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Titel:

Die Geschichte des Internets


  Note: 2   Klasse: 8









Arbeit: Die Geschichte des Internets

von Maike Bärmann


Gliederung

1. Einführung
1.1. Einleitung Seite 03
1.2. Was ist das Internet? Seite 03
1.3. Was kann das Internet? Seite 03

2. Geschichte / Entstehungsgeschichte
2.1. Der Anfang Seite 04
2.2. Der Grundgedanke Seite 04,05 2.3. Erste Schritte u. Ergebnisse Seite 05
2.4. "Das Internet" entsteht... Seite 06
2.5. Entstehung neuer Netze Seite 07
2.6. Probleme u. Gefahren Seite 07,08
2.7. Die Entwicklung geht weiter Seite 08

3. Diagramme zur Entwicklung Seite 09

4. Zukunft Seite 10

5. Quellenangaben Seite 10

1. Einführung

1.1 Einleitung

Das Internet dringt in immer zunehmendem Maße in den gewerblichen aber auch privaten Bereich vor. Kein Mensch kann es sich noch leisten, dieses Netz der Netze zu ignorieren. Kein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo eine Schlagzeile zum Thema "Internet" auftaucht. Gerade die Berichterstattungen der Medien Zeitungen, Funk und Fernsehen weisen immer öfter Gewaltverbrechen im Netz auf. Das Wort ,,Internet" ist ein Kunstwort aus dem Englischen, das die Kurzform für ,,International Network" ist. Dieses ,,internationale Netzwerk" ist ein offener Verbund von Computernetzwerken, der die Computer und die darauf ablaufenden Programme in die Lage versetzt, direkt miteinander zu kommunizieren. Anfang 1995 waren mehr als 50000 Netzwerke mit über fünf Millionen Computer ans Internet angeschlossen - mit einer Zuwachsrate von etwa neun Prozent pro Monat. Tendenz: stark steigend...

1.2. Was ist das Internet

Das Internet ist ein internationales Computernetz, das eine Kommunikation3 und eine Datenübertragung zwischen den Menschen, die mit dem Netz verbunden sind, ermöglicht. Wenn wir heute über das Internet sprechen, meinen wir meist nur einen kleinen Teil dieses weltweiten Computer-Netzwerks, nämlich das World Wide Web1(www). Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass das Web das Internet ist. Es ist nämlich nur der Teil des Internet,
der für uns attraktiv aufgemacht ist und mit Multimedia-Funktionen ausgestattet ist.

1.3. Was kann das Internet

Es ist schwer zu sagen, was das Internet alles kann und wozu es genutzt werden kann. Beinahe täglich kommen neue Funktionen und neue Zusatzprogramme hinzu, die die Leistungsfähigkeit des Internets erhöhen. Unternehmen auf der ganzen Welt arbeiten an neuer Software, um das Netzwerk noch einfacher und interessanter zu machen. Ursprünglich wollte man nur Daten übertragen, aber durch das World Wide Web hat es sich inzwischen zu einen "Alleskönner" entwickelt. Man kann Texte übertragen, sich Software herunterladen, Fernsehsendungen verfolgen, mit Leuten chatten1, telefonieren, elektronische Post empfangen, usw.

2. Geschichte/Entstehungsgeschichte

2.1. Der Anfang

Anfang der 60er Jahre stellte sich das US - Verteidigungsministerium die Frage, wie man nach einem Nuklearkrieg die Kommunikation aufrecht erhalten könnte. Ein durch Atomangriffe verwüstetes Amerika würde ein Kommando- und Steuerungsnetzwerk benötigen, das alle Städte und Staaten, sowie alle militärischen Stützpunkte miteinander verbindet. Das Kommunikationssystem sollte aber auch funktionieren, wenn Teile von ihm zerstört würden. Wie aber sollte dieses Netzwerk selbst gesteuert werden? Jede zentrale Ausrichtung würde ein sehr hohes Risiko in sich tragen, egal wie gut sie geschützt wäre. Sie wäre selbst wahrscheinlich ein bevorzugtes Ziel gegnerischer Angriffe geworden. Ungefähr im Jahre 1962 begann die ,,RAND Corporation" unter höchster militärischer Geheimhaltung damit, dieses Problem zu untersuchen. Die von Paul Baran (ein damaliger Mitarbeiter der RAND Corporation) erarbeiteten Lösungsvorschläge wurden erstmalig 1964 veröffentlicht. Das wichtigste daran waren zwei Punkte:
1. Das Netzwerk sollte keine zentrale Steuerung erhalten.
2. Das Netzwerk sollte von Beginn an so ausgebildet werden, dass schon kleinste Komponenten komplett funktionsfähig wären.

