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Titel:

Barockreiten


  Note: 1   Klasse: 12









Arbeit: Was ist Barockreiten?

Besser sollte man freilich fragen: Barockreiten - gibt es das überhaupt? - Eine Fangfrage? - Keineswegs. Denn hier liegt das eigentlich Problem. Nur eines kann man beim Wort Barock eindeutig definieren - das Zeitalter, dem es zugeordnet wird (ca. 1600 bis 1750). Soweit, so gut. Und selbstverständlich wurde im Barock auch geritten, zumeist auf iberisch anmutenden Pferden, denen solch für den modernen Reiter so schwierige Lektionen wie Piaffe und Passage oftmals leichter fielen als unseren modernen, eher im Vollbluttyp stehenden Rechteckpferden. Was also war so barock am barocken Reiten?

Zunächst einmal die barocken Pferde. Dabei kommt es weniger auf die Rasse an als auf Physis und Psyche. Ein ideales Barockpferd sollte eher im Quadrattyp stehen als im Rechteck, anders als unsere modernen Sportpferde. Das deutsche Warmblut und die ihm artverwandten Pferderassen, die derzeit weltweit den Turniersport bestimmen, entstammen relativ jungen Zuchtlinien und sind letztlich Quer- und Weiterzüchtungen aus den Kavallerie- und/oder Karossierpferden des 19. Jahrhunderts.

Seinerzeit - also zur Zeit Napoleons und danach - waren diese Mischungen aus hochblütigen Pferden und den schweren Landschlägen der jeweiligen Regionen modernes Kriegs- und Transportgerät. Ihre Stärken lagen im Raumgriff und im Vorwärtsdrang, beides Eigenschaften, die vor allem die Kavallerie zu schätzen wußte, wenn es galt, die feindliche Artillerie in wilden Angriffskavalkaden zu überrennen. Gut ausgebildete, feinfühlige Pferde waren als Kanonenfutter nicht nützlich (und entschieden zu teuere), dafür aber solche, die im herdentriebartigen Galopp praktisch nicht zu stoppen waren. Auf den Schlachtfeldern der napoleonischen Kriege und des folgenden Jahrhunderts war das kleinere, kompaktere iberische Pferd nicht mehr gefragt. Hier kam es nicht auf feinste Hilfen, enge Wendungen oder die einhändige Zügelführung des vom Sattel aus kämpfenden Fürsten an; gefragt war einzig Beschleunigung, Raumgriff und Größe. Das `moderne´ Kavalleriepferd hatte das `altmodische´ Barockpferd aus der taktischen Kriegsführung verdrängt. Fast wäre es der militärischen Modernisierung ganz zum Opfer gefallen, wenn sich nicht zum Beipiel in Spanien die starrköpfigen Mönche der cartuja, des Karthäuser-Ordens, dem Edikt Napoleons widersetzt hätten, in alle alten spanischen Blutlinien die `modernen´ rechteckigen Vollblüter und Karossiers einzukreuzen. Die Mönche aber versteckten ihre besten spanischen Zuchthengste und züchteten munter weiter -- den altmodischen Barocktyp. Die Cartujanos haben letztlich das iberische Pferd in seinem Bestand gerettet und auch solche Blutlinien wieder aufgefrischt, die in den vergangenen zwei Jahrhunderten durch den genetischen Modernisierungswahn der napoleonischen Kavallerie zu sehr verfremdet worden waren.

Nun, wir wissen, was denn die Anforderungen an das damals moderne Kavalleriepferde waren (das zum Vorfahren unseres modernen Reitpferdes wurde); was aber waren denn die Anforderungen an das barocke Pferd? - Auch das Barockpferd war einmal modernes Kriegsgerät, nur die Kriege waren andere. Kriege vor dem Einsatz nennenswerter Artillerie, Kriege, die mit Hieb- und Stichwaffen (also Lanze, Schwert, Axt, Pfeil-und-Bogen) geführt wurden. Zumeist Nahkampfkriege mit Nahkampfwaffen. Im Nahkampf aber brauchte man nicht Beschleunigung und Raumgriff, sondern im Gegenteil Wendigkeit auf kleinstem Raum, Pferde, die man sprichwörtlich auf dem Teller drehen konnte, Pferde, die auf kleinste Hilfen hin flinke Richtungs- und Tempowechsel schafften, Pferde, die auf allen `Händen´ (will sagen, Hufen) gleichermaßen agil waren, die vorne und hinten (je nach Bedarf) steigen und auskeilen konnten, um sich im dicksten Getümmel auch schon mal Raum zu verschaffen. Pferde, die leicht in der Hand waren und nötigenfalls nur auf Gewichtshilfen gelenkt werden konnten. Pferde, die nervenstark, kooperationswillig, feinfühlig und temperamentvoll gleichermaßen waren. Voilà - das barocke Pferd.

