen Sohn irgendwann allzu streng und unschön behandelst! Bedenke, daß sowohl jener ein Junge ist wie auch du ein Junge gewesen bist und gebrauche die Tatsache, daß du Vater bist so, daß du dich daran erinnerst, sowohl ein Mensch als auch der Vater eines Menschen zu sein.
Lebe wohl !

Gaius Plinius grüßt seinen Freund Fuscus

Du fragst mich, wie du meiner Meinung nach in der Abgeschiedenheit, die du schon lange genießt, studieren solltest.
Besonders nützlich ist es, und viele lehren dieses, entweder aus dem Griechischen ins Lateinische oder aus dem Lateinischen ins Griechische zu übersetzen; und durch diese Art der Übung werden die Eigentümlichkeit und der Glanz der Worte, die Menge der Stilfiguren, die Kraft der Erörterung und durch die Nachahmung der besten Männer die Möglichkeit ähnliches zu erfinden erworben. Gleichsam können diese Dinge, die der Leser nicht beachtet hätte, dem Übersetzenden nicht entgehen. Der Verstand und das Urteilsvermögen werden daraus erworben.
Es kann nichts schaden, daß du das, was du so weit gelesen hast, das Thema und den Inhalt begreifst, gleichsam wie ein Konkurrent zu schreiben, mit dem Gelesenen zu vergleichen und sorgfältig zu erwägen, was du, was jener passender erarbeitet hat. Groß der Glückwunsch, wenn du sehr viel, groß die Schande, wenn jener alles besser geschrieben hat. Es wird dir mitunter erlaubt werden, sowohl allgemein bekannte Themen auszuwählen als auch mit ausgewählten Menschen wettzueifern. Dieser Wettstreit ist kühn, (aber) dennoch nicht übertrieben, weil er heimlich ist; freilich sehen wir, daß viele Leute Wettstreitigkeiten dieser Art mit großem Erfolg für sich begonnen haben, und daß sie diejenigen übertroffen haben, die (dieses) nachzuahmen für genügend halten, solange sie nicht verzweifeln.
Ich weiß nun, daß dir die Beschäftigung mit der (Gerichts-)Rede besonders wichtig ist; aber ich hätte dir deshalb nicht immer zu diesem kämpferischen und gleichsam kriegerischen Stil geraten. Wie die Erde nämlich durch verschiedene und veränderte Samen, so wird unser Geist teils durch diese, teils durch jene Übung ausgebildet. Ich will, daß du bisweilen ein Kapitel aus der Geschichte ergreifst, und ich will, daß du einen Brief ziemlich sorgfältig schreibst. Denn oft ergibt sich auch in der Rede die Notwendigkeit nicht nur einer historischen sondern beinahe auch einer poetischen Beschreibung, und eine knappe und natürliche Rede wird in Briefen angestrebt.
Es ist auch erlaubt, sich beim Gedicht zu erholen, ich meine nicht in einem fortlaufenden und langen Gedicht ( dieses kann man nämlich nur in äußerster Ruhe erreichen ), sondern in einem geistreichen und kurzen Gedicht, das in geeigneter Weise Abwechslung in beliebige Beschäftigungen und Sorgen bringt. Diese Dinge wurden Spielereien genannt; aber bisweilen erreichen diese Spielereien nicht weniger Ruhm als ernsthafte Dinge.
Die höchsten Redner, ja sogar die höchsten Männer übten sich deshalb so und erfreuten andere zugleich, denn es ist auffallend, daß der Geist durch diese kleinen Werke angespannt wird und sich (zugleich) erholt. Sie nehmen nämlich Liebe, Haß, Zorn, Mitleid, Stadtleben, schließlich alles, was sich im Leben und auf dem Marktplatz und in Prozessen abspielt, auf. In diesem ist auch dieselbe Nützlichkeit wie in allen anderen Gedichten, daß nämlich wir uns an der Prosa erfreuen, obwohl wir an die Notwendigkeit des Versmaßes gebunden sind, und daß wir lieber schreiben, was, wie der Vergleich zeigt, leichter ist.
Du hast vielleicht sogar mehr als du verlangt hast, dennoch habe ich eins vergessen zu erwähnen; ich habe nämlich nicht gesagt, was ich glaube, das gelesen werden muß, obwohl ich es (indirekt) gesagt habe, als ich sagte, was geschrieben werden muß. Du solltest dich daran erinnern, die Autoren sorgfältig nach ihrer Gattung auszuwählen! Sie sagen nämlich, daß vieles zu lesen sei, aber nicht Vielerlei. Wer diese sind, ist so sehr bekannt und erprobt, so daß es einer Darlegung nicht weiter bedarf. Im Übrigen habe ich den Brief so maßlos ausgedehnt, daß ich dir die Zeit zum Studieren entzogen habe, während ich dir rate, wie du zu studieren hast. Warum also ergreifst du nicht wieder diene Schreibtäfelchen und schreibst irgendwas, von dem, was ich dir gerade erzählt habe oder von jenem, womit du schon begonnen hattest?
Lebe wohl !