2.2 Der Grundgedanke

Die Prinzipien waren einfach. Das Netzwerk selbst musste dafür sorgen, zuverlässig zu arbeiten. Alle Knotenpunkte (die dann später zu Hosts, Großrechnern, wurden) des Netzes mussten daher denselben Status im Netz haben. Jeder Knoten ausgestattet mit seiner eigenen Berechtigung, Nachrichten zu erzeugen, zu empfangen und zu übertragen. Die Nachrichten selbst sollten in einzelne Pakete unterteilt werden, wobei jedes Paket einzeln mit Absender und Adressat versehen werden sollte. Das hatte den Vorteil, dass bei Ausfall einzelner Pakete nur diese und nicht die gesamte Nachricht wiederholt werden musste. Jedes Paket wurde an einem Startknoten in das Netz eingebracht und an einem Zielknoten entgegengenommen. Jedes Paket sollte einem eigenen Weg durch das Netz folgen können.
Die genaue Route eines Pakets war also vollkommen unwichtig, wichtig war ausschließlich, dass das Paket am Zielort eintreffen würde. Jedes Paket wurde also, ähnlich eines Wassereimers in einer Menschenkette, von Knoten zu Knoten weitergereicht, immer in die ungefähre Richtung des Zieles, bis es am genauen Zielpunkt angekommen war. Auch wenn große Teile des Netzes ausgefallen wären, konnte der Rest weiter Daten austauschen, solange der Empfänger nur überhaupt noch irgendwie Kontakt zum Netz hätte, da immer nur direkte Nachbarn miteinander kommunizierten. Dieses System erscheint zwar nicht sehr effizient, da Kriterien, wie Laufzeiten der Pakete oder Dauer der gesamten Nachrichtenübermittlung nicht berücksichtigt wurden, aber es war und ist im höchsten Maße ausfallsicher. Auf diesem System beruht noch heute das Internet, nur dass heutzutage nicht Großrechner miteinander verbunden sind, sondern viele lokale und unabhängige Netzwerke von Computern.

