Ceasears Bellum Gallicum Buch 1 Kapitel 1 - schulnote.de 
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Titel:

Ceasears Bellum Gallicum Buch 1 Kapitel 1


  Note: -   Klasse: 10









Arbeit: I. Einleitung Gallien: Land und Leute (Kap. 1)
a. Gallien ist ursprünglich das Gebiet der Kelten, die von den Griechen Keltai oder Gelatä oder auch Galloi und in den Römern Galli genannt wurden. Zu Cäsars Zeit unterschied man zwei Hauptteile:(1) Gallia citerior oder cisalpina, das diesseitige oder diesseits der alpen gelegene Gallien, die schon seit 400 v. u. Z. von gallischen Stämmen besetzten Gegenden der oberitalienischen Poebene, die die Römer nicht zu Italien rechneten. Die Südgrenze dieses cisalpinischen Galliens bildete der kleine Fluß Rubikon (Rubico).b. Gallio ulterior oder transalpina, das jenseitige oder jenseits der Alpen gelegene Gallien, das den größten Teil der Schweiz, das heutige Frankreich, den linksrheinischen Teil Deutschlands und die Niederlande umfaßte. Der südöstliche, von Kelten und Ligurern bewohnte und schon vor Cäsar von den Römern eroberte Teil von Gallia ulterior heißt bei Cäsar gewöhnlich provincia (die heutige Provence), später nach der Hauptstadt Narbe, heute Narbonne, gewöhnlich Gallia Narbonensis. Sie reichte von den Alpen bis zum Oberlauf der Garonne (Garunna), vom Mittelländischen Meer bis an die Cevennen und das Rhonetal aufwärts bis zum Genfer See.(1) Gallien in seiner Gesamtheit ist in drei Teile geteilt, von denen den einen die Belgier bewohnen, den anderen die Aquitaner und den dritten, die welche in ihrer eigenen Sprache Kelten, in unserer Gallier heißen.(2) Diese alle sind nach Sprache, Einrichtungen und Gesetzen untereinander verschieden. Die Gallier trennt von den Aquitanern der Fluß Garonne (Garunna), von den Belgiern die Marne (Matrona) und die Seine (Sequana).(3) Von diesen allen die tapfersten sind die Belgier, deswegen weil sie von der Lebensweise und Bildung der römischen Provinz am weitesten entfernt sind, keineswegs bei ihnen Kaufleute häufig ein- und ausgehen und das, was zur Verweichlichung der Gemüter dient, und weil sie am nächsten benachbart den Germanen sind, die jenseits des Rheines (Rhenus) wohnen, mit denen sie ununterbrochen Krieg führten.(4) Aus diesem Grunde übertreffen auch die Helvetier die übrigen Germanen an Tapferkeit, weil sie sich in fast täglichen Kämpfen mit den Germanen messen, indem sie entweder von ihren eigenen Grenzen sie abwehren oder selbst in deren Lande Krieg führen.(5) Von ihnen ein Teil, den, wie gesagt, die Gallier innehaben, beginnt an der Rhone (Rhodanus); er wird begrenzt von der Garonne (Garunna), dem Ozean und von dem Lande der Belgier; er berührt auch von der Seite der Sequaner, und Helvetier aus den Rhein; er 1iegt nach Norden zu.(6) Das Gebiet der Belger beginnt an den äußersten Grenzen Galliens; es erstreckt sich bis zum unteren Teile desRheines; es schaut (ist gerichtet) nach Nordosten.(7) Aquitanien erstreckt sich von der Garonne bis zum Pyrenäengebirge und demjenigen Teile des Ozeans, der bei Spanien (Hispania) ist; es schaut nach Nordwesten.









Quelle: selbst übersetzt




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