Gaius Plinius grüßt seinen Freund Fundanus

Es ist sonderbar, wie an einzelnen Tagen in der Stadt entweder die Rechnung stimmt oder die Rechnung zu stimmen scheint, und an mehreren aneinanderfolgenden Tagen jedoch nicht stimmt; denn, wenn du jemanden fragtest: „Was hast du denn heute gemacht?“, würde er antworten: „Ich war bei dem Ehrengeleit zur Anlegung einer Männertoga dabei, ich habe eine Verlobung oder Hochzeit gefeiert, jener bat mich ein Testament zu unterzeichnen, dieser bat mich um Beistand vor Gericht, wieder ein anderer bat mich um eine juristische Beratung. Das was du an irgendeinem Tag getan hast, scheint notwendig, das gleiche scheint nichtig, wenn du überdenkst, daß du es täglich getan hast, nachdem du aufs Land gezogen bist, Als dann fiel ihm nämlich die Erinnerung ein: „Wieviel Tage habe ich mit so unwichtigen Dingen verbraucht!“
Das widerfährt mir jedesmal, wenn ich in Laurentinum entweder irgendwas lese oder schreibe oder mich auch meinem Körper widme, durch dessen Stärke der Geist gestützt wird. ich höre nichts, was gehört zu haben, ich sage nichts, was gesagt zu haben, mich schämt; niemand zieht bei mir in böswilligen Gesprächen über irgendjemanden her, ich selbst tadele niemanden außer mich selbst, weil ich nicht angemessen schreibe. Ich werde durch keine Befürchtung, keine Angst gestört, durch keine Gerüchte beunruhigt; ich spreche mit mir allein und meinem Schreiben. O du reines und wirkliches Leben, o du süße und ehrenvolle Muße, fast schöner als jene Beschäftigung! O Meer, o Strand, abgetrenntes und wahres Musenheiligtum, wie vieles laßt ihr mich finden, wie vieles beschreibt ihr mir.
Verlasse deshalb auch du diesen Lärm da und diese nutzlose Geschäftigkeit und auch diese vielen albernen Arbeiten, sobald sich dir die erste Gelegenheit gegeben hat, und widme dich den Studien oder auch der Muße. Es ist nämlich besser, wie unser sehr gebildeter und gleichsam ausgesprochen humorvoller Atilius Crescens sagt, müßig zu sein, als nichts zu tun.
Lebe wohl !

Plinius grüßt seinen Freund Calvisius

Diese ganze Zeit habe ich zwischen Schreibtäfelchen und Bücherchen ruhig und angenehm verbracht. „Wie konntest du das in der Stadt?“ sagte er. Es fanden Wagenrennen statt, und durch die Art des Schauspiels werde ich nicht im Geringsten gefesselt. Nichts neues, nichts anderes, nichts,
- was genügen würde, schon einmal betrachtet zu haben.
- was wiederholt zu Betrachten ausreichen würde.
Ich wundere mich um so mehr, daß diese große Menge von 60.000 Männern so kindisch immer wieder wünscht, die laufenden Pferde und die auf den Wagen stehenden Männer zu sehen. Wenn sie dennoch entweder von der Schnelligkeit der Pferde oder der Kunst der Menschen angezogen werden, läge wenigstens noch ein gewisser Sinn darin; nun applaudierten sie einem Stück Tuch, sie liebten das Stück Tuch, und wenn im Lauf selbst und mitten im Wettkampf diese Farbe dorthin, jene Farbe hierhin gelenkt wird, werden die Begeisterung und die Vorliebe wechseln und sie werden plötzlich jene Wagenlenker und jene Pferde, die sie von Ferne erkennen, deren Namen sie rufen, im Stich lassen. So groß der Dank, so groß liegt das Ansehen in dieser einen höchst billigen Tunica, und ich will nicht sagen bei der Masse, die billiger als eine Tunica ist, sondern bei gewissen wichtigen Menschen; und weil ich mich erinnere, daß diese in dieser inhaltlosen, stumpfen und eintönigen Angelegenheit so unersättlich dasitzen,
- nehme ich mir ein anderes Vergnügen, weil ich von diesem Vergnügen nicht erfaßt werde.
- bereitet es mir ein gewisses Vergnügen, nicht von diesem Vergnügen erfaßt zu werden.
Während diesen Tagen, die andere mit müßigsten Beschäftigungen verschwenden, verwende ich sehr gern meine Muße auf diese Briefe.
Lebe wohl !

