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Titel:

Becker, Jurek Amanda Herzlos


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: 1. Struktur und Aufbau

Das Buch behandelt das Zusammenleben von drei Männer mit einer bestimmten Frau, Amanda. Über Amanda erfährt man in diesem Buch nie direkt etwas, sondern es werden ihre Wesens- und Verhaltenszüge immer nur durch die Darstellungen der drei Männer dargestellt, die jeder in seiner eigenen Weise und aus einem anderen Verhältnis zu Amanda stehen über sie berichten.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Diese Teile stellen jeweils die Darstellung der Hauptperson durch einen bestimmten Mann dar. Diese Teile heißen ( in Klammer ist jeweils der Name des Mannes aufgeführt, aus dessen Blickwinkel die Charakterisierung stattfindet):

Die Scheidung (Ludwig)
Die verlorene Geschichte (Fritz)
Der Antrag (Stanislaus)


2. Inhaltsangabe

2.1. Die Scheidung (Ludwig)
2.1.1. Struktur und Charakterisierung


Es handelt sich bei diesem ersten Teil des Buch um einen Brief von Ludwig an seinen Anwalt, in dem er ihm das Zusammentreffen und auch das Zusammenleben mit Amanda schildert, der ihm bei der Scheidung mit Amanda helfen soll. Ludwig ist Sportredakteur in einer Zeitungsredaktion in der ehemaligen DDR. Er hat sich mit den Gegebenheiten in diesem politischen System, wie Bespitzelung, Einflußnahme des Staates auf alle Lebensbereiche, Unfreiheit usw. abgefunden und mit ihnen arrangiert. Anfangs empfindet er die Unfreiheit noch als störend und nimmt im Kleinen eine konträre Meinung ein, die er aber auch schon zu diesem Zeitpunkt nicht nach außen hin verteidigt oder hinter dieser steht, sobald er merkt, daß dieser Standpunkt ihn einem Druck aussetzen könnte oder gar Unannehmlichkeiten bereiten könnte. Später hat er sich dann völlig an das System angepaßt und spielt einmal sogar mit dem Gedanken seine Frau für den Staatssicherheitsdienst zu bespitzeln, nachdem er, durch die Staatspropaganda gefördert, einige Argumente, warum eine derartige Staatskontrolle von Nöten sei, übernommen hat.


2.1.2. Inhalt

Ludwig lernt Amanda kennen als sich diese, die zu diesem Zeitpunkt freischaffende Journalistin ist, sich für einen Posten in seiner Zeitung bewirbt. Durch ihre, dem DDR Regime nicht immer positiv gegenüberstehenden Meinungen wird sie nicht nur nicht angestellt, sondern man erklärt ihr, daß sie für diese Zeitung auch nicht mehr als freischaffende Journalistin arbeiten wird. Nach dieser Enttäuschung geht sie in die Cafeteria der Zeitung um dort einen Kaffe zu trinken, wo sie auf Ludwig trifft, der sie dann auch anspricht. Ludwig ist zwar kein Casanova, ist aber den Frauen nicht unbedingt abgeneigt, und so verabreden sie sich, eines führt zum anderen und schließlich heiraten sie und bekommen ein Kind.
Nach der Heirat scheint es einige Zeit eine perfekte kleinbürgerliche Idylle/Harmonie zu werden, doch schon nach einiger Zeit beginnen sich die Meinungsdifferenzen, die Ludwig zu Beginn als unwichtig und klein abtat, zwischen den beiden, Amanda und Ludwig, immer größer zu werden. Amanda, die sich nach der Heirat sich nicht mehr einmal mehr um eine Stelle bewirbt, beginnt sich und ihr Kind immer stärker sich von Ludwig abzukapseln. Ludwig merkt, daß ihm seine Frau immer fremder
wird. Er versucht eine Annäherung zu erreichen wird aber von Amanda zurückgewiesen.

Amanda, die immer schon eine Einzelgängerin war, und auch nur eine einzige Freundin hat, zu der sie nun immer stärkeren Kontakt aufbaut, beginnt ein Buch zu schreiben, das sie aber ihren Mann niemals lesen läßt, wodurch sie sich noch stärker von ihrem Mann, aber auch von der restlichen Welt abschottet. Durch Schreiben dieses Buches, das eindeutig staatsfeindliche Tendenzen enthält, bekommt Amanda Kontakt zu einer Frau, die nicht näher beschreiben ist, die Kontakt zu einem westlichen Verlag herstellt, der dieses Buch drucken möchte. Sowohl mit ihrem Buch als auch durch den Kontakt mit dieser Frau erregt Amanda die Aufmerksamkeit des Staatssicherheitsdienstes der DDR, mit dem sie dann auch Probleme bekommt.