2.3. Erste Schritte u. Ergebnisse

In den 60er Jahren wurde dieses Konzept ohne wirklichen Fortschritt zwischen verschiedenen Universitäten (RAND, MIT und UCLA) herumgereicht. Aber das erste kleine Testnetz, das wirklich auf diesen Grundlagen entstanden war, entstand in Großbritannien. 1968 wurde es vom National Physical Laboratory in Betrieb genommen. Aber nur kurze Zeit später entschied das Pentagon (Amerikanisches Verteidigungsministerium), ein noch viel größeres Projekt in den USA zu starten. Als Knoten sollten seltene und sehr teure Hochgeschwindigkeits-Supercomputer eingesetzt werden. Der erste dieser Computer wurde Anfang 1969 in einer kalifornischen Universität installiert. Am Ende dieses Jahres waren dann schon 4 Universitäten mit so einem Knotenrechner ausgestattet und über schnelle Datenleitungen miteinander verbunden. Die Projektgruppe die als erste mit dem Aufbau eines solchen Netzwerkes betraut worden war hieß ,,Advanced Research Projects Agency, abgekürzt ARPA. Sie war führend bei dem Aufbau und gleichzeitig Namensgeber des Netzes: das ARPA-Net war geboren. Wissenschaftler waren mit Hilfe des ARPA-Netzes in der Lage, Computerdaten sowie Computerprogramme auf fremden Rechnern über weite Entfernungen direkt zu nutzen und diese Rechner zu steuern. 1972 existierten bereits 37 Knoten und man stellte fest, dass es hervorragend funktionierte. Ebenfalls 1972 verschärfte das Pentagon die Zugangskontrollen zum Netz. Um dieses auch nach außen zu demonstrieren, wurde es noch einmal zusätzlich umbenannt. Es entstand das "DARPA-Net", wobei das "D" für "Defense" stand. Heute wird trotzdem auch für den Zeitraum nach 1972 oftmals vom ARPA-Net gesprochen. Bereits im zweiten Jahr hatte sich gezeigt, dass sich das ARPA-Net zu einer staatlich geregelten elektronischen Post entwickelt hatte. Der hauptsächliche Datenverkehr entstand nicht durch das Fernbedienen von Computern, sondern durch den Austausch von Neuigkeiten und persönlichen Nachrichten. ,,Sehr schnell interessierten sich dann auch Wissenschaftler an den Universitäten für ein solches Netzwerk. Universitäten und Forschungseinrichtungen haben unterschiedliches Wissen auf ihren Computern und lokalen Netzwerken innerhalb des Unigeländes gespeichert. Damit Wissenschaftler an die Informationen ihrer Kollegen heran kommen, ist ein Computer- Netzwerk, über das viele Forschungsinstitutionen miteinander landes- oder sogar weltweit verbunden sind, natürlich ideal (Zitat: Was ist Was).
Die Anwender (,,User") hatten ihren persönlichen Netzzugang und ihre persönliche Adresse für ihre elektronische Post (E-Mail).
(die so aussieht: F. Müller @ t-online .de )
Name "at" Provider Land
Sie nutzten das Netz zwar nicht ausschließlich zu diesem Zweck, aber sie waren geradezu begeistert von den nun erweiterten Möglichkeiten, den Computer zu nutzen. So entwickelte man die ersten sogenannten "Mailing-Listen" (eine Technik des Rundsendens von Informationen im Netz), bei der dieselbe Nachricht an alle Abonnenten einer solchen Liste verschickt wurde. Das waren nicht nur beruflich bezogene Listen, sondern es entstanden die ersten Listen, die auch für private Zwecke genutzt wurden. Die Netzverwalter der einzelnen
Knotenrechner betrachteten das Ganze zwar eher skeptisch, konnten es letztendlich aber nicht verhindern.

2.4. "Das Internet" entsteht...

