Bananen - schulnote.de 
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 Apache HTTP Server Test Page powered by CentOS

Apache 2 Test Page
powered by CentOS

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The Community ENTerprise Operating System (CentOS) Linux is a community-supported enterprise distribution derived from sources freely provided to the public by Red Hat. As such, CentOS Linux aims to be functionally compatible with Red Hat Enterprise Linux. The CentOS Project is the organization that builds CentOS. We mainly change packages to remove upstream vendor branding and artwork.

For information on CentOS please visit the CentOS website.

Note:

CentOS is an Operating System and it is used to power this website; however, the webserver is owned by the domain owner and not the CentOS Project. If you have issues with the content of this site, contact the owner of the domain, not the CentOS Project.

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Titel:

Bananen


  Note: 1-2   Klasse: 8









Arbeit: Allgemeines

- wird auch Musa genannt
- es gibt rund 100 verschiedene Bananen- Arten ( Obst-; Koch-; Textilbananen)
- wächst an Stauden
- wächst/ wird angebaute in den Tropen
- wird bei 27 Grad angebaut
- benötigt hohe Niederschläge bzw. Bewässerung
- werden überwiegend auf Plantagen angebaut (Monokultur)
- „Cash crops“
- kann das ganze Jahr über geerntet werden
- aus botanischer Sicht: Beeren


Wachstum, Ernte und Überlieferung nach Deutschland der Banane

Bananen wachsen an Stauden. Der Stamm der Staude besteht aus dicht aneinander liegenden Blättern ( „Scheinstamm“). Die Staude besteht nicht wie ein Baum aus Holz und hat feine Wurzeln. Sie trägt nur einmal Früchte und stirbt dann ab. Um sich zu vermehren bildet die Staude Schösslinge ( Ableger), welche sich dann zu neuen Stauden entwickeln. Die Bananenstaude kann bis zu sechs Meter groß werden und an ihr können bis zu 200 Früchte hängen.
Die Bananenstaude besitzt Fruchtstände ( „Büschel“), an denen sich viele einzelne Blüten bilden. Aus ihnen entsteht eine Bananenfrucht („Finger“).
10-20 „Finger“ bilden eine „Hand“.
Ein Büschel besitzt 10-12 Hände und wiegt ca. 35-50 kg.
Bei der Ernte werden die Büschel mit einer Machete abgeschlagen und erst in der Packstation werden die Hände vom Büschel abgetrennt. Die Bananen sind bei der Ernte noch grün, damit sie lange frisch aussehen und bleiben. Danach werden sie von Arbeitern gewaschen und desinfiziert. Als nächstes werden sie verpackt und in gekühlten Lastwagen zum Hafen gefahren. Die Überfahrt nach Deutschland dauert ca. zwei Wochen. Angekommen werden sie zu Reifstationen gefahren und von dort an Einzelhändler verteilt.


Das Leben der Arbeiter

Am meisten werden Bananen in den süd- und mittelamerikanischen Ländern wie Ecuador, Panama, Nicaragua und Costa Rica angebaut. In diesen Ländern herrscht größtenteils Armut. Viele Menschen in zum Beispiel Costa Rica arbeiten in der Bananenproduktion. Jeder 14 Job hängt hier davon ab. Weil man für die Produktion der Bananen keine besondere Ausbildung braucht und Kinder hier auch schon arbeiten „dürfen“, ist der Job für viele Menschen lebensnotwendig. Obwohl die Arbeiter sehr wenig verdienen ( Erwachsene: 4-5 Dollar; Kinder: 3 Dollar pro Tag), die Gesundheit oftmals durch die starken Gifte und Pestizide geschädigt wird ( 40 mal im Jahr: Gift gegen Pflanzenkrankheit und Schädlinge verspritzt) und der Arbeitstag sehr lange andauert ( ab 14 Jahren „können“ sie 10-12 Stunden pro Tag arbeiten), gehen dadurch jährlich 600 Millionen Euro ins Land.


Die Plantagenwirtschaft der Bananenproduktion

2/3 der Bananenwelterzeugnisse stammen von US- amerikanischen Weltkonzernen ab ( Chiquita, Del Monte, Dole). Diese kontrollieren den Bananenhandel. Kleinbauern haben gegen dieses „Multis“ keine Chance: Sie besitzen nur einen sehr kleinen Teil der Plantagen, weil die großen Konzerne sehr viel Platz für ihre riesigen Anbauflächen benötigten. Diese können durch Ausbeutung von Boden und Menschen niedrige Erzeugerpreise erzielen.
Der Teufelskreis des Bananenhandels ist die Überproduktion: Es werden mehr Bananen angebaut, als benötigt und trotzdem vergrößert man die Plantagen- Flächen immer weiter.


Die Geschichte der Banane

1899 begann der Bananenhandel. Schon damals richteten amerikanische Handelsgesellschaften („ United Fruit Company“, heute „Chiquita“) Bananenplantagen in Amerika ein. Sie vertrieben Kleinbauern und brannten für die Plantagen Regenwälder ab. Für den Handel wurden viele Arbeiter benötigt: Diese waren teils bettelarm oder ehemalige Sklaven. Sie bekamen niedrige Löhne und hatten harten und lange Arbeitszeiten, außerdem hatten sie keinerlei Rechte. Die Macht der Bananenkonzerne wurde aber immer größer: Sie besaßen jetzt sogar Hafenanlagen, Eisenbahnlinien und Elektrizitätswerke in den Anbaugebieten.
Noch heute werden die Gebiete, in denen Bananen angebaut werden „ Bananenrepubliken“ genannt: Sie kontrollieren Polizei und Politik und die Menschen leben in diesen Gebieten in völliger Armut und Rechtlosigkeit.


Fair Trade


Manche Kleinbauern hatten irgendwann die schlechte Arbeit satt und streikten: Den Großkonzernen machte das aber nicht aus, sie besaßen immer noch genügend Arbeiter und zogen weg. Die Kleinbauern schließen sich einem Bauernverband ( UROCAL) an: Sie erhalten ein kleines Stück Plantage und pflanzen ihre eigenen Bananen an. Der Bauernverband verkauft diese Bananen an kleinere Vereine oder Firmen in Deutschland und zahlt den Bauern dafür einen fairen Preis.
Der Bauernverband verbessert außerdem das Leben der Kleinbauern, indem er Schule und Apotheken in den Dörfern baut und Wasserleitungen verlegt.
Fair gehandelte Bananen kann man oftmals im Supermarkt oder in Bio-/ Naturläden kaufen.


Und noch etwas Wissenswertes...
Warum ist die Banane krumm?

Anfangs hängen die Blüten an der Bananenstaude zum Boden herunter. Nach Abfallen der Außenblätter wachsen die Bananen zum Licht- und erhalten dadurch ihre krumme Form.















Quelle: Wikipedia, Terra-Erdkundebuch Klasse 7/8




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