Auf einer geheimen Autorenlesung, zu der sie über die obengenannte Frau kommt, lernt Amanda den Buchautor Fritz kennen, der mehrere auch international verlegte Bücher geschrieben hat und ihr mit seinen politischen und gesellschaftlichen Ansichten, wegen denen auch einige seiner Bücher in der DDR verboten wurden, sehr imponiert. Mit ihm fängt sie dann auch eine Beziehung an, wegen der, aber auch wegen anderer Differenzen, sie sich dann von Ludwig scheiden läßt.

Ludwig, der diesen Brief schreibt, scheint in der Art und Weise, wie er über Amanda schreibt, beleidigt und verletzt zu sein. Er schreibt in diesem Brief das Scheitern der Ehe alleinig dem Fehlverhalten und der Eigensinnigkeit von Amanda zu, die er deshalb auch alleinig dafür verantwortlich macht. Er stellt sich in diesem Brief so zu sagen als "Saubermann" hin, was aber teils gekünstelt wirkt, wodurch man den Eindruck gewinnt, daß diese Art und Weise der Darstellung nicht ganz der Realität entspricht.


2.2. Die verlorene Geschichte (Fritz)
2.2.1. Inhalt


Fritz ging und geht ganz anders auf die Beziehung mit Amanda ein. Er sieht die Zeit, die er mit dieser jungen, schönen und faszinierenden Frau, die aber auch ihre, und diesen seien nicht klein, Eigenheiten hat, verbrachte als eine Bereicherung seines Lebens. Er blickt zurück auf eine Beziehung, die ihm sehr viel Kraft gab und in der er viele schöne Momente erlebt, doch erwartete er nicht wie Ludwig, daß alles immer gut sein müßte und so sah er die Tiefs der Beziehung als einen Teil der zu jeder Beziehung dazugehört. Auch macht er keine Schuldzuweisungen an jemanden, sondern er hat sich damit abgefunden, daß die Beziehung vorbei ist, und betrachtet sie als einen schönen Teil seines Lebens, der seine Hochs und Tiefs hatte, und erinnert sich mit Freude daran. Fritz lernte Amanda auf einer geheimen Autorenlesung in einer Privatwohnung kennen.

Fritz zieht im Laufe der Beziehung, die er mit Amanda hat, mit ihr zusammen, aber sie heiraten nicht. Durch das Zusammenleben mit Amanda lernt Fritz ganz neue Seiten an Amanda kennen, die ihn zwar oft nicht erfreuen, er nimmt sie aber als Seiten Amandas, als Seiten der Persönlichkeit, die er liebt, an.

Er hatte nach dem Ende der Beziehung begonnen auf Grundlage dieser Beziehung einen Roman zu schreiben, der so lautet seine wage Vermutung ,durch den Sohn Amandas in deren Auftrag gelöscht worden war. Er schreibt jetzt eine zweite Fassung dieses Romans, der schon seinem Ende zu gegangen war, und von dem er meinte, er sei ihm wirklich gut gelungen.


2.2.2. Struktur und Charakterisierung

In diesem Teil des Buches kommen immer wieder Teile der zweiten Fassung des Romans vor, die Fritz dann mit den tatsächlichen Gegebenheiten bzw. mit dem ursprünglichen Roman vergleicht, auf diese Weise beschreibt er den Charakter Amandas, und auch begründet, warum er welche Änderungen an der Wirklichkeit vorgenommen hat. Durch diese Aufbauweise erreicht der Autor ein sehr breites Spektrum wie er Fritz das Zusammensein mit Amanda schildern läßt, wodurch man als Leser ein besseres Verständnis für die Beweggründe und Handlungsweisen, aber auch die Ursachen für manche Charakterzüge, der handelnden Personen erhält.

Er bietet ihr die Möglichkeit an ihr zu helfen, wenn sie sich in manchen Bereichen ändern möchte, setzt sie aber keinem Druck aus oder versucht gar sie zu zwingen. Fritz erscheint als ein von innen heraus gefestigter Charakter, der Amanda in seiner Liebe annimmt und versucht mit ihr in der Beziehung glücklich zu werden, der sein Ego zu ihren Gunsten zurücknimmt, aber auch genau weiß, wo die Grenzen liegen, die nicht überschritten werden dürfen.