In den 70er Jahren wuchs das Netz beständig. Teils in Form des DARPA-Netzes und teilweise in Form des neuen "CSNET" (Computer Science Research Network), das von den US-Universitäten ab 1973 parallel aufgebaut worden war, da durch die strengen Zugangs- kontrollen der Militärs zum DARPA-Net die Möglichkeiten der Wissenschaftler stark eingeschränkt waren. Es gab allerdings viele Verbindungen zwischen den beiden Netzen (Die Wissenschaftler nutzten einfach die damals enormen Übertragungskapazitäten des DARPA-Net mit!) . Die gleichmäßig verteilte Struktur des Netzes machte eine Erweiterung sehr einfach. Solange neu hinzukommende Maschinen nur die paketorientierte "Sprache" dieses neuen "planlosen" Netzwerks beherrschten, war es gleichgültig, wem sie gehörten, welchen Inhalt sie hatten, oder wie ihr Name war.
Die ursprünglich entwickelte "Sprache", das Protokoll, mit dem sich zwei Nachbarknoten unterhalten, wurde NCP genannt, "Network Control Protocol". Doch bereits 1972 hatte sich die INTER-Network Working Group formiert, um auf der Grundlage von NCP ein gemeinsames Protokoll zu erstellen, dass die Datenübertragung zwischen unterschiedlichsten Hardware-Plattformen und vor allem zwischen unabhängigen Netzen ermöglichen sollte. Damals wie heute gab es die verschiedensten Rechnersysteme, die auf unterschiedlichen Wegen (drahtlose Verbindungen, Telefonleitungen, Glasfaser) miteinander kommunizierten. Infolgedessen wurde der nächste Schritt auf dem Weg zu einem weltweit funktionierenden System notwendig. Man entwickelte 1974 ein einheitliches Übertragungsprotokoll genannt TCP/IP damit Daten von allen Computern empfangen und versendet werden können. TCP, oder "Transmission Control Protocol", beschreibt, wie Nachrichten in Pakete zerlegt werden und am Ziel wieder zur Originalnachricht zusammengesetzt werden können. IP, oder "Internet Protocol", wird benötigt, um die Pakete zu adressieren, damit sie über diverse Knoten oder auch Netzwerke mit verschiedensten Übertragungsstandards ihren Weg (ihre Route) finden. TCP/IP ist also eine Art Einheitssprache, die alle Computer im Internet verstehen und die auf allen Computern funktioniert.
Ab 1977 wurde nur noch TCP/IP benutzt, um andere Netzwerke mit dem DARPA-Net und untereinander zu verbinden. Nachdem immer mehr Universitäten und Forschungsinstitute das ARPA-Net nutzten, wurde 1983 der militärische Teil ins sogenannte MILNET ausgegliedert. Seitdem heißt der wissenschaftliche beziehungsweise öffentliche Teil ,,Internet". Um das ARPA-Net herum wuchs eine immer größere Anzahl an neuen Netzmitgliedern (und natürlich auch Netzen) heran, die die ursprüngliche Bedeutung dieses Ur-Netzes mit der Zeit immer mehr veränderten. Im Laufe der 70er und noch mehr im Laufe der 80er Jahre erhielten immer mehr unterschiedliche Gesellschaftsgruppen Zugang zu leistungsfähigeren Computern. Die Netzgemeinde war nicht mehr auf Militärs, Regierung und Universitäten beschränkt. Es wurde schließlich immer einfacher, diese Computer an das ständig wachsende "Netz der Netze" anzuschließen. Durch die zunehmende Verbreitung von TCP/IP kamen immer mehr Netze an "das Internet" heran, indem Datenleitungen von bisher selbstständigen Netzen zu bereits im Internet integrierten Netzknoten geschaltet wurden. Dadurch wurden die darin enthaltenen Netzknoten ihrerseits wiederum zu Internet-Netzknoten . Da die Software (also das Programm), die das Protokoll TCP/IP realisierte, sogenannte "Public-Domain" war, also eine gebührenfrei erhältliche Software, die keinen Kopierschutz unterliegt, war es schwierig, die Leute davon abzuhalten, sich an jeder beliebigen Stelle in das Netz "einzuklinken". Eigentlich wollte das auch niemand. So wuchs also ein vollkommen chaotischer Verbund von unterschiedlichsten lokalen Netzwerken aus der ganzen Welt zu etwas zusammen, das dann unter dem Namen "Internet" bekannt wurde.

2.5. Entstehung neuer Netze

1984 begann die National Science Foundation (NSF), einen Nachfolger für das vollkommen überlastete ARPA-Net aufzubauen. Das NSF-Net hatte größere und schnellere Knotenrechner, mehr und schnellere Datenleitungen und wurde ständig aus- und umgebaut. So hatte man bereits 1986 ein (in den USA) flächendeckendes Netz aufgebaut, in dem die Netzknoten mit 56kbit/sec miteinander kommunizierten. Dieses Netz wurde bekannt als "das Internet-Backbone". Im Jahre 1990 wurde dann endgültig das Ende des ARPA-Net verkündet (Wobei das NSF-Net natürlich weitergeführt wurde). Andere Organisationen schlossen sich dem NSF-Net an, oder bauten eigene Netze auf, so z.B. die NASA, die amerikanische Gesundheitsbehörde, usw....
Die Masse der Netze und Knoten wurde schnell unüberschaubar und man versuchte, die Netze nach ihrer geographischen Zugehörigkeit mit Namen zu unterteilen, so steht z.B. das Kürzel "de" für Deutschland. Zusätzlich gründete man sechs Basisbereiche, die sog. "Domains": gov, mil, edu, com, org und net (solche Abkürzungen sind von Anfang an fester Bestandteil des TCP/IP Protokolls gewesen). Gov, mil und edu standen für die drei Pioniere des ARPA-Net: Government (Regierung), Military (Militär) und Education (Bildung/Universitäten). "Com" markierte den Bereich der Commercials, also der Wirtschaft, die explosionsartig das Netz ausbreitete. Die org-Domain blieb anderen Organisationen vorbehalten, die nicht auf Profitbasis arbeiteten. Mit "net" schliesslich wurden alle Computer bezeichnet, die als "Gateways", also als Zugang zu anderen Netzen fungierten. Um die Verwendung weiter unterteilender Domain-Namen zu ermöglichen, wurden weltweit diverse sog. "DNS-Server" aufgebaut, die die Zuordnung von Namen zu Netz-(IP-)nummern ermöglichten.