Grammatik :

ne levissime quidem - nicht einmal im Geringsten

Falsche Sparsamkeit

Plinius grüßt seinen Freund Avitus

Es würde zu lange dauern, weiter auszuholen, aber es kommt nicht darauf an, wie es sich ereignet hat, daß ich, obwohl ich keineswegs sein vertrauter Freund bin, bei jemandem speiste, der - wie es ihm selbst schien - großzügig und sparsam war, aber - wie es mir schien - geizig und zugleich verschwenderisch war. Denn er deckte sich selbst und wenigen anderen reichlich, den übrigen billig und wenig auf. Denn sogar der Wein in kleinen Fläschchen wird in drei Arten aufgeteilt, nicht damit es die Möglichkeit gäbe, auszuwählen, sondern damit nicht das Recht gegeben sei, abzulehnen,(;) das erste für sich und uns, das zweite für weniger gute Freunde (denn er kannte Gradunterschiede in der Freundschaft), daß dritte für seine und unsere Freigelassenen.
Derjenige, der mir am nächsten bei Tische lag, bewertete das und fragte mich, ob ich das billigte; ich verneinte. „Welchen Gewohnheiten folgst also du?“ fragte er. - „Ich setze allen das gleiche vor; zum Essen nämlich, nicht zum Beschimpfen wird eingeladen, und in allen Sachen stelle ich die gleich, die ich auch am Tisch und Sofa gleichstelle.“ - „Sogar die Freigelassenen?“ - „Auch die; doch halte ich sie nämlich da für Tischgenossen und nicht für Freigelassene.“ Und jener sagte: „Das kostet dich viel.“ - „Keineswegs.“ - „Wie kann es sein?“ - „Weil natürlich meine Freigelassenen nicht dasgleiche trinken wie ich, sondern ich dasgleiche trinke wie meine Freigelassenen.“ Und bei Herkules, wenn du deine Genußsucht mäßigst, wäre es dir auch nicht lästig, was du selbst genießt, mit mehreren zu teilen. Jene selbst ( die Genußsucht ) muß beschränkt werden, jene gleichsam in Reih und Glied gebracht werden, wenn du kosten sparen würdest, wofür du wesentlich besser durch dein Zurückhalten als durch anderer Beleidigung sorgen könntest.
Zu welchem Zweck dies ? Nicht damit dir, einem jungen Mann bester Veranlagung, der Tischluxus gewisser Leute mit dem Schein der Sparsamkeit imponiert. Es schickt sich jedoch für meine Freundschaft zu dir, sooft sich etwas derartiges ereignet, anhand eines Beispiels zu zeigen, was du meiden mußt. Also vergiß nicht, daß nichts mehr zu meiden ist, als jene neue Verbindung der Prunksucht und des schmutzigen Geizes; und weil diese getrennt und gesondert sehr schädlich sind, werden sie noch schändlicher verbunden.
Lebe wohl !


Grammatik:

magno constare - viel Kosten
tempere, mit Dat. - maßhalten, zügeln, mäßigen

Abl.: lagunculis - Ablativus instrumentalis
mensa - Ablativus locativus
magno - Ablativus praetii
aliquando - Ablativus limitationis
quo - Ablativus instrumentalis

Inhaltlicher Aufbau:

1) allgemeine Beschreibung der Situation / Themeneinführung
2) Schilderung des mißbilligten Verhaltens
3) Dialog mit einem anderen Gast
Plinius’ Erfahrung mit dem Thema und seine Handhabung
4) Intention
5) Ratschlag an den Freund / Moral








Quelle: keine Angaben




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