2.3. Der Antrag (Stanislaus)
2.3.1. Charakterisierung von Stanislaus


Stanislaus ist ein Reporter bei einem westdeutschen Rundfunksender. Er arbeitet in Ostberlin und genießt durch seinen Beruf das Privileg die Grenze passieren zu können. Durch eine Reportage lernte er Fritz, den Schriftsteller kennen, woraus sich eine freundschaftliche Geschäftsbeziehung entwickelte. Stanislaus half Fritz oft mit Besorgungen aus dem Westen, der im Gegenzug öfters seine Kontakte spielen ließ und Stanilaus auf diese Weise oft zu guten Reportagen verhalf.
Stanislaus steht im Gegensatz zu den ersten beiden Lebenspartnern Amandas noch am Anfang der Beziehung zu ihr, und hat sich nicht schon hinter sich. Er beschreibt in seinem Tagebuch, aus dem das gesamte Kapitel besteht, wie er die Zeit mit Amanda verlebt. Seine Beschreibungen gleichen jenen sehr stark, wie sie seine beiden Vorgänger auch von dieser Zeit gegeben haben, mit dem Unterschied, daß es für ihn etwas gerade erlebtes, das ihn mit Hochgefühl erfüllt ist und er daher all das Erlebte wesentlich detaillierter schildert als die anderen beiden es tut, die nur an schöne Erinnerungen zurückdenken.


2.3.2. Inhalt

Einmal sollte Stanislaus für Fritz eine Seidenbluse besorgen, die dieser seiner Lebensgefährtin schenken wollte. Bei der Überreichung des Geschenkes, das er leider zu spät ablieferte, lernte er Amanda kennen, in die er sich sofort verliebte.
Stanislaus, der Fritz sehr schätzte, schaffte es mit einigen raffinierten Versuchen einen Kontakt zu Amanda herzustellen, aus dem sich dann im Laufe der Zeit eine Beziehung entwickelt.

Die Entwicklung der Beziehung gibt ihm den Eindruck die richtige Frau fürs Leben gefunden zu haben und ihn daher optimistisch in die Zukunft zu schauen. Er beginnt mit Amanda Zukunftspläne zu schmieden Die Beziehung reift weiter bis er nach einem Jahr Amanda einen Heiratsantrag stellt, die diese dann auch annimmt. Am Ende des Buches stehen die beiden kurz davor als Ehrpaar in den Westen zu ziehen und sich dort niederzulassen, da Stanislaus ein Frankfurt eine Stelle angeboten bekommen hat.


2.4. AMANDA

Amanda die während des gesamten Buches nie direkt beschrieben wird, sondern immer nur über die Aussagen ihrer Lebenspartner, ist eine schlanke, groß gewachsene Frau mit graugrünen Augen. Amanda wird von ihrem Aussehen als eine sehr attraktive Frau beschrieben. Amanda versteht sich mit ihrer Mutter, die sich mit dem DDR-System arrangiert hat, seit langer Zeit nicht mehr. Amanda wird als eine Frau mit sehr starken Mutterinstinkten beschrieben. Sie versucht ihrem Kind alles zu ermöglichen und es zu beschützen. Diesen positiven Charaktereigenschaften stehen aber auch einige negative Gegenüber. Amanda hat ein Feingefühl die Schwächen andere Menschen zu erkennen und nützt diese eiskalt aus, in dem sie sehr verletzende Äußerungen von sich gibt. Auch sieht Amanda sich selbst einschließlich ihrem Baby, das sie als einen Teil von sich sieht immer allein und nie als Teil einer Gemeinschaft, was ihr früher große Probleme im Beruf bereitete. Diese Charaktereigenschaft war auch der Grund, daß sie keine feste Stelle in einer Zeitungsredaktion mehr bekam, da sie nicht im Team arbeiten konnte. Amanda ist ein Mensch, der von seiner Umgebung Zeit, Geld, Gefühle, usw. fordert/verlangt bzw. sich teilweise auch einfach nimmt, dabei aber selbst kaum oder gar nichts gibt. Amanda, die sich mit dem herrschenden System nicht arrangieren kann bzw. will, stellt eine emanzipierte Frau dar, mit starkem Drang zur Selbstverwirklichung, die aber scheinbar völlig gefühlskalt auf ihr Umwelt reagiert.


3. JUREK BECKER

Jurek Becker wurde 1937 in Lodz geboren. Weltberühmt wurde Jurek Beckert mit seinem ersten Roman Jakob der Lügner der im Jahre 1969 erstmals erschienen ist. Sein künstlerisches Schaffen umfaßt sowohl Romanen und Erzählung als auch Filmdrehbücher. Als Drehbuchautor für Filme konnte er sich nie etablieren, jedoch feierte mit seiner Fernsehserie "Liebling Kreuzberg", einer Anwaltsserie in der Schauspieler Manfred Krug die Hauptrolle spielte, Triumphe. Jurek Becker starb im Alter von 60 Jahren am 14. März 1997.


