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Deutschland nach 1945


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Arbeit: Deutschland nach 1945
Nachdem die Deutschen am 8. Mai 1945 kapituliert haben, treffen sich die drei großen Siegermächte USA, Großbritannien und die Sowjetunion um über das weitere Vorgehen mit Deutschland zu sprechen. Sie treffen sich auf drei großen Konferenzen, wobei die wichtigste, bekanntest und letzte Konferenz, die Potsdamer ist. Während dieser Konferenz tagten die obersten Regierungsvertreter der drei Weltmächte und beschlossen die Deklaration. Sie waren sich jedoch nicht so einig, wie bei den beiden Tagungen zuvor und wie sie den Anschein zu geben wollten.
Die Siegermächte beschlossen zunächst, die Aufteilung Deutschlands in drei Besatzungszonen. Berlin teilten sie in Sektoren auf, die dann unter den Ländern aufgeteilt wurden.
Als Frankreich dann etwas später zu den Mächten dazu stieß, wurde von den USA und von Großbritannien etwas an Frankreich abgetreten.
Des weiteren wurden auf nördlicher Seite, hin zu Polen neue Grenzen festgelegt, da Russland sich ein Teil von Polen genommen hatte und nun Polen ein Teil von Deutschland bekommen sollte. Hier entstand die Oder-Neiße Grenze. Diese war jedoch noch nicht ratifiziert und von allen angesehen.
Auch wenn nun vorwiegen Uneinigkeit bei den Siegermächten herrschte, so waren sie sich doch über einige Dinge klar. Sie wollten alle die Demokratisierung, welche dem Erhalt des Friedens dienen sollte, die Demontage der Kriegstauglichen Fabriken, die Dezentralisierung, die Entmilitarisierung und die Entnazifierung. So kam es dazu, dass sie schon im Herbst 1945 in den sogenannten Nürnberger Prozessen Nationalsozialisten verurteilten. Es wurden insgesamt 12 Männer zum Tode verurteilt und viele weitere in Gefangenschaft genommen. Andere im zweiten Weltkrieg tätige Nationalsozialisten wurden zu Geldbußen, Freiheitsentzug oder ähnlichem verurteilt. Weniger schlimme Verbrechen wurden mit dem Verlust des Wahlrechtes oder mit der Stellenkündigung, wenn man in einer hohen Position war, bestraft.
In der Sowjet. Besatzungszone leitete die Sowjet. im Juni 1945 die Bildung eines Blocksystems ein, es waren nur vier Parteien (KPD, CDU, LDPD, SPD) genehmigt. Sie waren alle kommunistische, sozialdemokratische Parteien und schlossen sich deshalb später zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) zusammen.
In den Westzonen entstand eine größere Auswahl. Es dominierten bald CDU/CSU und SPD.
Eine schwere Belastung für den wirtschaftlichen Wiederaufbau stellten in dieser Zeit vor allem in den ersten Nachkriegsjahren Reparationen und Demontagen dar, besonders in der sowjetischen Besatzungszone.
Die Deutsche Lage war kritisch. Der Wiederaufbau war noch nicht abgeschlossen und so gab es große Existenzprobleme, die Menschen mussten sich neue Wohnungen schaffen, Arbeitsplätze suchen, Nahrung produzieren und erweben, doch an allem Mangelte es. Dazu kam noch, dass die 13 Millionen Menschen aus dem ehemaligen Deutschland, was nun zu Polen gehörte, sowie aus Ost-Europa vertrieben wurden und nun mit versorgt werden mussten. Sie waren vieler Orts nicht gerne gesehen und hatten es besonders schwer sich eine neue Existenz zu schaffen.
Um all diesen Problemen entgegen zu wirken, schaffte die USA mit Unterstützung andere Länder ein Notfallprogramm um Deutschland wieder auf die Beine zu helfen und wirtschaftsfähig zu machen.
Der Konflikt um die im Juni in West und Ost separat durchgeführte Währungsreform steigerte sich bis zur Berliner Blockade und wirkte als Katalysator der Staatsgründungen.
Die Siegermächte waren nun in zwei gespaltene Lager geteilt. Es bildeten sich die Alliierten, welche durch den Zusammenschluss Frankreichs, der USA und Großbritanniens entstanden und die Sowjetunion.
Durch die Uneinigkeiten und verschiedenen Sichtweisen, was nun mit Deutschland zu tun sei, wie es regiert werden sollte und ähnlichem, kam es zu einer immer stärkeren Trennung Deutschlands in zwei Lager.
Es begann der Kalte Krieg. Ost und West gerieten in einen immer mehr wachsenden Konflikt und Deutschland befand sich mittendrin.
Konrad Adenauer, ab 1949 Bundeskanzler der BRD, war der Meinung eine Wiedervereinung sei nicht möglich, er legte mehr Wert auf die Westintegration Deutschlands, denn unter diesen Umständen war es für ihn einfacher Bundeskanzler zu bleiben.
Im Jahre 1949 wurde es immer klarer, dass eine Wiedervereinigung Deutschlands nicht so einfach möglich ist und so bildeten sich die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die Deutsche Demokratische Republik (DDR).
Damit waren die Grundlagen der Zweistaatlichkeit Deutschlands geschaffen









Quelle: Unterrichtsgespräch




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