Das Bauhaus als Laboratorium einer neuen Gesellschaft - schulnote.de 
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Titel:

Das Bauhaus als Laboratorium einer neuen Gesellschaft


  Note: 2+   Klasse: 12









Arbeit: -1-

Das Bauhaus als Laboratorium einer neuen Gesellschaft –
Marcel Breuer: Wassily Sessel
Welche übergreifenden Ziele verfolgte Gropius mit seiner Reform der Künstler-
Ausbildung? Wurden die Ziele erreicht? Begründe deine Meinung!
Das Bauhaus begann 1919 mit der Formulierung einer Utopie: Der "Bau der Zukunft" sollte
alle Künste in idealer Einheit verbinden. Gropius fordert keinen neuen Stil oder eine neue
Kunst, sondern sehr viel grundsätzlicher: eine Reform der künstlerischen Arbeit. Dies
erforderte einen neuen Typ des Künstlers, jenseits akademischer Spezialisierung. Diese sollen
auf ihre Grundlagen und Voraussetzungen zurückgeführt werden und die werden vor allem im
Handwerk gesehen. Verständnis im Umgang mit den Materialien ist das Fundament aller
Künste. Auch die gesellschaftliche Aufgabe des Handwerks wird für die Kunst entdeckt. Ihr
wird nun eine Rolle im Arbeitszusammenhang der Gesellschaft zugewiesen. Da nur das
Handwerk, nicht aber die Kunst lehrbar ist, soll die Bauhaus-Lehre auf einer handwerklichen
Ausbildung in Werkstätten beruhen. "Die Schule soll allmählich in der Werkstatt aufgehen".
Folglich arbeiteten am Weimarer Bauhaus Künstler und Handwerker gemeinsam in Lehre und
Produktion. Auf diese Weise sollte die Trennung zwischen freier und angewandter Kunst
aufgehoben werden.
Diesem Ideal einer Arbeitsgemeinschaft aller Künste entspricht die Vorstellung vom
Einheitskunstwerk, der Wiedervereinigung der werkkünstlerischen Disziplinen - Bildhauerei,
Malerei, Kunstgewerbe und Handwerk - zu einer neuen Baukunst.
Die Realität der technischen Zivilisation stellte jedoch weitergehende Ansprüche, denen die
Aufwertung des Handwerks allein nicht genügen konnte. Das Bauhaus reagierte 1923 mit
einem geänderten, seine künftige Arbeit bestimmenden Programm unter dem Leitsatz: "Kunst
und Technik - eine neue Einheit". Die Möglichkeiten der Industrie sollten für das Ziel einer
funktional und ästhetisch befriedigenden Gestaltung eingesetzt werden. In den
Bauhauswerkstätten entstanden Vorbilder, die für die Massenproduktion bestimmt waren: von
der Lampe bis zum Wohnhaus.
Meinung:
Ich denke nicht, dass Gropius’ Ziele erreicht wurden, denn schon zu den Anfängen des
Bauhauses stellte sich heraus, dass das Einheitswerk keinerlei Chancen am Markt hatte.Man
musste von dieser Vision ablassen. Außerdem fehlte es der Aushängekunst, der Architektur,
an Aufträgen und Ausbildungsmöglichkeiten, welche die Schule finanzieren sollten. Des
weiteren kam es zu mehreren Unstimmigkeiten zwischen der Vision von Gropius und den
Künstlern, die ihre Kunst nicht dem Bau unterordnen wollten.
Man war gezwungen neue Wege zu beschreiten in Richtung einer Einheit aus Kunst und
Technik um eine Serienproduktion der Designobjekte zu ermöglichen und so die Kassen zu
füllen.
Die Folge war, dass nun nicht die Bauprojekte an der Berühmtheit des Bauhauses beteiligt
waren, sondern Leistungen auf anderen Gebieten, wie z.B. Raumgestaltung und Design.
- 2 -
Skizziere die Stellung, die Gropius der Architektur gegenüber den Bildenden Künsten
zugedacht hatte!
Gropius weist der Architektur eine Führungsrolle zu, denn „das Endziel aller bildnerischen
Tätigkeit ist der Bau“. Für ihn stellt der Bau ein Einheitskunstwerk da. Die Architektur, als
Aushängeschild für das Einheitskunstwerk sollte als Wegbereiter einer neuen sozialen
Ordnung ohne Klassengegensätze und –Schranken dienen. Die Kunst des Bauens sei so
komplex, das sie eine Lebensangelegenheit für ein ganzes Volk darstelle.
Aber auch die Architektur müsse wie alle Künste zurück an ihre Wurzeln, an das Handwerk
geführt werden, denn es gibt „keine Kunst ohne Beruf“. Gropius ruft alle bildnerischen Kräfte
auf, die Architektur in ihren großen Bauaufgaben zu unterstützen.
Die zwischen 1919 und 1933 am Bauhaus entstandenen Arbeiten haben weltweit das
Verständnis von Architektur und Design beeinflusst.
Welche Argumente könnten gegen Breuers Meinung angeführt werden, sein Wassily
Sessel sei kein Kunstwerk, sondern nur ein besonderes Sitzmöbel?
Ich denke schon, dass man den Wassily Sessel ein Kunstwerk nennen kann, denn Breuer
gelingt es geschickt Kunst und technische Raffinessen mit einander zu verbinden. Ihm gelingt
es, Alltagsgegenstände komplett umzugestalten, so dass trotzdem ihr praktischer Nutzen
erhalten bleibt. Er schafft es den ‚Stuhl’ auf seine wesendlichen Merkmale zu rationalisieren
und dennoch ein hohes Niveau des Sitzmöbels zu schaffen.
Jedoch lag nicht nur der Aspekt des Rationalisierens im Raum, sondern auch der Sitzkomfort
des Sitzmöbels. Dies veranlasste Breuer anfangs dazu Eisengarn, später Ledergurte als
Bespannung des Sessels zu verwenden.
Ein weiterer Aspekt den Wassily Sessel ein Kunstwerk zu nennen ist das Gerüstmaterial.
Vernickeltes Stahlrohr, einen handelüblichen Werkstoff, zu verwenden lässt ganz neue
Möglichkeiten des Designs offen, da sich die spiegelnden Stahlrohre optimal in jede
Umgebung einpassen, was die extreme Leichtigkeit/Transparenz dieses Sessels ausmacht.
Auch zu beachten ist der kubische Umriss und die strikte Verwendung von rechten Winkeln
in der Konstruktion des Wassily Sessels.
Klar ist, dass es gar nicht möglich ist ein stilloses Möbelstück zu entwerfen ohne eine
beabsichtigte Formgebung, denn ein Designobjekt sieht immer so aus, wie der Schöpfer es
möchte, denn sein Stilwille drängt auf rücksichtslose Sachlichkeit und strengste Formgebung.








Quelle: Perspektiven der Kunst ISBN:3-486-87516-7




ähnliche Referate Wassily Kandinsky
Bildende Kunst
Das Bauhaus als Laboratorium einer neuen Gesellschaft



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