Der Anfang von Fontanes Roman Effi Briest - schulnote.de 
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Titel:

Der Anfang von Fontanes Roman Effi Briest


  Note: keine   Klasse: 12









Arbeit: 1.) Einführung

- Ort: Herrenhaus zu Hohen-Cremmen (Hinweis auf Aristokratie), bei Effi zu Hause, Gartenseite, im Schatten liegender Fliesengang
- die Beschreibung der Lokalitäten erfolgt vom Allgemeinen zum speziellen => der Leser bekommt einen Überblick
- Milieu: gehobene Gesellschaft, märkischer Adel
- Atmosphäre: harmonisch, idyllisch, konfliktlos
- Zeit: Kaiserreich unter Bismarck (Ende des 19. Jahrhunderts)

2.) Figuren

a) Effi:
- zugleich übermütig und graziös (Z.36) => interessanter Kontrast, der zum Weiterlesen anregt
- lebenslustig („lachende braune Augen“)
- herzensgut
- von „natürlicher Klugheit“ => aufgeweckt, evtl. auch neugierig
- trägt ein blau-weiß gestreiften Kittelkleid mit Gürtel => kindlich wirkend
- zwischen Kindheit und Erwachsensein
- verspielt
- will keine Unterschiede zwischen ihren drei Freundinnen machen
- gehorsam, ordentlich (will Ordnung schaffen, da sonst „Strafpredigt“ droht), hört auf ihre Mutter, auch wenn sie dieser nicht glaubt
- gesprächig (erzählt ihren Freundinnen bereitwillig über den erwarteten Besuch der Mutter)
- stürmisch, leidenschaftlich, temperamentvoll
- scheint „kein Blatt vor den Mund zu nehmen“
- modern: praktiziert Gymnastikübungen

b) Frau von Briest:
- fleißig und auf die Arbeit konzentriert („kein Auge von der Arbeit“)
- auf Effis Wohl bedacht (gestattet ihr Freiheiten, wie die Zeit für Turnübungen während des Strickens oder das Treffen mit den Freundinnen)
- liebt ihre Tochter und ist stolz auf sie
- traut sich ihr Entzücken über Effi kaum zu zeigen (=> Bescheidenheit)
- besorgt, da Effi so temperamentvoll und stürmisch ist

c) Die Zwillinge Hertha und Bertha
- Töchter des Kantors (Kirchenmusiker, Schulgesangslehrer) Jahnke
- „kleine, rundiche Persönchen“ mit krausem, rotblondem Haar, von freudigem Gemüte

d) Hulda Niemeyer
- Tochter von Pastor Niemeyer
- Einzelkind
- recht damenhaft
- langweilig, eingebildet; lymphpatisch (blass und gedunsen)
- „vorspringende, blöde Augen“
- erwartungsvoller Blick („schien ständig nach etwas zu suchen“)
- durch ihr Verhalten recht erwachsen, aber auch erzieherisch wirkend (Warnung: „Hochmut kommt vor dem Fall.“)

3.) Hinweise auf weitergehenden Verlauf der Geschichte, auch im Titelzusammenhang

- Effi wird im Mittelpunkt stehen
- eine Entwicklung in Effis Leben muss sich durch das Treffen der Mutter mit ihrem alten Bekannten vollziehen
- eine Entwicklung im Inneren der Effi Briest zu erwarten, da sie momentan zwischen Kindheit und Erwachsensein steht
- Konflikt zwischen Effis temperamentvollem Wesen und den Zwängen der Gesellschaft wahrscheinlich

4.) Aus welcher Perspektive wird die Welt des Romans dargeboten, sodass man sich zurechtfindet?

- Erzähler tritt nicht offen auf
- Erzählfokus auf Effi gerichtet
- Welt des Romans wird detailliert beschrieben => der Leser kann sich die Umgebung vorstellen
- Beschreibung sozusagen von außen nach innen (vom Umgebungsbeschreibung zu den Protagonisten)
- der Erzähler beschränkt sich nicht auf rein äußerliche Beschreibungen: er kennt auch Charaktereigenschaften und Ansichten von Effi und die Vergangenheit (dass das Haus schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von Familie Briest bewohnt wird)
- der Erzähler wertet: „zu welcher Regung mütterlichen Stolzes sie voll berechtigt war.“
- auktorialer Erzähler: nahe genug am Geschehen um Details zu erkennen, weit genug entfernt, um den Überblick zu wahren
- Fontanes typisches perspektivierendes Erzählen

5.) Sprachliche Gestaltung

- präzise Beschreibungen
- sehr lange, aber nicht kompliziert gebaute Sätze
- viele Dialoge
- Effi: viele Fragen, kurze Sätzen, ungezwungene, nicht konstruiert wirkende Sprache, grammatikalisch unvollständige Sätze; es wirkt so, als würde sie das sagen, was sie denkt
- poetische Sprache: „In allem, was sie tat, paarten sich Übermut und Grazie (...)“, „von wildem Wein umrankte Fenster“








Quelle: Theodor Fontane, Effi Briest, Reclam, Ditzingen, 1986




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