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Titel:

Alternative Medizin


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: INHALTSVERZEICHNIS:



· Einleitung
· Akupunktur
· Akupressur
· Homöopathie
· Neuraltherapie
· Ozonbehandlung
· Biofeedback
· Quellenverzeichnis


EINLEITUNG:



Alternative Medizin ist eine Sammelbezeichnung für verschiedenartige Heilansätze und Therapieformen, die alternativ zur Therapie mit Arzneimitteln in der Schulmedizin als naturwissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethoden gelten und die sich durch einige Besonderheiten auszeichnen. Die Behandlung des gesamten Organismus steht vor der Behandlung einzelner gestörter Organfunktionen. Die Förderung von Selbstheilungstendenzen ist wichtiger als die von außen, also z. B. durch Medikamente herbeigeführte Gesundung erkrankter Organsysteme. Bedingung ist die Unschädlichkeit der Therapie. Als Maß für den Erfolg der Therapie gilt ganz wesentlich die subjektive Befindlichkeit des Patienten. Zu den alternativen Heilverfahren können u. a. die Naturheilverfahren und Formen der (Auto-)Suggestionsbehandlung wie z. B. Hypnose und Autogenes Training gezählt werden, im weiteren Sinn auch Methoden, deren zugrunde liegende Konzepte naturwissenschaftlich nicht oder nur in Ansätzen erklärt werden können (Erfahrungsheilkunde), aber auch Behandlungen die schon seit Jahrtausenden von den Menschen ausgeübt werden und immernoch helfen.


AKUPUNKTUR:



Akupunktur ist ein altes chinesisches Heilverfahren, bei dem Nadeln in die Haut gesetzt und gegebenenfalls leicht gedreht oder heute auch unter Stromspannung gesetzt werden. Am menschlichen Körper gibt es dafür insgesamt 361 Hauptakupunkturpunkte und insgesamt 1 011 Stellen, die man je nach Leiden anstechen kann. Akupunkturpunkte haben einen anderen elektrischen Hautwiderstand als ihre unmittelbare Umgebung. Akupunktur dient zur Schmerzlinderung bei Operationen und rheumatischen Leiden sowie zur Behandlung vieler anderer Krankheiten. Sie wird heute in den meisten chinesischen Krankenhäusern sowie von manchen Ärzten in Japan, Europa und den Vereinigten Staaten praktiziert.
Die ältesten Zeugnisse für die Anwendung von Nadeln zu Heilzwecken sind Steinnadeln, die bei Ausgrabungen in China gefunden wurden. Sie stammen aus der Zeit des "Gelben Kaisers" Huang Ti, der von 2698 bis 2598 v.Chr. gelebt haben soll. Später wurden Akupunkturnadeln aus Bronze, Gold oder Silber gefertigt, heute bestehen sie überwiegend aus Stahl. Zunächst stach man die Nadeln nur in Furunkel und Geschwüre. Später entwickelte sich die Akupunktur nach einer Theorie, derzufolge es am Körper besondere ,,Meridiane" gibt, die mit den inneren Organen verbunden sind (Meridian des Magens, der Leber usw.). Diese Meridiane laufen entlang von Kopf, Rumpf und Gliedmaßen. Außerdem, so diese Vorstellung, fließt entlang dieser Meridianlinien die Lebensenergie, und Krankheiten entstehen, wenn der Energiefluss behindert oder unterbrochen wird. Durch das Einstechen und Drehen der Nadeln wird der gesunde Energiestrom wieder hergestellt.
In China wird die Akupunktur heute vor allem zur Schmerzlinderung bei chirurgischen Eingriffen eingesetzt. Nach Schätzungen chinesischer Chirurgen wird der Schmerz bei 30 Prozent der Patienten mit Hilfe der Akupunktur ausreichend unterdrückt. Dazu dreht man die Nadeln heute oftmals nicht mehr, sondern legt eine elektrische Spannung an. Amerikanische Ärzte, die Operationen unter Akupunktur beobachtet haben, bestätigten die schmerzlindernde Wirkung bei manchen Patienten, aber sie setzten ihre Schätzung eher bei zehn Prozent an. Besonders gut eignet sich diese Form der Narkose für Gehirnoperationen. Nach Ansicht chinesischer Chirurgen ist die Akupunktur der westlichen, mit Medikamenten durchgeführten Anästhesie überlegen, weil sie die normalen physiologischen Abläufe im Organismus nicht stört, so dass der Patient weniger anfällig für einen Schock (plötzlichen Blutdruckabfall) ist. Akupunkturnadeln werden vor dem Einsatz sterilisiert, sofern man nicht Einmalnadeln verwendet; der Patient spürt den Einstich kaum. Anstelle von Nadeln kann auch ein speziell für die Akupunktur entwickelter Laser verwendet werden.
Auch manche Herzerkrankungen werden in China mit Akupunktur behandelt. Um diese Methode wissenschaftlich besser zu begründen, untersuchte man die Wirkung der Akupunkturbehandlung bei über 600 Personen, die wegen zu geringer Durchblutung des Herzens an Brustschmerzen litten. Die Autoren der Studie teilten mit, fast alle Patienten hätten ihre Medikamentendosis erheblich senken können, und die meisten von ihnen seien wieder arbeitsfähig geworden. Weitere Krankheiten, die mit Akupunktur behandelt werden, sind Migräne, Schlaflosigkeit, Hautkrankheiten, Allergien, Hexenschuss, Wetterfühligkeit, Magen-Darm-Krankheiten, Hypertonie und Asthma. Akupunktur übt zudem auf die Muskulatur eine entspannende Wirkung aus.
Wie die Akupunktur im Einzelnen wirkt, ist nicht geklärt. Sowohl westliche als auch asiatische Wissenschaftler setzten Kaninchen zur Schmerzlinderung Akupunkturnadeln und konnten auf diese Weise zeigen, dass die Wirkung nicht einfach auf Suggestion beruht. Nachdem man 1975 die Enkephaline und Endorphine (natürliche Schmerzhemmer im menschlichen Körper) entdeckt hatte, äußerten manche Neurophysiologen die Vermutung, das Einstechen der Nadeln könne die Ausschüttung einer oder mehrerer derartiger Substanzen auslösen, die den Weg der Schmerzsignale im Rückenmark blockieren und so den Schmerz ausschalten. Unterstützt wird diese Ansicht durch amerikanische und chinesische Untersuchungen, wonach Akupunkturnadeln, die man an bestimmten Stellen im Gehirn eines Hundes anbringt, die Konzentration der Endorphine in der Rückenmarksflüssigkeit ansteigen lassen. Wie man außerdem zeigen konnte, wird die schmerzlindernde Wirkung der Akupunktur zumindest teilweise durch Naloxon aufgehoben, ein Medikament, das auch dem Morphium und ähnlichen Verbindungen (zu denen auch die Endorphine gehören) entgegenwirkt.