Freilich wurde schon im ausgehenden Barock des 18. Jahrhunderts aus dem einstigen Nahkampfspezialisten eher ein Repräsentationsobjekt; aber das war es eigentlich zu allen Zeiten und ist es auch heute noch. Am barocken Reiten änderte sich dadurch der im wahrsten Sinne des Wortes `lebenswichtige´ Zweck der Ausbildung - nämlich auf dem Schlachtfeld zu überleben -, nicht aber die Ausbildung selbst.

In der modernen Dressur haben wir beinah den Sinn und Zweck der dressurmäßigen Übungen aus den Augen verloren und Piaffen, Passagen, Galoppwechsel, Traversalen, Volten zum Selbstzweck erhoben. Dabei war die Dressur (und somit auch die ganze Hohe Schule) zu nichts weiterem als zur Gymnastizierung der Pferde gedacht, ein Trainingsprogramm, das aus dem Pferd einen Hochleistungsatlethen machen sollte - kurzum, ein Pferd, das am ganzen Körper so locker, gelöst und muskulös durchtrainiert war, um seinen eigentlichen Aufgaben mit Leichtigkeit und ohne körperlichen oder seelischen Schaden gewachsen zu sein: dem reiterlichen Nahkampf, dem Stierkampf oder auch nur dem `macho´-mäßigen Paradieren im Park. Die Dressur war nie Selbstzweck, sondern stets nur Trainingsmethode - anders als heute (und vielleicht ist das ja auch das Problem).

Aber es gibt da noch einen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen der barocken und der modernen Reiterei des 19. Jahrhunderts: Das Barockpferd war ein Statussymbol des Adels; es sollte Adel, Feuer und Temperament ausstrahlen. Beim Kavalleriepferd der großen Reiterschlachten ging es um Kadavergehorsam: Der Adel hatte sich längst auf Kommandoposten am Rande des Schlachtfelds zurückgezogen.

Soviel zu den barocken Pferden. Aber wie steht es denn nun mit dem barocken Reiten? Zunächst einmal war Reiten bis ins Barock hinein gewiß mehr als nur eine Form der Fortbewegung oder gar ein Sport: Reiten war gleichermaßen Ausdruck von Adel, Wohlstand und feiner Lebensart. Nicht umsonst haben Worte wie Ritterlichkeit oder Kavalier ihre Wurzeln in dem schlichten Wort Reiter (Ritter oder dem französischen chevalier, sprich, Kavalier). In den klassischen Reitakademien des Barock lernte die (damals freilich nur männliche) Elite des Adels nicht nur Reiten, sondern auch Fechten, Tanzen, die feinen Künste und Wissenschaften.

Das Zeitalter des Barock war in mancher Hinsicht eine Ära des Wandels; zu Beginn, im 17. Jahrhundert, war die Reitkunst noch stark eine Gebrauchsreiterei, also stark an den Bedürfnissen der berittenen Kriegsführung und des berittenen Nahkampfes ausgerichtet. Die Ausbildung von Pferd und Reiter war gründlich, hart, langwierig und lebensnotwendig; denn die Auslese auf dem Schlachtfeld war gnadenlos: Wer nicht gut genug war, überlebte nicht. Wir haben heute nichts Vergleichbares (in gewisser Hinsicht, zum Glück!) - mit Ausnahme des berittenen Stierkampfes auf der iberischen Halbinsel, wo Pferd und Reiter auch heute noch durch eine ähnlich harte und gründliche Schule gehen.

Aber sowenig sich irgendein Reiter auch nur wünschen könnte, den Grad seiner Ausbildung unter Einsatz seines Lebens testen zu müssen, der heutige Mangel an der offensichtlichen Notwendigkeit, gründlich reiten zu lernen, hat doch letztlich die Reitkunst vielerorten verdorben. Schon im ausgehenden Barock des 18. Jahrhunderts, als die Reitkunst längst nicht mehr am Kriegshandwerk, sondern eher "pour plaisir" (also, zum reinen Vergnügen des Adels) betrieben wurde, beklagte der französische Reitmeister François Robichon de la Guérinière allenthalben: "Zu unserer Schande muß man es gestehen, daß die Liebe zu dem wahren Schönen in dieser Kunst in unseren Tagen gar sehr abgenommen hat. Anstatt daß man sich ... um die schönsten und schwersten Schulen bemühte ... so begnügt man sich gegenwärtig mit einer gar zu nachlässigen Ausübung."

