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Titel:

Bertolt Brecht


  Note: 1-2   Klasse: 9









Arbeit: Bertolt Brecht - Biografie


Am 10. Februar 1898 wurde Bertolt Brecht in Augsburg geboren. Er machte 1917 sein Notabitur im Ersten Weltkrieg und begann an der Universität München ein Medizinstudium, nahm es aber nie ernsthaft auf, da er vor allem literarisch arbeiten wollte. Am 01. Oktober unterbrach er sein Studium, weil er als Lazarettsoldat eingezogen wurde.
Im Jahr 1918 entstand Brechts erstes Werk „Baal“, 1919 die Komödie „Trommeln in der Nacht“, wofür er den Kleist-Preis erhielt. Am 30. Juli wurde sein erster Sohn Frank geboren.
1920 begann Brecht als Dramaturg an den Münchner Kammerspielen. Am 3. November 1922 heiratete er die Opersängerin Marianne Zoff, 1923 wurde die gemeinsame Tochter Hanne zur Welt gebracht. Brecht siedelte 1924 nach Berlin über und führte dort eine Zeit lang unter Max Reinhardt Regie. Ab 1926 beschäftigte sich Brecht mit dem Marxismus und schrieb sogenannte Lehrstücke.
1924?) kam Brechts zweiter Sohn Stefan zur Welt. Er ist das gemeinsame Kind von Brecht und Helene Weigel. 1927 ließ Brecht sich von Marianne Zoff scheiden.
Mit Kurt Weill bearbeitete er 1928 die „Beggar’s Opera“ und gestaltete sie völlig um. Das Stück wurde als „Dreigroschenoper“ in Berlin uraufgeführt. Es ist das wohl erfolgreichste Stück Brechts und gilt als erstes Stück des epischen Theaters.
Am 10. April 1929 heiratete Brecht Helene Weigel, am 28. Oktober 1930 wurde Brechts Tochter Barbara geboren.
Am 28. Februar 1933, dem Tag nach dem Reichstagsbrand, verließ Brecht mit seiner Familie Deutschland. Er emigrierte über Prag nach Wien und durch die Schweiz und Frankreich nach Dänemark. 1935 wurde Brecht die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in Dänemark und Norwegen floh er 1940 über Schweden nach Finnland und siedelte 1941 schließlich über Moskau in die USA über. 1944/45 entstand das Drama „Der kaukasische Kreidekreis“. Es wurde 1948 in Northfield/Minnesota uraufgeführt.
Nach Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki änderte Brecht 1945 den Entwurf seines Werkes „Galileo Galilei“. Nach der Aufführung dieses Stückes 1947 wurde Brecht vor das Komitee für unamerikanische Tätigkeit vorgeladen. Danach reiste er aus den USA in die Schweiz ab.
Am 11. Januar 1949 wurde „Mutter Courage und ihre Kinder“ mit Helene Weigel als Mutter Courage in Zürich uraufgeführt. Brecht beauftragte seine Frau mit der Gründung eines eigenen Ensembles und engagierte Schauspieler. Er siedelte nach Ost-Berlin über. Sein „Berliner Ensemble“ führt am 12. November „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ auf.
Am 7. Oktober 1951 erhielt Brecht den Nationalpreis der DDR.
Im Mai 1953 wurde Brecht zum Präsidenten des PEN-Zentrums gewählt.
Das „Berliner Ensemble“ zog 1954 in das Theater am Schiffbauerdamm um.
Brecht wurde am 18. Dezember mit dem „Stalin-Preis für Frieden und Verständigung zwischen den Völkern“ ausgezeichnet.
Am 14. August 1956 starb er an den Folgen eines Herzinfarktes.








Quelle: Internet




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