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Titel:

Das Erbe des Mittelalters und der Weg in ein neues Zeitalter


  Note: 2   Klasse: 11









Arbeit: Das Erbe des Mittelalters und der Weg in ein neues Zeitalter.

Nach der Entdeckung Amerikas tun sich neue Möglichkeiten für die Menschheit auf. Ein offenbar reiches und fruchtbares Land kann neu erschlossen werden. Die Europäer haben eine neue Chance viele ihrer Probleme zu lösen. Später wird man sehen, daß man sich mit diesem neuen Land durchaus auch einige neue Probleme nach Europa geholt hat. Aber zu Beginn siegt die Euphorie. Ein Neues Land das von unterentwickelten Rassen bewohnt wird. Ein Idealer Ort für viele, die in ihrer Heimat kein Fortkommen mehr sehen. Die Europäer setzen viel Hoffnung in das neue Land. Es solle reich an Gold und anderen Schätzen sein. Und man müsse das Gold nicht einmal Schöpfen, denn wenn man den Eingeborenen einige Glaskugeln gebe, so seien sie schon überglücklich und man könne die wahren Schätze einfach erhalten.

In Europa ergibt sich eine neue Machtverteilung. Es ist offensichtlich daß nun die Staaten am Atlantik, so wie Portugal und Spanien, eine neue Stellung aufbauen können und Orte wie Venedig in ein Hintertreffen gelangen. Gerade für Venedig bricht eine schwere Zeit an, denn Portugal findet bald den Seeweg um Afrika nach Indien.

Für Mitteleuropa scheint zwar die Neuentdeckung Amerikas ebenso wichtig, aber man konnte nicht davon Schöpfen. Trotzdem ging die neue Entwicklung in Europa nicht spurlos vorbei. Gehen wir in unseren Betrachtungen also zurück zum 13. und 14. Jh. und Betrachten wir also das kulturelle Erbe des Mittelalters:
Die Kirche im Mittelalter

Die seit 476 stets zunehmende Entfremdung zw. Rom und dem Ostreich vollendete sich im Morgenländischen Schisma (1054). - Nach einer Zeit der Abhängigkeit des P. vom röm. und mittelitalien. Adel begann auf dem Hintergrund kirchl. Reformbewegungen mit den von Kaiser Heinrich)III. designierten dt. Päpsten des 11.)Jh. der unmittelbare Aufstieg des P. zur geistl. Vormacht im Abendland. Die (immer vorhandene) Gegensätzlichkeit der Auffassungen von königl. und päpstl. Gewalt führte unter Gregor)VII. (1073-85) zum Konflikt mit Kaiser Heinrich)IV. im Investiturstreit.- Im Vordergrund der zweiten großen Auseinandersetzung des P. mit dem Kaisertum, unter den Staufern, stand im 12.)Jh. die kaiserl. Hoheit in Italien, dann der päpstl. Widerstand gegen die Vereinigung des Normannenerbes Sizilien mit dem stauf. Kaisertum. In der geistl. Weltherrschaft Innozenz')III. (1198-1216) erreichte das mittelalterliche Papsttum den Höhepunkt seiner Macht, doch waren die folgenden Pontifikate überschattet von den grausamen Kriegen gegen Katharer und Waldenser, von Kreuzzügen, v.)a. von der sich verschärfenden Auseinandersetzung mit Kaiser Friedrich)II. bis zum Vernichtungskampf gegen alle Staufer. Der Schutz seitens der von den Päpsten nach Italien gerufenen Anjou endete in der weitgehenden Abhängigkeit des P. vom frz. Königtum: 1309-76 residierten die Päpste in Avignon (Avignon. Exil). Es erhob sich grundsätzl. Kritik am P. selbst und an der polit.-gesellschaftl. Ordnung (Marsilius von Padua, J. Wyclif, J. Hus u.a.). Das Exil hatte das Papsttum so geschwächt, daß es 1378 zum Abendländischen Schisma kam.
Das kulturelle Erbe des Mittelalters:

Der Weg in die Neuzeit begann bereits mir der (lat. Verweltlichung). Ausschlaggebend für unsere Gedanken ist immer die Umwelt in der wir uns bewegen. War im Frühund Hochmittelalter die Burg und die Kirche das Zentrum der Kultur, so verlagerte sich im späten Mittelalter das Zentrum des Geschehens in die Städte. Die kleinen Klosterschulen wurden von großen Dom- und Kathedralschulen abgelöst. Universitäten entstanden und immer mehr Bürger wollten unterrichtet werden. Der Glaube an einen erlösenden, schönen Tot wurde immer mehr mit der Frage warum müssen wir sterben ersetzt.

Es sollte zwischen Theologie und Philosophie ein Einklang entstehen. Die Scholastik (im 12. Jh.) versuchte die kirchlichen Glaubensgrundsätze verstandesgemäß zu begründen.