AKUPRESSUR (=SHIATSU):
" Shiatsu ist die Sonne in meinem Alltag!"
(Marlies Franz)
Man sagt, Shiatsu ist ein Weg zu Stärke, Vitalität, Kreativität und Schönheit, viele Menschen, die in Akupressur-Behandlungen sind, sind glücklich, berührt zu werden, denn Akupressur ist mehr als eine Technik - es ist eine vorbeugende Methode der Körperarbeit, die den Menschen auch in seinem Herzen berührt.
Akupressur ist eine Abwandlung der Akupunktur, basiert auf der Energielehre der chinesischen Medizin, bei der die Linderung der Schmerzen und anderer Symptome mit stumpfen Nadeln bzw. - bei Akupressurmassage - durch Daumendruck herbeigeführt wird. Dieses Verfahren ist in Japan weit verbreitet und findet auch in den USA und anderen Ländern immer mehr Anhänger. Der Heilkundige übt mit den Fingerspitzen sowie manchmal auch mit Ellenbogen und Knien Druck auf ein kompliziertes System von Auslösepunkten am Körper aus. Muskuläre Verspannungen und chronische Blockaden, wodurch die Vitalkräfte des Körpers angeregt werden, werden gelöst. Das ist ein einfaITZches Gesetz und die beste Prävention für die modernen vegetativ-funktionellen Störungen wie Stress, Nervosität, Infektanfälligkeit, Verdauungsstörungen, nachlassende Konzentration, Gedächtnisschwäche und vieles mehr.
Shiatsu schult die bewusste Wahrnehmung des Körpers und seines feinstofflichen Energiefeldes mit dem Ziel, gesund zu werden oder zu bleiben. Es wird gelernt, mit natürlicher Wandlung (Fünf Elemente) und Veränderung bewusst zu leben. Sie unterstützt die ordnende Kraft der 5 Elemente durch eine strukturierte Vorgehensweise (5 Anwendungsschritte).Besondere Wirkungen zeigen die immer wieder neu und individuell auf den Klienten abgestimmten Akupunkt-Verbindungen im psychisch-emotionalen Bereich: Durch tiefe Entspannung schaffen sie Zugang zu inneren Bildern und Gefühlen und helfen somit, den Kopf mit dem Herzen wieder in Einklang zu bringen.

