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Titel:

Der Busshismus


  Note: 1-   Klasse: 12









Arbeit: DER BUDDHISMUS

Der Buddhismus ist eine von Buddha gegründete Erlösungsreligion, deren Grundgedanken in der ersten Lehrrede Buddhas (Predigt von Benares) festgehalten sind. Im Zentrum der Lehre steht der Gedanke vom Karma, dem Weiterwirken der Taten in verschiedenen Reinkarnationen. Heilsziel ist das Erreichen des Nirvana, eines Zustandes, in dem der Mensch vollkommen losgelöst von der irdischen Welt ist. Die drei Pfeiler des Buddhismus sind Buddha, Dharma (die Lehre Buddhas) und Sangha (der von Buddha gestiftete Orden). Im Buddhismus gibt es keinen ähnlich verbindlichen Schriftkanon wie im Christentum, da jede Schule ihre eigene Sammlung von Texten für gültig und wichtig erklärt hat. Die wichtigsten Schulen sind:

Theravada- oder Hinayana-Buddhismus ("Der alte Weg" oder "Das kleine Fahrzeug" / "Lehre der Ordensältesten"); Verbreitung: vor allem in Süd- und Südostasien verbreitet (Birma, Sri Lanka, Kambodscha, Thailand)

Mahayana-Buddhismus ("Großes Fahrzeug") als größte buddhistische Schulrichtung; Verbreitung vor allem im Norden (China, Japan, Korea, Nordindien, Tibet, Nepal und Mongolei)

Vajrayana-Buddhismus ("Diamantenes Fahrzeug) oder Mantrayana (Fahrzeug der Sprüche und Formeln); die verschiedenen Zweige dieser Richtung, die sich dort daraus entwickelt haben, sind unter dem Begriff Lamaismus zusammengefaßt. Oberster Lehrer und Mönch (lama) ist der Dalai Lama.


Das Leben des Siddharta Gautama, genannt Buddha
Siddharta Gautama wird um 560 v.Chr. in Kapilavastu, einem Ort nahe der nepalesischen Grenze, als Sohn eines Adeligen geboren; sein Vater ist Stammesfürst des Volkes der Shakyas. Siddharta wird in seiner Kindheit und Jugend seiner gesellschaftlichen Stellung entsprechend erzogen und genießt alle Privilegien eines Prinzen. Im Alter von 16 Jahren heiratet er seine Cousine Yashodhara, die ihm nach dreizehn Jahren den Sohn Rahula schenkt. Im Laufe der Jahre kommen Siddharta zunehmend Zweifel am Sinn seines Daseins und dem luxuriösen Leben, das er am Hof seines Vaters führt. Die Begegnung mit einem Greis, einem Kranken und einem Toten machen ihm außerdem die Vergänglichkeit des irdischen Lebens bewusst. Eines Tages trifft Siddharta auf einen Bettelmönch, dessen heitere Gelassenheit ihn nachhaltig beeindruckt.
Plötzlich sieht er seinen zukünftigen Lebensweg klar vor sich. Wie dieser Mönch will Siddharta von nun an als Asket nach dem Sinn des Lebens suchen. Und so verlässt er kurz nach der Geburt seines Sohnes in der Nacht der Entsagung seine Familie und sein bisheriges Leben in Glanz und Reichtum. Nachdem er verschiedene Brahmanen, Yoga-Lehrer und Asketen getroffen hat, widerfährt ihm mit 35 Jahren unter dem Bodhi-Baum von Bodh Gaya die Erleuchtung (samma-sambodhi); seither trägt er den Titel Buddha (Erleuchteter).
Sieben Tage nach diesem Erlebnis macht sich Buddha auf den Weg, die von ihm gewonnenen Erkenntnisse auch anderen Menschen mitzuteilen. Vor fünf Mönchen hält er seine Predigt von Benares (auch buddhistische Bergpredigt genannt), in der er die ihm während seiner Erleuchtung offenbarte Wahrheit verkündet. Kern der Predigt ist die Lehre von den Vier Edlen Wahrheiten, in der den Menschen für ihr Leben der so genannte "Mittlere Weg" als Balance zwischen einem ausschweifendem Leben in Luxus und strenger Enthaltsamkeit empfohlen wird.
In den folgenden 45 Jahren führt Buddha ein Predigt- und Wanderleben; er wirkt als geistlicher Lehrer, predigt in Bildern und Gleichnissen und versammelt immer mehr Jünger um sich herum, die sich äußerlich durch einen geschorenen Kopf und das Tragen eines gelben Gewandes auszeichnen. Seine Jünger werden von Buddha auf Mission geschickt, außerdem gründet Buddha den Sangha, einen buddhistischen Mönchs- und Nonnenorden. Während seiner letzten Jahre lebt er in einem Kloster in Sravasti. Er stirbt um 480 v.Chr. im Alter von 80 Jahren in Kusinara.

Der buddhistische Weg zur Erlösung
Das Ziel eines jeden Buddhisten ist das Erreichen des Nirvana (= Auswehen, Aushauchen, Erlöschen). Im Zustand des Nirvana hat der buddhistische Mensch einen Zustand absoluter Ruhe und vollkommenen Friedens erreicht und ist losgelöst von jeglicher Art selbstsüchtigen Denkens und Handelns, von Begehren sowie irdischen Bindungen und Verpflichtungen und damit befreit von allem Leiden. Bis der Zustand des Nirvana und damit die Befreiung von allen irdischen Leiden erreicht ist, ist der Buddhist noch in dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburten (samsara) gefangen.
Der Zustand des Nirvana kann erreicht werden durch:

- die Erkenntnis der vier edlen Wahrheiten und
- die Beschreitung des achtfachen Pfades










Quelle: verschiedene Bücher




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