4. Persönlicher Eindruck
4.1. Persönliche Meinung


Das Buch war für mich am Anfang sehr schwer zu lesen, da der erste Teil in dem Ludwig an seinen Anwalt schreibt nach einigen Seiten nichts Neues mehr bietet. Ludwig beklagt sich wie gemein und hartherzig Amanda ist, daß sie an allem schuld ist und wie arm er ist.

Der zweite Teil in dem Fritz über seine Beziehung mit Amanda schreibt ist sehr viel interessanter und abwechslungsreicher. Durch die Art und Weise wie der Autor die Darstellung des Geschehens vollbringt, schafft er es, daß man gern und auch mit Interesse weiterliest. Dieser Teil ist jener, der mir persönlich am besten gefallen hat.

Das Tagebuch Stanislaus ist insofern sehr interessant, als man durch die, von den beiden vorher geschilderten Beziehungen, die beide am Anfang das gleiche erlebten wie Stanislaus, der noch voller Liebe zu Amanda im siebten Himmel schwebt, die Eintragungen liest und man automatisch Vergleiche zwischen den ersten Erzählungen und dem unmittelbar Erlebten von Stanislaus zieht und es beginnt sich im Kopf des Lesers die düstere Vorahnung breit zu machen, daß auch diese Beziehung zu Amanda ein ähnliches Ende nehmen wird wie die ersten zwei.

Insgesamt kann man sagen, daß das Buch auf sehr eindrucksvolle Weise das Leben in der DDR und die starke Einflußnahme des Staates auf das Leben seiner Staatsbürger. Auch ist die Art und Weise sehr interessant, wie der Autor mittels drei unterschiedlichen Erzählungen, die alle aus einem anderen Blickwinkel geschrieben sind es schafft ein Charakterbild von Amanda zu erschaffen.

Wenn mich jemand fragen würde, ob er diese Buch lesen soll, so würde ich ihm sagen, er solle, wenn ihn die Thematik interessiert, dies sofort tun, würde ihm auch gleich den Rat geben, der mir notwendig erscheint, da ich, so glaube ich zumindest, das Buch noch im ersten Kapitel beendet hätte, hätte ich es nicht lesen müssen, daß er sich durch die ersten 90 durchlesen muß, bis das Buch interessant wird. Ab dieser Grenze wird das Buch wirklich interessant zu lesen und ich habe es dann auch sehr gerne bis zum Schluß gelesen.


4.2.1 In welchem Milieu leben die Charakteren?

Alle drei Hauptpersonen kommen aus dem Kleinbürgertum. Der Autor zeichnet ein sehr eindrucksvolles Bild vom "gewöhnlichen" Leben und der Lebenssituation in der DDR. Er beschreibt sehr sachlich und ohne Wertung die Lebensumstände, die durch diese wertfreie Schilderung nicht etwa abgeschwächt, sondern im Gegenteil noch viel erschreckender wirken. Die vielen kleinen Unterschiede bzw. die Einflußnahmen des Staates, die von den Charakteren kaum oder schon gar nicht mehr wahrgenommen werden, wirken dadurch nur noch massiver. Auch die Ansiedelung im Arbeitsbereich der Journalistik und ihres Umfeldes, die durch ihre meinungsbildende Eigenschaft besonderen dem staatlichen Druck und auch einer Zensur unterliegen, trägt wesentlich zur geradezu bildhaften Darstellung bei.


4.2.2. Welche Widersprüche und Konflikte in der Gesellschaft und der Politik werden thematisiert?

Jurek Beckert zeigt in diesem Buch sehr stark den Konflikt auf, der sich einerseits zwischen dem Ziel, eine Einheitsklasse zu schaffen, wodurch die Bürger in allen Bereichen gleichgestellt gewesen wären und sie so zu befreien, und andererseits den tatsächlichen Lebensumständen, die kaum Freiheiten enthielten, auf.

Auch wird die Gleichgültigkeit und Anpassung des Einzelnen, der sich durch seine Bequemlichkeit und Obrigkeitshörigkeit (Parteihörigkeit) selbst lähmt, an das System kritisiert. Das Fehlen der Bereitschaft persönliche Nachteile, die aus einen Widerstand, und sei er nur geistig, resultieren könnten, um auf längere Sicht eine Verbesserung für die gesamte Gesellschaft zu erreichen, wird angeprangert.








Quelle: keine Angaben




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