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Titel:

Chlodwig und die Merowinger


  Note: 3   Klasse: 9









Arbeit: Chlodwig und die Merowinger


Die Merowinger


Die Merowinger waren das Vorgängergeschlecht der Karolinger, dem Karl der Große entstammte. Es herrschte von 481 – 751 im Frankenreich, das zu der Zeit aus Frankreich, den BeNeLux-Ländern und aus Teilen Deutschlands bestand.
Der Name geht vermutlich auf Merowech (Chlodio), dem Vater von Childerich I., der wiederum Vater von Chlodwig war, zurück. Chlodwig ist gleichzeitig der bedeutendste König der Merowinger.


Chlodwig

Chlodwig war der bedeutendste König der Merowinger. Er trat sein Amt im Alter von 16 Jahren an und unter seiner Regentschaft wurde das fränkische Reich vereint. Er spielte die Kleinfürsten und Grafen der Kleinkönigreiche gegenseitig aus und schreckte auch nicht vor Mord zurück. Doch trotz dieser Brutalität wurde er vom oströmischen Kaiser als rechtmäßiger Kaiser der Franken anerkannt.
Doch wurde seine Herrschaftszeit nicht nur durch grausame ‚Eroberung’ geprägt - unter seinem Zepter wurden die zahlreichen und ungeordneten Gesetze der Franken erstmalig zusammen gefasst und in der ´Lex salica´ kodifiziert. Chlodwig schuf des Weiteren ein zentralisiertes Verwaltungssystem, nach römischem Vorbild, allerdings mit germanischem Recht. Ein Geniestreich war die Taufe, mit der er sich die Gunst des Papstes sicherte, dessen Einfluss stetig wuchs. Seine letzte bedeutende Amtshandlung war der Beschluss von Orleans im Jahre seines Todes.

Die wichtigsten Eckdaten seines Lebens:

- 466 Geburt Chlodwigs I.
- 482 König der Franken
- 486 Sieg über Syagrius
- 493 Heirat mit Chrodehilde
- 496 Allemannenfeldzug
- 498 Katholische Taufe
- 507 Sieg über die Westgothen
- 508 Anerkennung als gesamtfränkischer Kaiser durch den römischen Kaiser
- 511 Beschluss über Christentum als Reichsreligion
- 511 Tod Chlodwigs


Nach Chlodwigs Tod kamen seine vier Kinder an die Macht, in dem das Reich geteilt wurde. Der wichtigste Sohn Chlodwigs war Clothar I.; die anderen Söhne hatten keine Kinder. Das Frankenreich ist nach dem Tod Chlodwigs allerdings immer wieder zerfallen; ist dann aber auch immer wieder vereinigt worden, bis Dagobert an die Macht kam. Dagobert war der letzte Merowingerkönig, der noch Macht hatte. Als Dagobert starb ging es mit dem Frankenreich bergab; das Reich wurde unter seinen Söhnen geteilt. Zwar blieb das Geschlecht der Merowinger weiterhin auf dem Thron, doch richtig Macht hatten die Könige nicht mehr. Sie führten hauptsächlich nur noch Machtkämpfe untereinander aus, weil jeder von ihnen ein größeres Land bzw. das Land der Brüder besitzen wollte.


Stammbaum der Merowinger

Auf der Karte kann man sich die Abstammung und Todesdaten der einzelnen Könige nochmals übersichtlich anschauen. Die Kinder Dagoberts sind also sozusagen für das endgültige Zerfallen des Reiches verantwortlich. Zwischen ihnen ging es immer wieder hin und her.
Im Jahre 751 kamen schließlich die karolingischen Hausmeier an die Macht und lösten das Geschlecht der Merowinger in der Thronfolge ab.








Quelle: keine Angaben




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