Das alte Ägypten - schulnote.de 
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Titel:

Das alte Ägypten


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: Ägypten

Geschichte

Am Anfang war, so glaubten die Ägypter, ein riesiger Ozean. Aus dem Chaos dieses unendlichen Wassers entstand die gesegnete Erde. Und es tauschte ein Urhügel aus dem Wasser auf dem der Sonnengott Re geboren wurde. Er hatten vier göttliche Kinder Schu (die Luft), Tefnut (das Wasser), Gieb (Endgott) und Nut (der Himmel). Gieb und Nut zeugten Osinis (das pflanzliche Leben), Isis (das fruchtbare Land), Seth (die Dürre) und Nephtys (die Wüste). Als dann noch den Göttern die Menschen entstanden, zogen sich die Götter in die Unsichtbarkeit zurück.

Doch so entstand Ägypten wirklich

Vor etwa 20.000 Jahren, etwa in der Mitte der letzten Eiszeit, sahen der Nil und Ägypten völlig anders aus. Damals, als weite Teile Nord und Mitteleuropas von gewaltigen Eisschollen bedeckt waren, war die Sahara eine blühende Landschaft, belebt von zahlreichen Nomadenstämmen und vielen Tieren. Vor 10.000 Jahren ging die Eiszeit zu Ende und die Warmzeit brach an. Die Eisschollen zogen sich nach Norden zurück und die Temperaturen stiegen in Nordafrika an. Es trocknete alles aus und an die Stelle des einst brühenden Landschaften hat die lebensfeindliche Wüste an. Die Dürre zwang die Leute dem Wasser zu folgen. Sie wanderten in das Niltal aus. Dort vermischten sich die Einwanderer aus Ost und West und es entstand die ägyptische Urbevölkerung. Die Bewohner glichen den Bewohnern des Nordsudans. Sie waren mittelgroß, hatten lange Gesichter, braune Haut und schwarzes, welliges Haar.


Welche Götter gab es in Ägypten?

Die Religion spielte eine sehr große Rolle im alten Ägypten. Die Ägypter verehrten viele Götter. Es gab z.B. Nut, die Himmelsgöttin, Grieb den Erdgott. Der König der Götter war Reh. Die Ägypter stellten sich vor, dass Reh morgens mit seiner goldenen Sonnenharfe am Himmel stand und Abends wenn die Sonne nicht zu sehen war, in die Unterwelt ging. Außerdem gab es noch Götter wie: Anubis, der schakalköpfige Totengott, Seth, der Gott der Wüste, Isis, Schwester und Gemahlin des Osilis, Sachmet, die Löwenköpfige Kriegsgöttin. Toth, galt den Schreibern und Gelehrten, Horus, der falkenköpfige Himmelsgott und Osilis, Gott der Unterwelt.

Die Pharaonen Nofretete:

Nofretete war die Gemahlin des Echnaton. Tutachamun war der jüngste Pharao. Doch er starb mit 18 Jahren. Es wird vermutet das er umgebracht worden ist. Sharabaus war der Glücksbringer.


Hieroglyphen

Ähnlich wie in anderen Sprachen war auch in Ägyptischen der erste Schritt zu Schrift die bildliche Darstellung dessen, was man benennen wollte. Das Alphabet besteht aus 24 Konsonanten. Den Vokalen maßen die Ägypter einen geringen Wert bei und gaben sie daher in ihrer Schrift nicht wieder. Wie die arabische und hebräische Schrift war die ägyptische also eine reine Konsonantenschrift. Damit die Wörter nicht gleich aussahen gab es auch Zwei- und Dreikonsonantenzeichen. Nicht nur Lautzeichen, sondern auch Wortzeichen wurden gern mit einer oder mehreren lautlichen Ergänzungen verbunden. Die ägyptische Schrift umfasst rund 800 Zeichen.


