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Titel:

Die Geschichte der Dampflock


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit: Die Geschichte der Dampflock

Schon im 16. Jahrhundert wurden in englischen Kohlegruben Förderwagen ("Hunde") mit Holzrädern auf Holzschienen verwendet. Später versuchte man mit Pferden einen oder zwei Wagen zu ziehen. Aber erst die Entwicklung der modernen Dampfmaschine durch James Watt (1736-1819) ermöglichte die Konstruktion und den Bau von leistungsfähigen Lokomotiven. Die erste Dampflokomotive erbaute im Jahr 1804 der Engländer Richard Trevithick (1771-1833). Sie konnte sich jedoch wegen ihrer starken Rauchentwicklung kaum durchsetzen. George Stephenson (1781-1848) gelang es jedoch, durch Einführung des Röhrenkessels und Verstärkung des Luftzuges die Rauchentwicklung zu vermindern und gleichzeitig die Leistung zu steigern. Die ersten Städte, die durch eine Eisenbahn miteinander verbunden wurden, waren Liverpool und Manchester.

Am 7. Dezember 1835 fuhr in Deutschland die erste Dampflokomotive, der "Adler", mit einem Personenzug von Nürnberg nach Fürth. Es folgte eine Strecke nach der anderen. Den Höhepunkt erreichte der Eisenbahnbau in Deutschland zwischen 1870 und 1880. Der Siegeszug der Dampflokomotive und damit auch der Eisenbahn auf dem europäischen Kontinent hatte begonnen.

Die Dampflokomotive

Alle Dampflokomotiven arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Wasser wird in einem Kessel zum Verdampfen gebracht. Der Wasserdampf treibt im Zylinder einen Kolben an, der über ein Gestänge mit den Treibrädern verbunden ist. Bei den ersten Dampflokomotiven wurde nur eine Achse, später wurden bis zu sechs Achsen angetrieben. Dampflokomotiven waren über einhundert Jahre die dominierende Antriebsart. Noch bis Mitte der Siebzigerjahre wurden sie auch bei der Deutschen Bundesbahn verwendet. Bei der Reichsbahn in der ehemaligen DDR waren noch Mitte der Achtzigerjahre einige modernisierte Dampflokomotiven im Zugdienst. Die bekanntesten deutschen Dampflokomotiven sind die Schnellzuglokomotive der Baureihe 01 und die Weltrekordlokomotive der Baureihe 05. Heute fahren Dampflokomotiven nur noch auf Museumseisenbahnen oder vor besonderen historischen Zügen.

Die Elektrolokomotive

Werner von Siemens (1816-1892) stellte auf einer Ausstellung in Berlin 1879 die erste brauchbare Elektrolokomotive vor. Bis zur Jahrhundertwende waren in vielen Städten elektrische Straßenbahnen als Zeichen des Fortschritts in Mode gekommen. Die Deutsche Reichsbahn begann schon vor dem Ersten Weltkrieg mit dem Bau elektrischer Oberleitungsnetze. Die Elektrolokomotive bekommt über den Stromabnehmer den elektrischen Strom aus der Oberleitung. Die Fahrdrahtspannung beträgt in Deutschland 15000 Volt. In einem Transformator wird der Strom für die Elektromotoren heruntergespannt. Je nach Lokomotivart, ob es sich um eine Schnellzuglok, Personenzuglok oder Güterzuglok handelt, hat eine so genannte E-Lok zwei bis sechs Elektromotoren, die in zwei Drehgestellen auf die vier bis sechs Antriebsachsen wirken. Auf fast allen wichtigen Eisenbahnstrecken sind E-Loks im Einsatz. Die bekannteste Elektrolok ist heute, neben dem ICE, die Intercitylok 103. Seit Ende der Siebzigerjahre fahren regelmäßig Intercityzüge der Bundesbahn auf ausgewählten Streckenabschnitten mit einer Geschwindigkeit von etwa 200 km in der Stunde.

Die Diesellokomotive

Der deutsche Ingenieur Rudolf Diesel (1858-1913) entwickelte schon 1892 den Dieselmotor, die ersten Diesellokomotiven wurden aber erst ab 1923 in Betrieb genommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzten sie sich in Deutschland durch. Schon 1935 wurde in Amerika die Dampflok von den dieselelektrischen Lokomotiven abgelöst. Man unterscheidet zwei Arten der Kraftübertragung bei Diesellokomotiven. Bei der dieselhydraulischen Kraftübertragung wird die Motorkraft über ein hydraulisches Getriebe an die Antriebsachse übertragen. Dieselelektrische Kraftübertragung bedeutet, dass der Dieselmotor einen Generator antreibt, der an den Rädern Elektromotoren mit Strom versorgt.

Geschwindigkeitsrekorde

Die schnellsten Eisenbahnfahrzeuge der Welt sind heute die ultramodernen Expresszüge der Eisenbahngesellschaften. So fuhr bei Rekordfahrten der deutsche ICE (Intercityexpress) am 1. Mai 1988 409,6 km in der Stunde. Der japanische "Shinkansen Star 21" Expresszug erreichte am 12. Dezember 1993 sogar 413 km pro Stunde und der französische TGV (Train à grande vitesse) hat den Weltrekord am 18. Mai 1990 auf unglaubliche 513,3 km pro Stunde geschraubt. Damit rückt die Eisenbahn in Geschwindigkeitsbereiche vor, die früher einmal Flugzeugen vorbehalten waren. Schon heute ist es jeden Tag möglich, in irgendeinem ICE der Deutschen Bahn AG (am 1. Januar 1994 wurden die Deutsche Reichsbahn und die Deutsche Bundesbahn zur Deutschen Bahn AG vereinigt) mehr als 250 km in der Stunde zu fahren. Und auf Neubaustrecken wie der 2002 eingeweihten ICE-Trasse Köln-Rhein/Main fährt der ICE 3 fahrplanmäßig sogar mit einer Reisegeschwindigkeit von 300 km/h. Dabei braucht man sich weder anzuschnallen noch muss man sich Sorgen um Nebel, Schnee oder Eis machen. Mit dem ICE ist man doppelt so schnell wie mit dem Auto und mindestens halb so schnell wie mit dem Flugzeug!









Quelle: Internet, Geo




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