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Titel:

AMERIKA


  Note: 2+   Klasse: 13









Arbeit: WICHTIGE DATEN

Lage:
Nordamerika; festländischer Teil zwischen 25° 07' und 49° 23' nördlicher Breite sowie 65° 57' und 124° 44' westlicher Länge; Alaska: zwischen 51° 16' und 71° 23' nördlicher Breite sowie 130° und 172° 26' östlicher Länge; Hawaii: zwischen 154° 40' und 178° westlicher Länge sowie 18° 54' und 28° 15' nördlicher Breite

Hauptstadt
Washington

Zeitzonen
MEZ -6 bis -11 Stunden

Bevölkerung
285,9 Mio. Ew. (75,1% Weiße, 13,0% Schwarze, 13,0% Hispanics, 3,6% Asiaten, 0,9% Indianer und Eskimos)

Bevölkerungswachstum
+1,0%

Bevölkerungsdichte
30 Ew./km²

Lebenserwartung
Frauen 80 Jahre, Männer 74 Jahre

Religion
Protestantische Kirchen (Baptisten, Methodisten, Lutheraner), Römisch-katholische Kirche, Judentum, Islam

Sprache
Englisch; Spanisch

Währung
1 US-Dollar = 100 Cents

Bruttoinlandsprodukt
8709 Mrd. US-$

BSP je Einwohner
30 600 US-$

Wichtige Städte
New York, Los Angeles, Chicago, Houston, Philadelphia, Detroit, Dallas, San Diego, Phoenix, San Antonio, Baltimore, San Francisco, Indianapolis, San Jose, Memphis, Milwaukee, Boston, New Orleans, Cleveland, Denver, Seattle, Kansas City, St. Louis, Atlanta, Pittsburgh, Cincinnati, Minneapolis, Portland, Honolulu, Miami


DAS LAND

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind das viertgrößte Land der Erde. Sie erstrecken sich quer über den nordamerikanischen Kontinent vom Atlantischen bis zum Pazifischen Ozean. Die Entfernungen sind riesig und die Naturgebiete gewaltig und schön. Das Hochgebirge der Kordilleren, welches das westliche Drittel des Landes einnimmt, ist über 1700 km breit mit zahlreichen Gipfeln, die sich über 4000 m über den Meeresspiegel erheben. Die Ebenen des Westens und Mittelwestens dehnen sich von Horizont zu Horizont. Der Welt größte Süßwasserseen, die Großen Seen mit den Niagara-Fällen, die mächtigen Ströme, das gewaltige Tal des Grand Canyon, das beeindruckende Monument Valley, die schier endlosen Sümpfe der Everglades in Florida, die Geysire, Sinterterrassen und Schlammvulkane im Yellowstone National Park und die Fjorde, Gletscher und Berge von Alaska gehören zu den eindrucksvollsten Naturwundern der Erde.
Die Vereinigten Staaten von Amerika sind das reichste Land der Erde mit Bodenschätzen aller Art und der größten landwirtschaftlichen Anbaufläche. Millionen Menschen sind während der letzten zwei Jahrhunderte ins "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" aufgebrochen, um hier ihr Glück zu finden. Unter der US-amerikanischen Nationalflagge, dem Sternenbanner, haben US-Amerikaner zwei Mal im letzten Jahrhundert in den beiden Weltkriegen für Freiheit und Demokratie in Europa und Asien gefochten. Seither haben sich die Vereinigten Staaten von Amerika zur Führungs- und Weltmacht in Politik und Wirtschaft entwickelt.
Es gibt aber auch eine andere Seite der Vereinigten Staaten von Amerika. In ihren glitzernden Städten voll Luxus und moderner Technologie gibt es auch ausgedehnte Elendsviertel und Hunderttausende sind obdachlos. Nirgendwo gibt es mehr Morde als in diesem Land.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine Präsidialrepublik mit bundesstaatlicher Verfassung. Die Verfassung ("Constitution") dieser ersten Republik moderner Geschichte wurde am 17. September 1787 ratifiziert, also erst elf Jahre nachdem sich die dreizehn englischen Kolonien an der Atlantikküste vom Mutterland Großbritannien losgesagt hatten. Als Beginn der Geschichte der Vereinigten Staaten gilt jedoch der 4. Juli 1776, der Tag der Unabhängigkeitserklärung. Er wird seither jedes Jahr als Nationaltag gefeiert. Die Ideen, welche der US-amerikanischen Verfassung zu Grunde liegen, entspringen dem Geist der Aufklärung und haben die nur wenige Jahre später erfolgte französische Revolution beeinflusst.

