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Titel:

Der erste Weltkrieg


  Note: 1   Klasse: 8









Arbeit: Inhalt:

1. Einleitung
2.1 Der Kriegsausbruch -> äußere Ursachen
2.2 Der Kriegsausbruch -> innere Ursachen
3. Der Verlauf des Krieges
4. Das Epochenjahr

1.) Einleitung:

Der erste Weltkrieg war ein militärischer Konflikt von 1914 bis 1918, der sich aufgrund einer Mischung aus gegenseitigen Bündnisverpflichtungen, übersteigertem Nationalismus, machtpolitischen und strategischen Erwägungen, wirtschaftlicher Rivalität und militärischem Wettrüsten der fünf europäischen Großmächte (Großbritannien, Frankreich, Deutsches Reich, Österreich-Ungarn und Russland) von einer ursprünglich lokal begrenzten Konfrontation zwischen dem Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn und dem Königreich Serbien (Serbien: Geschichte) zunächst zu einem europäisch und schließlich zu einem global geführten Krieg mit 32 beteiligten Nationen ausweitete.


2.1) Der Kriegsausbruch -> äußere Ursachen (Julikrise):

Der Ausbruch des ersten Weltkrieges basiert auf dem ursprünglich lokal begrenzten Konflikt zwischen Serbien und Österreich-Ungarn:
Unmittelbarer Auslöser des ersten Weltkrieges war das Attentat von dem Studenten Gavrilo Princip auf den Erzherzog Franz Ferdinand und dessen Gemahlin am 28. Juni 1914. Er erklärte aus eigenem Antrieb gehandelt zu haben. Damit gab sich Österreich-Ungarn nicht zufrieden. Sie vermuteten vielmehr eine Verbindung zwischen dem Attentäter und der serbischen Regierung.
Die politischen Motive des Attentats hingen mit dem ungelösten Nationalitätenproblem des Österreich-ungarischen Vielvölkerstaates zusammen:
Dort lebten neben Serben, Kroaten und Slowenen, auch eine Vielzahl von Serben, die ihre nationale Befreiung anstrebten und über ihre eigene Existenz entscheiden wollten.

Durch die zunehmend slawenfeindliche Politik vor allem Ungarns, das um seine Vorrangstellung in der Doppelmonarchie fürchtete, wurden die Slawen in ihren separatistischen Bestrebungen zusätzlich bestärkt, zumal sie sich der Unterstützung des Königreiches Serbien gewiss sein konnten. Dieses nämlich stand an der Spitze einer großserbischen Bewegung, die sich die Vereinigung aller Südslawen zu einem serbischen Großreich zum Ziel gesetzt hatte und sich dabei auf die Rückendeckung Russlands verlassen konnte, welches seinerseits als Schutzmacht des Panslawismus seine Einflusssphären auf dem Balkan vergrößern wollte, nicht zuletzt um endlich einen ungehinderten Zugang zum Mittelmeer zu erhalten. Diese zentrifugalen Kräfte stellten eine existentielle Bedrohung für die Habsburgermonarchie dar.

Um ihr entgegenzuwirken, entwickelte Erzherzog Franz Ferdinand einen Plan, der den bisherigen Dualismus Österreich-Ungarn im Habsburgerreich zu einem Trialismus Österreich-Ungarn-Südslawien erweitern sollte und den einzelnen slawischen Bevölkerungsgruppen Gleichberechtigung und weitgehende innere Autonomie einräumte. Nur so, glaubte er, konnten sie überhaupt noch im Reichsverband gehalten und der Fortbestand des Vielvölkerstaats gesichert werden. Eine Umsetzung dieser Idee des Ausgleichs aber hätte die Ziele des Panslawismus gefährdet und die Hoffnungen auf ein großserbisches Reich zerstört.

Um dem „Trias-Plan” seine Integrationsfigur zu entziehen, beschloss die von Serbien aus operierende, radikal-nationalistische Geheimorganisation Schwarze Hand (Serbischen Geheimorganisation, die das Ziel verfolgt, alle Gefangenen Südslawen von türkisch-osmanischer und österreichisch-ungarischer Oberherrschaft zu befreien
) den Thronfolger zu ermorden.

