Der Rolls Royce Von der Erfindung bis heute - schulnote.de 
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Titel:

Der Rolls Royce Von der Erfindung bis heute


  Note: 2+   Klasse: 9









Arbeit: Ihr erstes Auto bauten Charles Rolls und Henry Royce vor 100 Jahren – ein Mythos wurde geboren. Wer es sich leisten kann, schwört noch heute auf die besondere Qualität des Rolls Royce. Wohl prominenteste Liebhaberin dieser Luxuskarosse ist die Queen. Diese fährt bis heute in keinem anderen Wagen.

Die meisten Kunden der Edelmarke kommen jedoch aus den USA und dem arabischen Raum. Dort legt man Wert darauf, ein Auto zu besitzen, das so viel kostet wie ein Haus. Wie beispielsweise der neue Rolls-Royce Phantom: sechs Meter lang, 260 PS, in 5,7 Sekunden von 0 auf 100. Der stolze Preis: 320.000 Euro.

Angetrieben wird der Rolls-Royce Phantom von einem neuartigen 12-Zylinder-Motor. Dieser besteht komplett aus Aluminium und weist 6,75 Liter Hubraum auf. Damit leistet er über 453 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 240 Stundenkilometern.

Überwiegend Handarbeit

Ein Rolls-Royce zeichnet sich vor allem durch den hohen Qualitätsanspruch aus. Im Gegensatz zu vielen anderen Marken setzt das Traditionsunternehmen auch heute noch überwiegend auf Handarbeit. Jeder Phantom wird sechs Mal lackiert. Zwischen den einzelnen Lackierungsvorgängen polieren Arbeiter jeden Quadratzentimeter per Hand auf Hochglanz. Anschließend wird mit einem Pinsel die Coachline, die Linie entlang der Kotflügel, in der Wunschfarbe des Käufers aufgemalt.

Auch die Silver Lady wird noch wie vor 90 Jahren per Hand hergestellt. Da die symbolträchtige Kühlerfigur bei Sammlern sehr beliebt ist, haben sich die Ingenieure etwas Besonderes einfallen lassen, um Diebstählen vorzubeugen: Die Silver Lady taucht automatisch ab, sobald das Auto geparkt wird.

Edle Materialien und technische Spielereien

Natürlich wird auch im Innenraum nicht an edlen Materialien gespart. Selbst die Holzverkleidung wird per Hand verklebt. Das Besondere: Die Sitzbezüge bestehen aus erstklassigem Büffelleder und werden von Arbeiterinnen aus insgesamt 450 Einzelteilen zusammengenäht.

Der Phantom ist zudem mit Hightech vom Feinsten ausgestattet: Diese bleibt allerdings so lange verborgen, bis sie gebraucht wird. Zum Standard gehören Navigationssystem und Multimediastation. Der Clou des Phantom: Der Bordcomputer versteht sogar Dialekte.

Um den hohen Ansprüchen, welche die Kunden an einen Rolls-Royce stellen, gerecht zu werden, wird der Phantom nach seiner Fertigstellung einer Reihe von Tests unterzogen. Unter anderem muss er in einem Rütteltest beweisen, dass er seinen spätere Besitzer auch akustisch zufrieden stellen kann. Nirgendwo darf es klappern oder rattern. Schließlich wird die Wasserfestigkeit in einem Regentest geprüft, bevor es zur eigentlichen Probefahrt kommt. Erst wenn diese zeigt, dass das Auto wirklich perfekt ist, darf der Phantom das Werk verlassen.

Massenproduktion verpönt

Der hohe Aufwand, der um das Auto betrieben wird, schlägt sich natürlich nicht nur in dessen Preis wieder – auch die Produktionszeit ist entsprechend umfangreich. Pro Tag verlassen daher maximal fünf der Luxuskarossen das Werk im südenglischen Goodwood. In der gleichen Zeit laufen beispielsweise bei VW in Wolfsburg bis zu 2.000 Autos vom Band.

Vor dem Versand wird der Rolls-Royce Phantom in eine dicke Plastikfolie eingeschweißt. Denn die Nobelkarosse soll ihren neuen Besitzer blitzblank poliert erreichen. Und der kann dann – falls er das Auto überhaupt selbst lenkt – erleben, wie es sich anfühlt, eine von bisher 1.000 dieser exklusiven Luxuslimousinen zu fahren. Ein wahrhaft königliches Vergnügen.










Quelle: -Internet -Schule




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