Nun, inzwischen wissen wir, auf welchen Pferden der Barocke ritt und zu welchem Zweck, aber wie ritt er denn nun? - Der Sitz war tief mit langem Bein, das leger am Pferd herabhing (wobei die Waden den Pferdekörper eher nicht berührten; das ständige `Anticken´ des Pferdes mit dem Bein - in der modernen Reitersprache so treffend als `Treiben´ bezeichnet, war verpöhnt und bei den fein ausgebildeten Pferden auch unnötig). Geritten wurde zumeist einhändig blank (d.h. die Kandarenzügel einhändig geführt in der linken Hand) oder auch mit Unterlegtrense, wobei die Trensenzügel dann demonstrativ locker durchhingen [siehe Abbildung oben]. In der rechten Hand hielt der Reiter die Weidenrute (den Vorläufer unserer modernen Gerte), allerdings nicht nach unten am Pferdelaib, sondern in die Luft gestreckt - sie sollte möglichst selten zur Anwendung kommen.

Der barocke (wie auch heute noch der gute iberische) Reiter übte sich im versammelten Reiten am losen Zügel, was natürlich nicht ganz korrekt ist; denn der Reiter sollte über den Zügel schon Kontakt mit dem Pferdemaul haben, aber so leicht, daß er nie mehr als das Gewicht seines Zügels in der Hand halten sollte.

In der Gefechtsreiterei hatte man gelernt, Pferde soweit wie möglich mit Gewichtshilfen zu reiten; und die kompakten, feinfühligen Quadratpferde des Barock waren darauf trainiert, immer unter den Schwerpunkt des Reiters zu treten. Das erleichterte feinste Manöver auch auf engstem Raum. Im ausgehenden Barock des Reitmeisters Guérinière wurden aus den Gymnastizierungsübungungen zum berittenen Kampf zunehmend Kunstfiguren, die ihren gymnastizierenden Charakter aber nie verloren. Der Akademische Reiter des Barock war stets bemüht, Reiter und Pferd an Körper und Geist weiterzubilden.

Die reiterlichen Lektionen sind bis heute fast unverändert: die Grundgangarten (Trab, Schritt, Galopp), Seitengänge (Travers, Renvers, Schulterherein, Kruppeherein), Piaffe, Passage. Die Ausbildungsstufen waren allerdings anders: Die barocken Reitmeister förderten zuerst Schritt und Trab, daraus dann die Seitengänge (wobei das barocke Schulterherein anders als das moderne auch die Hinterhand übertreten läßt, um eine sorgfältigere Biegung des Pferdes zu erreichen). Als nächste Lektion stand schon die Piaffe auf dem Ausbildungsplan (die in der modernen Dressur mit der Passage den Schlußpunkt der Ausbildung bildet). Im Barock war die Piaffe eine wichtige Grundlage für die sogenannten Schulen über der Erde (die Schulsprünge wie Levade, Pessade, Ballotade, Courbette und Kapriole), unabdingbare Lektionen für die Gefechtsreiterei.

Der Galopp wurde erst entwickelt, wenn ein Pferd schon in perfekter Selbsthaltung piaffieren konnte. Schreibt Reitmeister Guérinière in seinem vielzitierten Meisterwerk Reitkunst oder Gründliche Anweisung: Eine Regel, die von allen geschickten Reitern beachtet wird, ist, daß man niemals ein Pferd in Galopp setzen muß, bis es durch den Trab so gelenksam geworden ist, daß es sich von selbst, ohne in die Hand zu drücken oder zu ziehen, zum Galopp zeigt: man muß demnach warten, bis sein ganzer Körper biegsam ist, bis es in der Schule Schulter einwärts seine Schenkel zirkelförmig zu bewegen gelernt hat, bis es der Schule (Lektion) Kruppe an der Mauer, den Schenkeln folgt, und bis es durch den stolzen Schritt (Piaffe) an den Pillaren leicht geworden ist."

Die Pferde wurden generell später und länger ausgebildet (mit 5, 6 oder gar erst 7 Jahren), lange und viel vom Boden aus gearbeitet; und - was noch erstaunlicher ist: die Pferde wurden damals viel älter. Während heute das statistische Durchschnittsalter des deutschen Reitpferdes bei weniger als 7 Jahren (!!!) liegt, wurden die Pferde damals (trotz Kriegsauslese und mangelnder medizinischer Kenntnisse) nicht selten 40 und älter. So ritt der preußische König Friedrich der Große in der Schlacht von Mollwitz einen 40jährigen Hengst (!!!). Das hätte er wohl kaum getan, wenn er hätte befürchten müssen, daß das gute Tier aus Altersschwäche unter ihm zusammenbricht (was es übrigends nicht tat).

