Aufzucht von elternlosen Jungtieren - schulnote.de 
Akzeptieren

Unsere Webseite nutzt Cookies. Wenn Sie auf dieser Webseite bleiben, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Sie können unsere Cookies löschen. Wie das geht, erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr erfahren



Impressum | Datenschutzerklärung Startseite








Titel:

Aufzucht von elternlosen Jungtieren


  Note: 1   Klasse: 7









Arbeit: Ab Mitte April findet man oft flügge Vögel, was zur Aufzucht zu beachten ist berichte ich in meinem heutigen Referat
Sind die jungen Vögel nicht verletzt oder abgemagert, sollten sie sofort zur Fundstelle zurückgebracht werden, denn die Eltern befinden sich in der Nähe. Aus sicherer Entfernung kann man beobachten, ob ein Elterntier zurückkommt, ist das Nest erreichbar, kann der Vogel zurückgesetzt werden. Bleibt der Winzling in unserer Obhut, müssen wir zunächst bestimmen, was es für ein Vogel ist. Das ist wichtig für Ernährung und Unterbringung. Allerdings ist dies nicht immer ganz einfach, da sich die Jungvögel sehr ähneln und die Artkennzeichnung des Gefieders oft noch fehlt. Unbedingt notwendig ist die Gruppenzuordnung: Meisen, Finkenvögel, Rabenvögel, Wasservögel usw. Hierbei können Schnabel und Fußformen sehr hilfreich sein. Zur korrekten Aufzucht ist zu bestimmen, ob die Vögel ihre Jungen füttern oder nicht, ob es sich also um Nesthocker oder Nestflüchter handelt.

Nesthocker

Zu den Nesthockern gehören Singvögel, Spechte, Greifvögel, Reiher und Tauben. Die Jungen, insbesondere die der Singvögel schlüpfen meist unbefiedert und fast nackt. Ihr Körper ist nur stellenweise von schütteren Daunenfedern bedeckt, ihre Augen sind noch nicht geöffnet. Sie sind völlig auf ihre Eltern angewiesen. Selbst wenn sie bereits das Nest verlassen haben, müssen sie noch eine Zeitlang von den Eltern gefüttert werden, bevor sie selbständig sind. Es gibt Jungvögel, die das Nest noch flugunfähig verlassen und sich am Boden versteckt aufhalten. Dort erhalten sie von den Eltern die Nahrung. Wir finden deshalb oft junge Drosseln oder Amseln am Boden, die aber nicht, wie man oft fälschlich annimmt, aus dem Nest gefallen sind.

Grundregeln zur Unterbringung

Für die Unterbringung von Nesthockern gelten folgende Grundsätze:
- Niemals das gefundene Nest verwenden ( Ungeziefer!), sondern eine kleine Schachtel oder einen kleinen runden Korb, der mit Küchentüchern ausgelegt ist.
- Auf keinen Fall Watte, Holzwolle oder langfaserige Lappen dazu verwenden , da sich der Findling sonst strangulieren könnte.
- Der Jungvogel braucht einen ruhigen, zugfreien Platz mit konstanter Wärme (Infrarotstrahler). Der Vogelkörper darf nicht kalt sein. Die Temperatur des Vogels bzw. der Vogelumgebung sollte ständig kontrolliert werden. Ist dem Vogel zu warm, hechelt er mit geöffnetem Schnabel nach Luft.
Eine Untersuchung auf Ektoparasiten ist wichtig. Bei starken Befall benutzt man vorsichtig Flohpuder, evtl. reicht auch ein behutsames Bad im Wasser. Behältnisse aus Draht sind ungeeignet für die Aufzucht von Vögeln, die Jungtiere könnten sich verletzen.

Nestflüchter

Nestflüchter sind z.B. Enten, Gänse, Schwäne, Watt-und Hühnervögel.
Über Aussehen und Unterbringung möchte ich wegen der geringen Anzahl der Nestflüchter in unseren
Regionen Deutschlands nicht näher berichten.
Besondere Merkmale die für Nesthocker sowie für Nestflüchter gelten:

Fütterung von Jungvögeln

Die erfolgreiche Aufzucht erfordert die richtige Futterwahl und einen guten Zeitplan. Wenn möglich sollte ein Rhythmus eingehalten werden.
Für die Wassertröpfchen, die dem Vogel vorsichtig eingegeben werden, damit er sich nicht verschluckt, ist eine
Einmalspritze sehr praktisch.

Junge Vögel können noch nicht allein fressen. Ein gesunder Vogel sperrt meist seinen Schnabel weit auf, so daß man kleine Futterstücke hineinstecken kann. Ansonsten wird der Vogel mit leichten Klopfen auf den Schnabel dazu gebracht, diesen aufzusperren. Gelingt auch dies nicht, muß der Schnabel vorsichtig geöffnet werden. Hierzu nimmt man den Vogel in eine Hand und umfaßt mit Daumen und Zeigefinger seinen Kopf. Dann wird der Daumen-oder Zeigefingernagel sanft zwischen Ober und Unterschnabelrand geschoben. Satte Jungvögel liegen zufrieden dösend im Nest. Sind sie hungrig, so heben sie den Kopf und betteln mit weit aufgerissenen Schnäbeln. Der Kot gibt Auskunft über die richtige Futterwahl. Er muß sauber und von fester Konsistenz sein.

Für die Aufzucht der Vögel benötigt man viel Zeit und Geduld









Quelle:




ähnliche Referate Der Waschbär
Aufzucht von elternlosen Jungtieren



Hier könnt Ihr die DRUCKANSICHT für das Referat öffnen




Tipp:







(c) schulnote.de 2004-2018

MEDIADATEN --- Besucher seit dem 01.09.2006
gesamt: 6864647 - heute: 210 - gestern: 669 - online: 9 - Rekord online: 340 - Rekord Tag: 2801


ID: 999      Aufrufe seit dem 02.08.2011: 1235