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Titel:

Charlie Parker


  Note: 1+   Klasse: 11









Arbeit: Referat: Charlie Parker


Einleitung:
- Charlie „Bird“ Parker war ein amerikanischer Saxophonist
- Er wurde am 29.August in Kansas City geboren u. starb am 12. März 1955 in NY
- Neben Dizzy Gillespie (Trompete) u. Thelonious Monk (Klavier) ist Parker einer der Schöpfer und herausragendsten Interpreten des Bebop und gilt darum als die Lichtgestalt des Modern Jazz
- er hat die 100-jährige Jazzgeschichte so stark beeinflusst, dass sie meist in eine Ära vor und eine nach ihm eingeteilt wird
- seine innovative Führungsrolle bei der Entstehung des Modern Jazz ist mit der Bedeutung Louis Armstrongs für den Traditional Jazz vergleichbar

Anfänge in Kansas:
- Parker wurde in Kansas City geboren u. hatte Glück, in einem der damaligen Jazz-Zentren der gesamten USA aufzuwachsen
- es blühten viele Cabarets und Nachtclubs auf
- Parker konnte Nacht für Nacht einige der führenden Saxophonisten spielen hören, z.B. sein Idol, Tenorsaxophonisten Lester Young
- schon als Junge fing Parker an, auf einem mit Klebestreifen und Gummibändern zusammengehaltenen Altsaxophon zu spielen, das ihm Mutter gekauft hatte
- machte rasch Fortschritte und spielte schon bald professionell mit diversen Bands
- laut Parkers Biografie hatte er auf einer Jam-Session mit Mitgliedern der Count Basie-Big Band eine Art Schlüsselerlebnis
- er spielte so schlecht, dass Schlagzeuger Jo Jones vor Wut sein Schlagzeug-Becken auf den Fußboden warf
- danach ließ sich Parker Harmonielehre unterrichten
- als er dies absolviert hatte war er wie verändert u. konnte es mit den großen Saxophonisten aufnehmen
Durchbruch als Musiker:
- nach Zwischenstationen in der Band von Jay McShann oder der Big Band von Earl Hines, gründete er 1945 mit seinem Freund Dizzy Gillespie die erste Bebop-Combo
- es war eine klare Absage an den etablierten Swing und wurde darum anfangs auch heftig kritisiert
- Ende der Vierzigerjahre hatte sich der Bebop jedoch als der definitive neue Jazz-Stil durchgesetzt und die Ära des modernen Jazz eingeleitet
- Dizzy Gillespie löste die Band 1946 aus,
- Parker gründete daraufhin eine neue Band m,it dem Trompeter Miles Davis
- Waren sehr erfolgreich
- nach einer Aufnahmesession, erlitt Parker einen Nervenzusammenbruch und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, wo er einige Monate blieb
- Nach seiner Entlassung kehrte er wieder nach New York zurück u. stellte dort ein neues Quintett unter anderem mit Miles Davis zusammen
- Aus dieser Zeit stammen einige wichtige Aufnahmen, z.B."Donna Lee“ Hörbeispiel
- 1949 folgten einige Aufnahmen mit Streichern, Oboe und Harfe, die unter dem Album "Charlie Parker With Strings" veröffentlicht wurden
- im nächsten Parker-Quintett stand der junge weiße Trompeter Red Rodney, am Piano saß Al Haig, Bass spielte Tommy Potter und Schlagzeug einer der besten jungen Bebop-Drummer, Roy Haynes
- Die Band tourte dann durch die Südstaaten der USA
- Das Problem war, dass dort damals noch keine gemischtrassigen Bands toleriert wurden, so dass der weiße Pianist Al Haig durch den schwarzen Walter Bishop ersetzt wurde und Red Rodney als "Albino Red" - also weißhäutiger Schwarzer - angekündigt wurde
- 1949 wurde der nach Parker Spitznamen „Bird“ benannte Nachtclub „Birdland“ eröffnet
- 1953 spielte diese Konstellation das letzte mal zusammen, da der Bebop zunehmend von Miles Davis eingeleiteten Cool Jazz abgelöst wurde

Abstieg:
- Parker war schon seit seinem fünfzehnten Lebensjahr heroinabhängig
- Und oft wurde er wegen seines unberechenbaren Verhaltens auf der Bühne aus laufenden Spielverträgen entlassen
- So dass er immer seltener feste Gagen bekam
- ab 1950 sah er langsam, aber sicher seine Karriere am Boden
- diese letzten Lebensjahre waren für ihn sehr deprimierend
- Charlie Parker starb am 12. März 1955 im New Yorker Hotel Stanhope in der Suite
- Er wurde nur 35 Jahre alt
- Der Arzt, der ihn für tot erklärte schätzte sein Alter auf 53 Jahre
- so stark hatte Parkers exzessiver Lebensstil seine Spuren hinterlassen










Quelle:




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Swing:-Geschichte-in-Deutschland;-Bebop;-Miles-Davis



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