Daraufhin stellt Österreich Serbien ein Kriegultimatum. Dieses war von Seiten der Serben nicht zu erfüllen. Obwohl Serbien auf fast alle Forderungen einging, erklärte Österreich am 28. Juli 1914 Serbien den Krieg.

2.2) Der Kriegsausbruch -> innere Ursachen:

Die Julikrise war jedoch nur der letzte Funke gewesen, der den seit längerer Zeit schwelenden Konflikt in Europa zur Explosion gebracht hatte. Die eigentlichen Ursachen des Krieges liegen tiefer und reichen zurück ins ausgehende 19. Jahrhundert mit seinen imperialistischen Spannungen zwischen den europäischen Mächten, mit den sich damals allmählich formierenden starren Bündnissystemen, mit dem forcierten Wettrüsten (insbesondere zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich), mit der Dominanz von Chauvinismus und Militarismus und mit dem schonungslosen Konkurrenzkampf der Industrienationen um Marktanteile und Einflusssphären auf der ganzen Welt. So gab es im Vorfeld des 1. Weltkrieges immer wieder Krisen und Interessengegensätze zwischen den Großmächten, die nicht selten an den Rand eines Krieges führten und eine spannungsgeladene Atmosphäre über Europa schufen.

Das Deutsche Reich, die „verspätete Nation”, wurde erst 1871 als letzter der europäischen Nationalstaaten gegründet. Es entwickelte sich schnell zum zweitgrößten Industriestaat der Erde.

Aufgrund des Vorsprungs der übrigen Mächte in der Kolonialpolitik strebte es ab etwa 1890 ebenfalls intensiv nach einem „Platz an der Sonne” (also nach Kolonien in Übersee) und dem Status einer Weltmacht. Das oft kriegerische und anmaßende Auftreten Kaiser Wilhelms II. verstimmte vor allem Frankreich und Russland so nachhaltig, dass diese bereits 1894 ein Defensivbündnis gegen Deutschland schlossen.

Damit war jene Zangenkonstellation eingetreten (Deutschland, zwischen Frankreich und Russland), die Bismarck – dem die Gefahr der ungünstigen geographischen Mittellage Deutschlands stets bewusst war – immer hatte verhindern wollen. Als sich das Deutsche Reich mit seinem Ausbau der Kriegsflotte zusätzlich noch die Feindschaft der traditionellen Seemacht England zuzog, war es endgültig isoliert.
In Frankreich beherrschte seit der Niederlage im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 ein nie überwundenes Revanchedenken die Politik, die sich weigerte, den Status quo in Europa hinzunehmen (besonders in der Elsass-Lothringen-Frage), und stets auf eine Schwächung des deutschen Rivalen hinzielte.

Im Verhältnis zwischen Österreich-Ungarn und Russland prallte das Interesse eines Vielvölkerstaates mit der Idee des Panslawismus zusammen: Beides machtpolitische Konzepte, um den jeweiligen Einfluss auf dem Balkan (Bergkette) zu vergrößern.

Großbritannien wiederum war daran interessiert, den deutschen Anspruch auf Weltgeltung einzudämmen; ein Sieg über das Deutsche Reich in einem Krieg war geeignet, endgültig die Gefahr einer mit England rivalisierenden Kriegsflotte zu bannen.

Es entstand der Glaube, die bestehenden Spannungen in Europa ließen sich nur noch durch einen militärischen Konflikt lösen.