DIE GESCHICHTE (1492-1865)
Im Jahre 1497 überquerte John Cabot im Dienst der englischen Krone den Nordatlantik. Wie Christoph Kolumbus suchte auch er einen Seeweg nach Indien, fand aber unbekanntes Land: die Ostküste Nordamerikas. Fortan betrachtete die englische Krone diesen Teil des amerikanischen Kontinents als ihren Besitz. Bis zur Gründung von Kolonien verging indes mehr als ein Jahrhundert. 1607 entstand in Virginia die erste Kolonie, der bald andere folgten.
Neben Siedlern, die durch Aussichten auf Grundbesitz oder gewinnreichen Handel verlockt wurden, auszuwandern, waren es vor allem Angehörige der in den europäischen Religionskriegen bedrohten radikal-protestantischen Gemeinschaften, die Siedlungen an der Ostküste Nordamerikas gründeten. Sie wollten, wie es im Mayflower-Vertrag der puritanischen "Pilgerväter" (1620) heißt, ein "bürgerliches Gemeinwesen zu unserer besseren Ordnung" schaffen. Und sie waren von der Hoffnung auf die Erfüllung biblischer Verheißungen durchdrungen.
Bis weit ins 18. Jahrhundert hinein siedelten die Einwanderer nur im schmalen Küstenstreifen vor den Appalachen. Das Gebiet jenseits der Höhen wurde von Frankreich beansprucht. In zwei Kriegen versuchte England, die Herrschaft über Nordamerika zu erringen. Der Siebenjährige Krieg führte 1763 schließlich zum Sieg über Frankreich, das sowohl Kanada als auch den zwischen Mississippi und Appalachen gelegenen Teil "Louisianas" an England verlor.

Der Unabhängigkeitskampf
Dieses riesig erweiterte Kolonialreich schien zwar nach außen gesichert, wurde nun aber von innen bedroht. England versuchte, seine Kriegsschulden durch eine Steuer- und Handelsgesetzgebung zu mindern, welche vor allem die Kolonien in Nordamerika traf. Der Unmut unter den inzwischen mehr als zwei Millionen Einwohnern äußerte sich in Forderungen nach Mitbestimmung, in Steuerboykotten und Ausschreitungen. Nach der "Boston Tea Party" von 1773, bei der britische Handelsschiffe geplündert wurden, spitzte sich der Konflikt zu. England schloss den Hafen und löste das Oberhaus von Massachusetts auf. 1774 kam es bei Boston zu ersten bewaffneten Auseinandersetzungen. 1776 erklärten sich die Kolonien für unabhängig, indem sie sich in einem von Thomas Jefferson verfassten und von Ideen der Aufklärung durchdrungenen Dokument auf die Grundrechte ihrer Bürger beriefen.
England entsandte neue Truppen. Sie zwangen die Aufständischen zum Rückzug. In verzweifelter Lage kam ihrem erschöpften, von George Washington nur noch mit Mühe zusammengehaltenen Aufgebot Frankreich zu Hilfe. Dies führte zur Wende. 1781 kapitulierten die Briten. Zwei Jahre später erkannten sie im Frieden von Versailles die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten an.
Bald nach dem Friedensschluss nahmen die Abgeordneten der dreizehn Staaten in Philadelphia die Arbeit an einer Verfassung des Staatenbundes auf, die 1791 in Kraft trat. Es folgte eine Zeit sprunghaften Wachstums. 1848 erreichten die USA mit der Eroberung von Neu-Mexiko und Kalifornien ihre heutigen Grenzen im Südwesten. Die Zahl der Einwohner hatte sich seit dem Unabhängigkeitskrieg verzehnfacht. Indes war es nicht gelungen, den sich immer mehr verschärfenden Konflikt über die Sklavenfrage zu lösen. Die Südstaaten, deren Wirtschaft von der billigen Arbeitskraft der rund vier Millionen Sklaven abhängig war, bestritten dem Kongress, der Bundesregierung und dem Obersten Gerichtshof das Recht zu Eingriffen in ihre wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse. Als 1860 Abraham Lincoln, einer der entschiedensten Anwälte der Sklavenbefreiung, zum Präsidenten gewählt wurde, trennten sie sich als "Konföderierte Staaten von Amerika" vom Bund. Alles trieb auf einen Bürgerkrieg zu. Er wurde von den Konföderierten wie von den Truppen der Nordstaaten, die für den Erhalt der Union und die Sklavenbefreiung kämpften, unter hohen Verlusten geführt. Nach vier Kriegsjahren unterlag der Süden der Übermacht des Nordens. Alsbald wurde die rechtliche Gleichstellung der Schwarzen in der Verfassung verankert.