Das Barock also ein Schlaraffenland für Pferde und Pferdefreunde? Keineswegs. Es gab gewiß mörderische Gebisse und Kandaren, reichlich schlechte Ausbilder und Reiter und folglich auch viele schlecht gerittene Pferde - also wie heute. Und dennoch: bei den guten Reitern und Pferden war die Harmonie eine andere; denn Ziel war nicht die Jagd nach einem Turniersieg, einem Pokal, einer Schleife. Reiten war Ausdruck einer Lebenseinstellung und edlen Gesinnung; Pferd und Reiter sollten ihren Adel durch Ausdruck und Harmonie der Bewegungen zeigen (oder in der Schlacht durch perfektes Zusammenspiel brillieren). Erst dann wurde aus bloßem Reiten Reitkunst.

Hier wollen wir ansetzen. Nun könnte man zynisch einwerfen (und ich selbst habe es mit Fleiß seit Jahren getan): Wenn die Jagd nach Pokalen und Siegen die Reitkunst verdirbt, warum dann ein Turnier für Barockreiten? Ist das nicht die Quadratur des Kreises? - Ja und nein. Wenn wir in der Tat auch die jetzt aus dem Boden sprießenden Barockturniere wieder mit Reglements ersticken, in Kleider- und Ausrüstungsordnungen einschnüren und im (oftmals allzu deutschen) Bestreben nach Einheitszwang vergraben, dann sind Barockturniere in der Tat überflüssig. Aber genau das ist im Ansatz schon passiert: Da gibt es iberische Turniere, wo man sturheil nur im spanischen oder deutschen Turnierfrack erscheinen darf, Barockturniere, in denen trotzig kein Spanier erwünscht ist und der Dreispitz zur Uniform wird. Carmarque-Pferde oder Knabstrupper sind schon überhaupt nicht barock genug. Und, und, und. Wir sagen - Schluß damit!

Was wir hier aus der Taufe heben wollen ist - wie ich meine, eine echte Premiere - kein Turnier für Barockpferde (wer kann schon sagen, was ein echtes Barockpferd ist?), sondern ein Turnier für barockes Reiten. Uns sind alle Pferde und alle Reiter willkommen, ob Warmblüter oder Kaltblüter, ob Iberer oder Friesen - und, ja, auch die so oft diskriminierten kleinen weißen aus der Carmarque. In der Reitweise sollen Roß und Reiter barock daherkommen. Sie dürfen, aber müssen kein Kostüm tragen - sei es spanisch oder historisch. Die Prüfungen der Klassen L, M und S sind eher auf ein Barockpferd ausgerichtet (so wird beispielsweise die Piaffe bei uns schon ab M verlangt, der fliegende Galoppwechsel aber erst bei S), können aber auch von Warmblütern vorgetragen werden.

Was wir sehen wollen ist Ausstrahlung, Harmonie und vor allem Freude am Reiten. So konstatierte schon der französische Reitmeister Antoine de Pluvinel anno 1624 in seinem Standardwerk L´Instruction du Roy, den niedergeschriebenen Reitanweisungen an seinen Schüler, den damaligen König von Frankreich: "Die zierlichen Gebärden eines Reiters sollten sich vonehmlich in der Freiheit des Gesichtes und des ganzen Leibes zeigen. Denn derjenige, der ein anmutig und fröhlich Gesicht hat, darf sich oft mehr sehen lassen und vergnügt, die ihn so ansehen, weit mehr als ein anderer, der viel besser reiten kann, aber diese Fröhlichkeit nicht hat."

Also, damit wir uns recht verstehen: Wir hoffen auf gutes Reiten, vielleicht sogar auf Reitkunst; aber wenn selbst die größte Reitkunst Roß und Reiter keinen Spaß macht, dann - pardon - ist sie uns nicht gut genug. So sehen wir das mit dem barocken Reiten. Wir hoffen daher, daß Roß, Reiter und auch Zuschauer Spaß an unserem Experiment haben, und wer weiß - vielleicht folgt ja auf die Premiere, wie bei unserem barocken Schauprogramm - ein zweites Jahr. Wir würden uns freuen. Also, auf die Reitkunst und auf die Freude am Reiten!








Quelle: Internet....




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