Gleichwohl gelang es allen Regierungen, ihre Völker von der eigenen Unschuld am Kriegsausbruch zu überzeugen: Serbien wies auf seine Kooperationsbereitschaft bei der Erfüllung des Ultimatums hin, Österreich-Ungarn warf Serbien panslawistische Umtriebe vor, die die Existenz des Habsburgerreiches gefährdeten; Russland erklärte, es habe nicht zulassen können, dass das slawische Brudervolk der Serben angegriffen und zu einem abhängigen Staat herabgedrückt werde. Deutschland warf Frankreich Revanchegelüste, England wirtschaftlichen Konkurrenzneid und Russland Kriegstreiberei vor (russische Gesamtmobilmachung). Frankreich und Großbritannien bezichtigten Deutschland eines aggressiven Hegemoniestrebens über Europa, welches sich während der Marokkokrisen 1905/06 und 1911, in der bosnischen Annexionskrise von 1908, der Julikrise sowie den Kriegserklärungen an Russland und Frankreich sowie der völkerrechtswidrigen Neutralitätsverletzung Belgiens überdeutlich gezeigt habe.

3.) Verlauf des Krieges:

Das Bündnissystem:

Der Ausbruch des Krieges war ein Resultat des komplizierten europäischen Bündnissystems der Jahrhundertwende:
Um 1914 standen sich in Europa zwei große Bündnisblöcke gegenüber. Auf der einen Seite Frankreich und Russland, welche versuchten Großbritannien mit einzugliedern um ein Gegenpol zur Kontinentalmacht Deutschland zu bilden. Deutschland welches im Bündnissystem Bismarcks nur von Verbündeten, außer Frankreich, umgeben war, stand nach Jahren rücksichtsloser Weltmachtpolitik isoliert da.
Verbündeter war lediglich der heruntergekommene Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn.
Das ebenfalls vor dem Zusammenbruch stehende Osmanische Reich (Türkei) bildete mit Deutschland und Österreich die Mittelmächte zu denen Bulgarien später dazutrat.

Die Ostfront:

Uneingeschränkter

4.) Das Epochenjahr 1917:

Der Eingriff der USA - 6. April 1917:

Als das deutsche Reich zum uneingeschränkten U-Boot-Krieg überging und dabei auch Handelsschiffe versenkte, griff die USA auf Seiten der Entente (Gegner der Mittelmächte) in den Krieg ein, der endgültig den militärischen Niedergang der Mittelmächte besiegelte.
Dieser Kriegseintritt der USA gab dem Krieg eine welthistorische Bedeutung, da sich die USA im 19.Jahrhundert nur um Belange ihres Kontinents gekümmert haben.

Die russische Revolution (Die Februar Revolution 1917):

Die unmittelbare Ursache der Februarrevolution von 1917 war der Niedergang des Zarenregimes unter der gewaltigen Belastung des 1. Weltkrieges sowie die Unfähigkeit bzw. Weigerung des Zaren Nikolaus II., längst überfällige politische, wirtschaftliche und soziale Reformen durchzuführen. Die mittelbare Ursache war die im Vergleich zum Westen sehr rückständige Wirtschaft Russlands, die es unmöglich machte, einen Krieg gegen das wirtschaftlich starke Deutschland durchzuhalten, geschweige denn zu gewinnen.
Februarrevolution, die mit dem Aufstand vom 8. bis 12. März 1917 (23.-27. Februar) begann, führte zum Sturz der autokratischen (alle staatliche Gewalt in der Hand eines Herrschers) Zarenherrschaft.

Anhang:
• Der Friede von Brest-Litowsk, unterzeichnet am 3. März 1918, bedeutete einen schweren Rückschlag für Sowjetrussland: Es musste u. a. auf Polen, Litauen, Lettland und Estland verzichten, die Unabhängigkeit Finnlands, Georgiens und der Ukraine anerkennen und Reparationszahlungen in Höhe von sechs Milliarden Goldmark leisten. Durch den Friedensvertrag verlor Russland fast ein Drittel seiner landwirtschaftlich genutzten Fläche, etwa ein Drittel seiner Bevölkerung, über drei Fünftel seiner Eisenerz- und Kohleproduktion und etwa die Hälfte seiner Industrieanlagen. Durch einen einzigen Vertrag wurden praktisch alle russischen Gebietsgewinne der vorangegangenen zwei Jahrhunderte ausgelöscht und Russland de facto von der Ostsee abgeschnitten. Mit dem Waffenstillstandsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und den Alliierten im November 1918 wurde der Friede von Brest-Litowsk wieder aufgehoben.









Quelle:




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