HOMÖOPATHIE:

Homöopathie (griech. Homoion = ähnlich und pathos = leiden)ist ein Heilverfahren, bei dem Medikamente in sehr starken Verdünnungen verabreicht werden. Die grundlegende Annahme besteht darin, Krankheiten könnten durch Arzneimittel geheilt werden, die bei einem Gesunden in hohen Dosen solche Gesundheitsstörungen hervorriefen, wie sie symptomatisch für die betreffende Krankheit seien.

Hopfen Als Heilmittel:



Hopfen wird in der Homöopathie u. a. gegen Schlaflosigkeit eingesetzt.


Der deutsche Arzt Samuel Hahnemann stellte dieses Simileprinzip (= Ähnlichkeitsprinzip) 1796 auf: Similia similibus curentur (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt). Homöopathische Verfahren können erfolgreich sein, wenn der Organismus noch die Fähigkeit zur Selbstheilung besitzt. Zu den Anwendungsgebieten gehören Asthma, Allergien, Neurodermitis und psychosomatische Erkrankungen wie nervöse Magenbeschwerden. Homöopathen gehen davon aus, dass sehr kleine Mengen eines Arzneimittels die Vitalität fördern und die Abwehrkräfte steigern. Zu den Stoffen, die als Medikamente eingesetzt werden, zählen Pflanzenextrakte, tierische Substanzen, Mineralien, Metalle und chemische Verbindungen. Darreichungsformen homöopathischer Arzneien sind Tropfen, Tabletten, Injektionen und Globuli (Kügelchen auf Milchzuckerbasis). Die Wirkstoffe werden durch Potenzierung verdünnt. So bedeutet die Verdünnung D1 (D für lateinisch decem: zehn), dass der Wirkstoff im Verhältnis 1 : 10 verdünnt wurde, D2 bedeutet 1 : 100 usw. C-Potenzen (lateinisch centum: hundert) werden im Verhältnis 1 : 100 verdünnt und LM-Potenzen im Verhältnis 1 : 50 000. Unerwünschte Nebenwirkungen werden durch die Potenzierung auf ein Minimum reduziert.
Kritiker der Homöopathie wenden ein, Wirkstoffe würden häufig so weit verdünnt, dass in der betreffenden Arznei kein einziges Molekül des Wirkstoffes mehr enthalten sei. Homöopathen halten diesem Einwand entgegen, durch das sogenannte Verschütteln bei der Zubereitung komme es zu chemisch-physikalischen Änderungen des Lösungsmittels, wodurch die Wirksamkeit der Arznei entfaltet werde. Bei dieser Art der Herstellung übernehme das Lösungsmittel eine für die Heilwirkung wichtige Information aus dem Wirkstoff. Obwohl die meisten Ärzte die Homöopathie mit Vorbehalt aufnehmen, findet sie bei vielen Patienten Interesse. Ernsthaft Erkrankte dürfen allerdings nicht dadurch zu Schaden kommen, dass sie eine andere Therapie versäumen.

