Auswirkungen des Potsdamer Abkommens auf Deutschland in den ersten Nachkriegsjahren - schulnote.de 
Akzeptieren

Unsere Webseite nutzt Cookies. Wenn Sie auf dieser Webseite bleiben, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Sie können unsere Cookies löschen. Wie das geht, erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr erfahren



Impressum | Datenschutzerklärung Startseite








Titel:

Auswirkungen des Potsdamer Abkommens auf Deutschland in den ersten Nachkriegsjahren


  Note: 1   Klasse: 11









Arbeit: Im Potsdamer Abkommen wurden zum einen die 4 Ds beschlossen: Denazifizierung, Demilitarisierung, Demontage und Demokratisierung. Denazifizierung bedeutete für Deutschland, das die NSDAP mit ihren Gliederungen und Unterorganisationen vernichtet wurde. Von November 1945 bis September 1946 folgten dann die Nürnberger Prozesse. Dabei wurden 24 Hauptkriegsverbrecher (z.B.: SS-Ärzte, KZ-Aufseher) vor Gericht gestellt. Es kam zu 7 Verhaftungen, 12 Todesstrafen und 5 Freisprüchen. Im Zuge der Demilitarisierung wurde die völlige Abrüstung Deutschlands beschlossen. Die Kriegsindustrie wurde geschlossen. Die Demontage umfasste den Abbau deutscher Industrieanlagen zwecks Kriegswiedergutmachung. Mit der Demokratisierung wollte man das politische Leben auf Demokratie umgestalten. Die Alliierten besetzen Verwaltungsposten, die Arbeit in den Betrieben sollte wieder in Gang gebracht werden, demokratische Parteien wurden zugelassen und 1947 wurde der deutsche Gewerkschaftsbund gegründet. Die Gemeinden und Kreise bekamen wieder Verwaltungen, es wurden Gemeindeverfassungen beschlossen und Länder gebildet. In Berlin wurde der Alliierten-Kontrollrat gegründet, der über die Dinge bestimmte, die Deutschland als ganzes betraf. Des weiteren wurde im Potsdamer Abkommen beschlossen, dass Deutschland 10 Mrd. Dollar an Reparationszahlungen an die UdSSR zu zahlen hatte und 25% an Demontagen. Im Abkommen wurde noch das Besatzungsregime festgelegt. Das Reichsgebiet westlich der Oder-Neiße-Grenze wurde in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Die britische, französische, amerikanische und sowjetische Besatzungszone. Das Saargebiet wurde erst 1957 wieder in Deutschland eingegliedert, vorher gehörte es noch zu Frankreich. Berlin, mitten in der sowjetischen Besatzungszone, wurde ebenfalls in vier Sektoren aufgeteilt. Den größten davon erhielt die UdSSR. Die Gebiete östlich der Oder-Neiße-Grenze gingen an Polen die Sowjetunion. Viele Deutsche mussten Zwangsumsiedeln aus den ehemaligen Gebieten Ostdeutschlands. Da sich die Siegermächte nicht auf eine gemeinsame Auslegung des Potsdamer Abkommens einigen konnten, kam es zum Kalten Krieg. Der Plan der UdSSR war es, in ihrer Besatzungszone den Sozialismus in drei Etappen aufzubauen. 1. Hitler sollte gestürzt werden und eine Demokratie sollte aufgebaut werden. 2. Eine proletarische Diktatur sollte Einzug halten und ein Arbeiterstaat sollte aufgebaut werden. 3. Der Kapitalismus sollte verabschiedet werden. Im Sowjetsektor wurde alles Land von Grundbesitzern, was über 1km² reichte, entschädigungslos enteignet. Daraus wurde dann die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft gegründet, die LPG. Die Industrie wurde verstaatlicht in Volkseigene Betriebe (VEB). Die Parteien KPD und SPD schlossen sich zusammen zur SED, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. In der Westzone dagegen einigten sich 1947 die USA und England zur Zusammenlegung ihrer Zonen (Bizone). 1948 schloss sich Frankreich noch an (Trizone). Die Parteien CDU, SPD und FDP bildeten sich. 1948 kam es zu Währungsreformen. In der Sowjetzone wurde die Ostmark eingeführt, im Westen Deutschlands die Westmark. 1949 wurde aus der Trizone die Bundesrepublik Deutschland (BRD). Es gab freie Wahlen und das Grundgesetz wurde erarbeitet. Der erste Bundeskanzler wurde Konrad Adenauer (CDU) und der erste Bundespräsident Theodor Heuss (FDP). Die Bundesregierung orientierte sich komplett westlich. Bonn wurde Hauptstadt der BRD. 1949 wurde aus der Sowjetzone die Deutsche Demokratische Republik (DDR).

Es gab keine freien Wahlen. Es wurde nur über Einheitslisten abgestimmt und selbst diese Wahl war manipuliert.

Der Deutsche Volkskongress schuf eine Verfassung. Der erste Staatspräsident der DDR wurde Wilhelm Pieck. Der Ministerpräsident wurde Otto Grotewohl. Der damalige SED-Chef war Walter Ulbricht. Ostberlin wurde Hauptstadt der DDR. Der Kalte Krieg gipfelte am 13. August 1961, als die DDR entlang der Grenze zwischen Ost- und Westsektor die Berliner Mauer errichtete.









Quelle:




ähnliche Referate Löcher---Kapitelzusammenfassung-(-7---39-)
An diesem Dienstag
Die Wasserpfeife (Shisha)
Charakterisierung-von-Michael-Berg
Trockensavanne



Hier könnt Ihr die DRUCKANSICHT für das Referat öffnen




Tipp:







(c) schulnote.de 2004-2018

MEDIADATEN --- Besucher seit dem 01.09.2006
gesamt: 6844125 - heute: 202 - gestern: 564 - online: 9 - Rekord online: 340 - Rekord Tag: 2801


ID: 2295      Aufrufe seit dem 02.08.2011: 11298