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Titel:

Aralsee


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Arbeit: Allgemeines zum Aralsees

- Lage
- Grenze Kasachstan (Süden) und Usbekistan (Norden)
- 300km östlich vom Kaspischen Meer
- Klima
- Sandwüste mit Halbwüstenboden Steppen und Hartpolsterpflanzen
- Winterkalte, trockene Halbwüsten- & Wüstenklimate
- Niederschlag 114mm/Jahr künstliche Bewässerung
- Zuflüsse
- Norden: Syr-Darja
- Süden: Amu-Darja

• Rückgang / Verkleinerung des Aralsees
- 1960: viertgrößtes Binnengewässer mit 68.000km² (Größe Bayerns) Aralsk lag direkt am Ufer
- ab 1974: in 5 Jahren (bis 1979) sinkt die Seespiegelhöhe um 7m
- Austrocknungsgebiet zuerst im Osten und Südosten des Sees ab 1976 der gesamte Uferumfang
- 1988: Aufteilung des Sees in Großer Aralsee und Kleiner Aralsee
- 1960-1992:um fast 50% der Wasserfläche geschrumpft 36.000km² (Größe Nordrhein-Westfalens)
- 2010: (vermutlich) 21.000km² 1/3 der ursprünglichen Größe des Sees
- Durchmesser von 400km auf 250km geschrumpft

•Versalzung
- 1960: Salzgehalt 10g/l
- 2010: Salzgehalt: 70g/l
- Ursachen
- Abzweigung der Zuflüsse und Wasserrückgang
- Durchspülen der Ackerböden bei der Bewässerung
- Zurückbleiben der Mineralien und Salze auf der Erdoberfläche
- Folgen
- Salz gelang ins Grundwasser Arme nehmen dieses Wasser als Trinkwasser Krankheitsrisik- erhöht Magenkrebs / Kinder- und Säuglingssterberate hoch
- Wind verteilt Salz auf staubtrockene Böden Salz- & Sandwehungen von vorneherein landwirtschaftlich schlecht nutzbare Böden noch unfruchtbarer mehr Kunstdünger
- Salze in Wasser gelöst Regen salzhaltiger (Salzgehalt des Regens 1980 sechsmal s- hoch wie 11 Jahre zuvor) Pflanzenbewässerung Pflanzen beschädigt mehr Kunstdünger TEUFELSKREIS
- VERTROCKNET, PESTIZIDVERSEUCHTE SALZLANDSCHAFT
•Bewässerung

1.Syr-Darja
• entspringt im Tienschan in Kirgistan
• erreicht zusammen mit seinen Zuflüssen eine Länge von 3019 km
• sein Einzugsgebiet umfasst 219000 km²
• bekommt Wasserzufluss nur durch Schmelzwasser
• 1980 versiegte der Fluss aufgrund Wasserentnahme zur Bewässerung und hoher Verdunstung
• erst 1988 gelangte wieder ein kleiner Rinnsaal in den Aralsee

Probleme:
- starke Wasserstandsschwankungen
- hohe Verdunstungsrate
- extrem landwirtschaftlich bedingte Verschmutzung

- MACHEN NACHHALTIGE ERSCHLIESSUNG SCHWER



2. Amu-Darja
• entsteht durch den Zusammenfluss der Flüsse Pjansch und Wachsch ( im Pamir ; nordöstlicher Zipfel Afghanistans)
• erreicht eine Länge von 1445 km
• sein Einzugsgebiet umfasst 309000km²
• der Hauptteil der Wassermenge stammt von der Schneeschmelze sowie aus Gletschern des Hochgebirges
• fließt zunächst nach Nordwesten (bildet dabei die Grenze zw. Afghanistan und Tadschikistan) fließt durch die Wüsten Karakum u. Qyzlyqum nach Nordwesten bei Nukus in Usbekistan mündet er Norden in den Aralsee
• Unterlauf des Amu-Darja bildete früher ein Gebiet mit üppiger Vegetation
- größter Teil jedoch aufgrund verringerter Wasserführung verlandet
• seit den 80ern gibt es Jahre, in denen der Aralsee nur sehr wenig, bzw. gar kein Wasser erhält
• der größte Wasserverlust des Amu-Darja erfolgt durch die Ableitung in den Karakum-Kanal


Karakum-Kanal
• längster Kanal der ehemaligen Sowjetunion
• verbindet den Amu-Darja mit dem Kaspischen Meer
- nur noch 1/3 des Wasser aus dem Amu-Darja gelangen in den Aralsee

•BewässerungWirtschaft


Beispiel Usbekistan

• 10% des Landesfläche sind landwirtschaftlich nutzbar (Großteil muss künstlich mithilfe der Abzweigungen der beiden Flüsse bewässert werden)
• wichtigstes Agrarprodukt:
Baumwolle ( Usbekistan ist drittgrößter Baumwollexporteur)
• zur Deckung des Lebensmittelbedarfs werden Getreide, Kartoffeln,Obst, Gemüse und Resi angebaut
- trotzdem müssen rund 2/3 der Lebensmittel importiert werden
• tausende von langen Kanälen bewässern Reis und Baumwollfelder
- extrem großer Teil versickert bzw. verdunstet
• um die Erträge zu steigern wurden Unmengen an Dünger/ Pestiziden verwendet ( Gift für die Umwelt)


- Verschwinden des Aralsees und Vergiftung der Umwelt haben den Menschen ihre Lebensgrundlage entzogen!!!


- TEUFELSKREISLAUF: Hunger, Armut, Krankheit







Worterklärungen:

Sandwüste (= Erg)
eine Wüste mit einer Oberfläche, die überwiegend aus Quarzsand besteht, der durch die Bodenerosion einer Kieswüste entstand. Ein wesentliches Merkmal sind die Dünen, vielfach auch Wanderdünen. Die Lebensbedingungen sind in den Sandwüsten härter als in anderen. Die weltweit größte solcher Wüsten ist die Rub al-Chali in Arabien.









Quelle:




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