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Titel:

Bertolt Brecht Die Nachtlager


  Note: 1-   Klasse: 10









Arbeit: In dem Gedicht „Die Nachtlager“, das von 1926-33 von Bertolt Brecht geschrieben wurde, geht es um einen Mann, der im Winter jeden Abend an einer New Yorker Straßenecke steht, um Vorbeigehende zu überzeugen, einem Obdachlosen für eine Nacht ein Dach über dem Kopf zu bieten. Der Verfasser hält dies aber für unsinnig, da dadurch die Beziehungen zwischen den Menschen auch nicht anders und besser würden.
Brecht hat das Gedicht in drei Strophen und einen einzelne Vers zwischen der 2. und der 3. Strophe eingeteilt. Jenen, durch den der Leser aufgefordert wird, „das Buch nicht niederzulegen“, könnte man als eine Art Spiegelachse ansehen, da die beiden ihn einschließenden Strophen fast gleich sind. Brecht hat nur jeweils die Verse 1-3 und 4-6 ausgetauscht und in der dritten Strophe das Wort „Männer“ durch allgemein „Menschen“ ersetzt. Geschrieben hat er das Gedicht in der Ich-Form (lyrisches Ich), um seine eigene Meinung besser einbringen zu können. Er denkt nämlich, wie schon am Anfang erwähnt, dass die Menschen, die den obdachlosen helfen, dadurch auch nichts ändern könnten, da nur einige Männer ein Nachtlager bekämen und das auch nur für eine einzige Nacht. Allgemein sagt er also, dass es praktisch gar nichts bringt, zu helfen und ein einzelner Mensch die Welt (fast) gar nicht verändern könne.
Meiner Meinung nach hat Brecht nur teilweise recht, denn ich finde, dass die Hilfe oder der Einsatz einer einzelner Person schon viel verändern kann. Denn im besten Fall werden so andere dazu angeregt auch zu helfen. Das beste Beispiel dafür beschreibt Brecht selbst, nämlich den Mann, der sich an die Straßenecke stellt und andere auch zum helfen auffordert. Und diese bringen vielleicht wieder andere dazu, bedürftige zu unterstützen oder sich für deren Unterstützung einzusetzen. Theoretisch können wir so die ganze Welt verändern, wenn viele doch nur nicht so egoistisch wären...










Quelle:




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