Geschichte (seit 1866)
Ein Jahr nachdem 1848 in Kalifornien Gold entdeckt worden war, zog der große kalifornische Goldrausch Tausende von Einwanderern an die Westküste. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen den Siedlern und den Indianerstämmen der Inneren Ebenen und des Südwestens. Eine Reihe grausamer Kriege endete mit der Niederlage der Indianer. 1876 konnten sie jedoch bei der Schlacht am Little Big Horn noch einen grandiosen Sieg erringen.
Mit ihren großen Plantagen waren die Südstaaten lange Zeit wirtschaftlich mächtiger als viele Staaten des Nordens. Aber seitdem der Westen offen stand und durch den Bau von Eisenbahnen und Kanälen erschlossen wurde, fiel der Süden gegenüber dem sich industrialisierenden Norden zurück. Der Bürgerkrieg, in dem weite Gebiete des Südens verwüstet wurden, schwächte ihn noch mehr. Die Zukunft der Vereinigten Staaten schien im Norden und im Westen zu liegen. Dorthin zog es die zahlreichen Einwanderer aus Ost- und Südeuropa - zwischen 1870 und 1920 kamen allein über 26 Millionen über den Atlantik.
Während die großen Eisenbahngesellschaften ihre Trassen vorschoben, suchten die Pioniere noch mit Pferdegespannen und Planwagen Wege durch die Wüsten und Gebirge des fernen Westens. Und während sich im Nordosten eine moderne Industriegesellschaft entwickelte, kämpften die Siedler noch mit den Indianern.
Der natürliche Reichtum des riesigen Landes, die rasch wachsende Bevölkerung und der große, nach außen durch Schutzzölle fast vollkommen abgeschlossene Markt ermöglichten indes ein rasches industriell-wirtschaftliches Wachstum. Als der Bau der transkontinentalen Eisenbahnlinien abgeschlossen war, schien die wirtschaftliche Entwicklung jedoch an Grenzen zu stoßen. In der wirtschaftlich und politisch führenden Schicht wuchs der Wunsch nach Eroberung neuer Märkte. Über den Pazifik hinweg wurde der Blick auf Japan und China gerichtet. Auch Mittel- und Südamerika kamen ins Blickfeld. Bereits 1823 hatte Präsident James Monroe erklärt, dass die Vereinigten Staaten jeden Versuch europäischer Mächte, die Geschicke amerikanischer Staaten zu lenken, als Gefährdung ihrer Sicherheit und ihres Friedens betrachten würden. Mit dieser "Monroe-Doktrin" wurde im Spanisch-Amerikanischen Krieg (1898) die Ablösung der spanischen Kolonialherrschaft durch die Herrschaft der USA in Mittelamerika und im Pazifik gerechtfertigt. Die Vereinigten Staaten waren wirtschaftlich und politisch zu einer Großmacht geworden.












Quelle:




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