BACHBLÜTENTHERAPIE

Die Bachblütentherapie ist eine Methode, bei der es durch die Einnahme von Blütenauszügen zu einer Veränderung von Denkmustern kommt und somit eine Wirkung auf den Gesamtorganismus erzielt wird.
Dr. Edward Bach entwickelte um den dreissiger Jahren das System der Bachblütentherapie. Dr. Bach war auf der Suche nach einfachen Arzneimitteln, die sich auch die arme Bevölkerung leisten konnte, die damals die Masse der Bevölkerung Englands ausmachte. Auf seinen Reisen durch England und die Schweiz testete er in Selbstversuchen Blütenauszüge und stellte fest, daß diese Essenzen nicht organische Krankheiten direkt heilen, sondern daß die Pflanzenauszüge Gefühle, Gemütszustände und Denkweisen beeinflussen. Durch die Einnahme der Auszüge veränderten sich die Denkmuster und neue Sichtweisen von Problematiken wurden offenbar. Daraus zog Dr. Bach vom holistischen (ganzheitlichen) Denken ausgehend den Schluß, daß die Blüten nicht die organische Erkrankung heilt und auch nicht die Problematik löst, sondern daß durch das Öffnen für neue Gedanken und Lösungsansätze das Problem, das eine Krankheit auslöst, gemeistert wird und eine Krankheit gar nicht erst entsteht.
In seinem langjährigen Wirken fand Dr. Bach 38 Pflanzenauszüge und ergänzend eine Mischung von 6 Essenzen für Notfälle (Rescue Remedy), die er in ihrer Wirkung beschrieben hat. Davon sind einige unten angeführt. Z.B.:
Agrimony (dt. Odermenning / lat. Agrimonia eupatoria)
Negativer Gemütszustand: Sorgen und Probleme werden hinter einer Maske von Fröhlichkeit versteckt.
Positives Entwicklungspotential: Konfrontationsfähigkeit mit den Mitmenschen und den eigenen Problemen.
Cherry Plum (dt. Kirschpflaume / lat. Prunus cerasifera)
Negativer Gemütszustand: Angst vor unbeherrschten Temperamentsausbrüchen und seelischen Kurzschlußhandlungen, drohender Nervenzusammenbruch, Angst die Kontrolle zu verlieren.
Positives Entwicklungspotential: Gelassenheit, kontrollierter Spannungsabbau.
Gentian (dt. Herbstenzian / lat. Gentianella amarella)
Negativer Gemütszustand: Pessimismus, Entmutigung, Zweifel, Depression.
Positives Entwicklungspotential: Vertrauen und Optimismus.
Honeysuckle (dt. Geissblatt / lat. Lonicera caprifolium)
Negativer Gemütszustand: Für Menschen, die in der Vergangenheit leben, da früher "alles besser war". Heimweh.
Positives Entwicklungspotential: Wertschätzung der Erinnerung und realistisches Leben im hier und jetzt.
Impatiens (dt. drüsentragendes Springkraut / lat. Impatiens glandulifera)
Negativer Gemütszustand:Ungeduld mit sich und seinen langsameren Mitmenschen.
Positives Entwicklungspotential: Geduld. Verständnis für andere und Vertrauen zu anderen.
Olive (dt. Olive / lat. Olea europaea)
Negativer Gemütszustand: Extreme Erschöpfung von Körper, Geist und Seele.
Positives Entwicklungspotential: Regeneration und Erholung. Tanken von neuer Energie.
Water Violet (dt. Sumpfwasserfeder / lat. Hottonia palustris)
Negativer Gemütszustand: Stolz und Überheblichkeit.
Positives Entwicklungspotential: Realistische und kritische Selbsteinschätzung.

OZONBEHANDLUNG:

In ca. 30 km Höhe über der Erdoberfläche wird aus atmosphärischem Sauerstoff (O2) durch die UV-Strahlung der Sonne Ozon (O3) gebildet. Diese Ozonschicht dient uns als Schutzschild gegen die schädlichen UV-Strahlen der Sonne.

Ozon als Gas eingeatmet ist giftig. In der Praxis wird es mit Hilfe moderner Geräte aus reinem medizinischen Sauerstoff hergestellt und immer unter Umgehung der Atemwege als Ozon-Sauerstoff-Gemisch angewendet. Ozon ist - richtig dosiert und angewendet - ein Heilmittel. Neben Injektionen findet Ozon Anwendung als sogenannte kleine und große Eigenblutbehandlung, letzteres auch Blutwäsche genannt, als Extremitätenbegasung oder als Insufflationsbegasung von Hohlorganen (z.B. Darminsufflation).
Die Wirkung des Ozons auf den menschlichen Körper ist vielfältig. Ozon hat auf Pilze, Bakterien und Viren eine abtötende Wirkung und findet aus diesem Grund auch in der Trinkwasseraufbereitung (Bodensee), bei der Desinfektion von Schwimmbädern oder in Zahnarztpraxen zur Wundversorgung Anwendung. Ozon hat eine ausgeprägte durchblutungsfördernde Eigenschaft und ist oft die letzte Hilfe vor einer Amputation. Durch Ozon werden die roten Blutkörperchen beweglicher, d.h. die Fließeigenschaften des Blutes verbessern sich. Gleichzeitig erhält man eine bessere Bindungsfähigkeit für Sauerstoff, der Sauerstofftransport erhöht sich und das Sauerstoffangebot an das Gewebe vergrößert sich, was letztlich jeder Zelle zugute kommt. Durch die entgiftende Wirkung auf Leber und Nieren ergibt sich ein günstiger Einfluß auf die Blutinhaltsstoffe.
Ozon fördert den Sauerstoff-Stoffwechsel und ist in der Naturheilpraxis als Zusatztherapie bei der Krebsbehandlung nicht mehr wegzudenken. In der äußerlichen Anwendung ist die desinfizierende, wundheilende und granulationsfördernde Wirkung sehr segensreich. Ozon wirkt entzündungshemmend und hat gute Eigenschaften bei entzündlichen Veränderungen am Bewegungsapparat sowie bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises. In der Anwendung als kleine Eigenblutbehandlung zeigt sich ein stark immunisierender Effekt. Die Abwehrkräfte erhöhen sich und allergische Erkrankungen wie z.B. Heuschnupfen, nehmen einen günstigen Verlauf. Die vielschichtigen Wirkungsweisen und die unterschiedlichen Anwendungsformen ergeben ein breites Indikationsfeld.
Nicht anzuwenden ist die Ozontherapie bei Patienten mit einer Schilddrüsenüberfunktion und bei Blutern. Vorsicht ist geboten bei Patienten mit einer Hypoglykämie (Mangel an Zucker im Blut), da die große Eigenblutbehandlung den Blutzuckerspiegel senken kann.
Der Heilpraktiker wählt nach Erstellung der Diagnose die entsprechende Ozonanwendung und die Zahl der notwendigen Wiederholungen aus denn die verschiedenen Ozonbehandlungen müssen meist öfter oder auch kurmäßig durchgeführt werden.