Mumien

Wenn ein Ägypter gestorben war brachten ihn seine Angehörigen nach einer angemessenen Trauerfrist hinüber zum sogenannten „Reinigungszelt“. Dort werden die Toten gewaschen und besungen danach kommen sie in die Mumienwerkstatt. Dort legte man den Leichnam auf einen hölzernen oder steinernern Tisch mit Abflüssen, wie er noch heute bei Leichenöffnungen benutzt wird. Im einzelnen umfasste die Arbeit der Mumienmeister folgende vier Schritte:


Mumifizierung

Ausweidung
Dazu öffnete man die linke Flanke des Toten und entfernte durch diesen Schnitt alle inneren Organe bis zum Hals. Nur das Herz blieb an seiner Stelle. Seit der 21.Dynastie wurde auch des Gehirn herausgenommen. Zu diesem Zweck durchbrach man das Nasendach und entfernte durch diesen so gewonnenen Zugang das Gewebe mit Hilfe langer gebogener Instrumente. Dann wurde die leere Köperhülle mit Wasser und Palmwein gründlich gereinigt.

Mumifizierung der Eingeweide
Sie erfolgte auf einem kleinen Eingeweidetisch und wurde in getrennten Arbeitsgängen, in übrigen aber nach derselben Methode vollzogen wie die in folgenden beschriebene Mumifizierung des Körpers.

Entwässerung
Dazu füllte und bedeckte man den ausgeweideten und gereinigten Leichnam mit trockenen Natron und lies ihn so mehrere Wochen lang stehen. Währen dieser Zeit verloren die Gewebe den Großteil ihres Wassers.

Nachtrocknung
Dazu legte man den durch die Natronbehandlung weitgehend entwässerten Körper entweder in die Sonne, oder man hängte ihn in einem Gestell über offenem Feuer auf. Mit der Nachtrocknung war die eigentliche Mumifizierung beendet. Bis dahin dauerte es in etwa 6 Wochen

Verwahrung der Eingeweide
Die gesondert mumifizierten Organe (Därme, Leber, Magen und Lunge) wurden getrennt eingewickelt, verschnürt und auf 4 Eingeweidekrüge, die sogenannten „Kanopen“, verteilt. In der Spätzeit wachte über jedes dieser Behältnisse einer der 4 Söhne des Gottes Horus: ihre Köpfe bildeten die Deckel der Kanopen. Aus Gründen die wir nicht kennen bewahrte man zwischen der 21.und 25.Dynastie die Eingeweide nicht in Eingeweidekrügen auf, sondern legte sie verpackt in die leere Leibeshöhle zurück.

Ausstopfung
Ziel dieser Maßnahme war es, den mumifizierten Körper möglichst naturgetreu wieder herzustellen. Dazu füllte man alle Hohlräume mit Lehm, Sand, trockenen Flechten, Wachs oder harzgetränkten Binden.

Bandagierung
Bei diesen nach festen Regeln vollzogenen Ritual führte ein Priester in der Maske des schakalköpfigen Gottes Anubis die Oberaufsicht. Dabei wurde Körper, Kopf und Gliedmaßen des Toten zuerst getrennt, dann gemeinsam mit langen, schmalen Leinenbinden umwickelt. Zwischen die einzelnen lagen schoben die Priester heilbringende und zauberkräftige Amulette.

Pyramiden
Es gibt keine schriftlichen Berichte über den Bau von Pyramiden. Wenn auch noch viele Einzelheiten unklar sind, so können wir doch viele Arbeitsabläufe aufgrund von Untersuchungen an fertigen und unvollendeten Pyramiden rechtgenau rekonstruieren. Aus religiösen Gründen müssen die Pyramiden am Westufer des Nils stehen, denn dort im Westen geht die Sonne unter. Die Ägypter glauben ja, dass der Pharao nach seinem Tot den Sonnengott Re auf der täglichen Reise über den Himmel begleitet. Die Pyramide sollte nah am Ufer stehen aber da dieses Land die Pyramide nicht tragen könnte baute man sie in die nahe Wüste. Die Pyramiden wurden meist von Bauern gebaut dies waren keine Sklaven sie taten es aus dem Gedanken heraus später zu den Göttern zu kommen. Die Berühmtesten Pyramiden sind die Cheops, Stufen, und die Knickpyramiden. In den Pyramiden gab es viele Schächte und Fallen außerdem die Königinnenkammer








Quelle: Diverse Lexika und Internetseiten




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