Beispiel für die romanische Baukunst: Speyerer Dom, Ansicht von Osten mit Apsis

Grundriß einer Kathedrale in der Gotik

Eine neue Denkweise zieht auch einen Wechsel der Kunst nach sich. Nach der Romanik entwickelte sich um 1140 ausgehend von Paris die . Waren bei der Romanik vorwiegend Ordensgeistliche Bauherren so entstand in der Gotik der berufsmäßige Handwerker. Bürger und Städte konkurrierten mit den geistlichen und weltlichen Fürsten. Im Gegensatz zum Monumentalbau der Romanik wurde in der Gotik die Vertikale betont. An die Stelle der Rundbögen traten die Spitzbögen, statt Fresken wurden bemalte Fensterscheiben eingesetzt.

ist das Bemühen um Humanität, um eine der Menschenwürde und freien Persönlichkeitsentfaltung entsprechende Gestaltung des Lebens und der Gesellschaft durch Bildung und Erziehung. Als Epochenbegriff bezeichnet der Humanismus eine literarisch und philosophische Bildungsbewegung, die zunächst in Italien um 1350 von Petrarca und Boccacio getragen wurde. Nach der Zerstörung Konstantinopels (1453) kam durch den Zustrom byzantinischer Gelehrter, die zahlreiche Handschriften antiker Texte mitbrachten, die Beschäftigung mit der griechischen Literatur hinzu (Gründung der Platonischen Akademie in Florenz). Große Bedeutung erlangte der Humanismus durch sein erfolgreiches Bestreben, die Schriften antiker Autoren aufzuspüren, zu übersetzen und durch kritische Ausgaben wissenschaftlich aufzuarbeiten. Die humanistische Bewegung in Italien wurde durch und die Päpste gefördert.

1341 erhielt Francesco Petrarca in Rom den Lorberkranz. Petrarca, der aus Südafrika stammt, wurde mit seinen Liebesgedichten an Laura bekannt. Für die Geschichte aber viel relevanter sind seine Ansichten. Petrarca schrieb als Humanist natürlich nur lateinisch. In Italien gibt es viele die die Wiedergeburt der Antike beschwören. Im Vordergrund steht die Wissenschaft, die Erforschung und die Neuentdeckung. Der kirchlichen Autorität wird der Rücken gekehrt und das Leben gilt nicht mehr nur als Durchgangsstadion für das Jenseits. Der Mensch des Humanismus ist selbstbewußt und betrachtet sich als Mittelpunkt des Kosmos:

Francesco Petrarca
Mit der Renaissance in ein neues Zeitalter oder die Kunst und Kultur in den frühen Jahren der Neuzeit:

Unter dem Begriff der versteht man die künstlerische Erscheinungen des 15. und 16. Jh..

Die Ausbildung von neuen, an die antiken Überlieferungen angelehnten Kulturinhalten und formen setzte mit der allmählichen Loslösung aus der mittelalterlichen Gebundenheit gegen Ende des 14.Jh. in Italien ein, bis Ende des 15.Jh. hatte sie alle europäischen Länder erfaßt: entscheidend war das Erlebnis einer unbefangeneren Naturbeobachtung, die Bewußtwerdung der Freiheit und Würde des einzelnen Menschen und seiner schöpferischen Möglichkeiten, ein dem Diesseits zugewandtes Weltgefühl sowie die Durchsetzung eines auf Vernunft und Erfahrung gründenden Denkens im Zeichen des Humanismus.
Michelangelo Ausschnitt aus dem Deckenfresko der Sixtinischen Kapelle in Rom (1511)

Kunstgeschichtliche Einordnung von Michelangelo: Sein Werk entzieht sich einfacher stilgeschichtl. Zuordnung: Zunächst Vollender der Hochrenaissance, wird er zum Wegbereiter des Manierismus, weist aber zugleich auf den Barock voraus.

Michelangelo Leonardo da Vinci (1452-1519) Sandro Botticelli Albrecht Dürer Hans Holbein

In Österreich wurde die Renaissance nicht so schnell angenommen wie in Böhmen, Polen und Ungarn.
Die Übergangszeit: eine Zeit der Entdeckungen und Erfindungen

Für die neue Weltanschauung sind nicht nur die kulturellen sondern auch die wirtschaftlichen Veränderungen und Entdeckungen wichtig.

Marco Polo macht die Europäer bereits im 13. Jh. mit der fernöstlichen Kultur bekannt. Die Herrschaft der Osmanen (Fall von Byzanz 1453) macht es notwendig, einen Seeweg um Afrika nach Indien zu finden. Es entstand ein neues Weltbild. Nach dem Mittelalter strebten die Europäer nach einer Ausbreitung. Missionseifer, Ehrsucht, Abenteuerlust und Goldgier entstanden. 1498 gelang es Portugal einen Seeweg nach Indien zu finden (Umsegelung des Kaps der guten Hoffnung). Spanien und Portugal nützen ihre Chance und haben bald eine Vorherrschaft in Europa. Die venezianischen Städte (Venedig) gelangen in ein Hintertreffen. Kolumbus entdeckt 1492 Amerika und Megellan umsegelt 1519-1522 die Erde.

Auch der rasante Fortschritt der Technik ist an der Wende zur Neuzeit tragend beteiligt. Mit Gutenbergs Drucktechnik (1455) wurde die Zeit viel schnellebiger. Es war nun möglich, auch den Bürgern Zugang zu literarischen Werken zu ermöglichen. Nach dem natürlich zuerst die Bibel in allen Varianten gedruckt und verkauft wurde, mußten sich die Drucker um neue Werke umsehen. Dies war ein logischer Übergang von kirchlichen zu weltlichen Werken.

Sekundärquellen:

Dr. Gerhard Prause (dt. Bearbeitung): Geschichte der Menschheit, Band 1; Ullstein Verlag: Berlin, 1966; [Sylvan Hoffmann: History of the World, Prentice Hall Inc.: New York, 1966].

Hermann Kinder, Werner Hilgemann: dtv-Atlas Weltgeschichte, Band 1; Deutscher Taschenbuchverlag: München, 1964, 1997;

Walter Aspernig u. a.: Gestaltete Welt, Neubearbeitung; Verlag Ed. Hölzel: Wien, 1990, 1994.

Bildnachweis:

Bertelsmann Verlag (Hsg.): Bertelsmann Universallexikon; Bertelsmann Verlag: Gütersloh, 1994.








Quelle:




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