BIOFEEDBACK:

Biofeedbacktraining:



Das in den sechziger Jahren entwickelte Biofeedback-Training soll dem Patienten helfen, seine Körperfunktionen zu überwachen. Die Elektroden an Hand und Finger messen beispielsweise Muskelspannung und Blutdruck, sie informieren den Patienten über abnorme Reaktionen.

Biofeedback ist die Selbststeuerung biologischer Systeme durch Rückkopplung; in der Humanphysiologie eine Technik, mit deren Hilfe der Patient seine Körperfunktionen überwacht, um diese beeinflussen zu können. Biofeedback wird vor allem zur Behandlung schmerzhafter oder stressbedingter Zustände eingesetzt und hilft dem Patienten, physiologische Vorgänge zu regulieren, die normalerweise unwillkürlich ablaufen, d. h. vom vegetativen Nervensystem gesteuert werden.
Beim Biofeedback-Training messen elektronische und mechanische Instrumente, die am Körper des Patienten angebracht sind, Körperfunktionen wie die Muskelspannung. Diese Informationen werden dann von einem Gerät zu Signalen verstärkt, die der Patient hören oder sehen kann - etwa ein Piepston oder ein Lichtsignal. Dadurch kann der Betreffende feststellen, ob seine Körperreaktionen normal sind. Die Feedback-Information gibt dem Patienten eine Orientierung, in welcher Weise er seine Körperfunktionen steuern muss.
Das Erlernen des Biofeedback-Trainings wird oft mit dem Erlernen einer Leichtathletik-Sportart verglichen. Tatsächlich ist die Art des Lernens beim Biofeedback die gleiche. Die Erfolge beim Biofeedback sind jedoch überwiegend ein Ergebnis der Entspannung, die durch den Vorgang ausgelöst wird. Die Behandlung schließt meistens formelle Entspannungstechniken ein.
Biofeedback wurde Ende der sechziger Jahre von Wissenschaftlern entwickelt, die Lernvorgänge, neuromuskuläre Störungen, das vegetative Nervensystem und psychische Zustände erforschten. Ihre Arbeit verleitete zu der übertriebenen Behauptung, dass ein Patient mit Hilfe von Biofeedback Bewusstseinzustände ändern, seinen Blutdruck senken und seine Herzfunktion regulieren könne. Untersuchungen haben gezeigt, dass zwar ein gewisser Grad der Steuerung möglich ist, diese jedoch zu begrenzt ist, um damit abnorme Zustände zu korrigieren.
Biofeedback wird zur Behandlung zahlreicher Leiden benutzt, die durch Stress verursacht oder verstärkt werden, z. B. Spannungskopfschmerzen, Migräne, die Raynaud-Krankheit (anomal kalte Hände und Füße), Muskelzucken und Muskelspannungen. Besonders vielversprechend sind die Ergebnisse bei Patienten, die mit Hilfe von Biofeedback lernen, gelähmte Gliedmaßen wieder zu benutzen.













Quelle:




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