2.6. Probleme u. Gefahren

Es gibt Niemanden der bestimmt, welche Inhalte im Internet verbreitet werden dürfen und der Inhalte zensiert oder kontrolliert. Dies ist wahrscheinlich auch ein gravierender Grund dafür, dass so viele Leute sich dem Internet anschließen. Das lockt natürlich auch Leute an, die Interesse daran haben, irgendwelche unnützen oder sogar gefährlichen Inhalt im Internet zu verbreiten. Beispiel:

Niederlande: Skandal um Kinderpornographie
Juli 98
Nach der Aufdeckung eines Kinderschänder-Skandals im Juli 1998 in den Niederlanden wurden schwere Vorwürfe gegen die ermittelnde Polizei erhoben; diese sei bereits vor einem Jahr einem Hinweis über entsprechende Photographien im Internet nicht weiter nachgegangen. Die Polizei warnte Computerbenutzer davor, selbst nach den Photos zu suchen. Unterdessen kündigte Bundesinnenminister Manfred Kanther an, die Polizei würde eine bessere Ausrüstung erhalten, um verstärkt im Internet gegen pornographische Inhalte vorgehen zu können. Dazu solle auch eine spezielle Software programmiert werden.

Man kann aber auch einige Vorsichtsmaßnahmen unternehmen um sich vor Viren und Datenklau zu schützen wie z.B. E-Mails mit unbekannten Absendern sollte man erst gar nicht herunterladen oder öffnen, sondern gleich löschen, um Eindringen von Viren zu verhindern.
Mit der Zeit entwickelten sich aus den ,,Computerfreaks" auch sogenannte ,,Hacker" , das sind Computerkriminelle, die in fremde Rechner eindringen und Daten klauen oder verändern. Firmen die Angst vor diesen ,,Hackern" haben, schützen ihr eigenes Netzwerk mit Hilfe einer Firewall1. Immer wieder hört man von Hackern, die es schaffen diese Firewalls zu durchdringen. Zum Beispiel 1997 hat es eine Gruppe von Gymnasiasten aus Zagreb geschafft, in den Computer des amerikanischen Verteidigungsministerium einzudringen, trotz starker Sicherheitsmaßnahmen. Noch vor kurzen berichtete ein ehemaliger Schüler einer Realschule in Köln, in einer Sendung des ARD, dass er das Sicherheitssystem der T-Online geknackt hat.


2.7. Die Entwicklung geht weiter

Einen ungeheuren Wachstumsschub bekam das Internet durch die Entwicklung des "World Wide Web" in den Jahren 1989/1990. Durch eine abstrakte Seitenbeschreibung konnte man ein relativ einheitliches Erscheinungsbild der gleichen Seite auf unterschiedlichen Rechnern erreichen. Um das World Wide Web nutzen zu können, braucht man eine spezielle Browser-Software, mit der man auf das World Wide Web zugreifen kann. Es gibt grafikorientierte Browser und zeichenorientierte Browser. Die zeichenorientierte WWW-Software kann keine Bilder, Grafiken oder multimediale Elemente auf WWW-Seiten anzeigen. Deshalb sind heute fast nur noch grafikorientierte Browser im Einsatz. Mit der Entwicklung und Verbreitung sog. "Browser-Software" war der Siegeszug des WWW nicht mehr aufzuhalten. Zusätzlich können diese Seiten "Hyperlinks2" enthalten, die auf andere WWW-Seiten verweisen und diese durch Anklicken mit der Maus dem Benutzer direkt verfügbar machen.
Heutzutage geht man von mehreren hunderttausend Knotenrechnern im Netz aus und die Nutzerzahl hat zweistellige Millionenbeträge erreicht. Schätzungen gehen von ca. 40 Millionen Usern aus. Jede Angabe muss dabei aber pure Schätzung bleiben, da auf Grund seiner dezentralen Struktur nirgendwo im Netz erfasst werden kann, welche Knoten wo in diesem gigantischen Netzwerk aufgebaut wurden und wie viele User dann auf ihnen arbeiten (Zumal sich diese Angaben vermutlich auch noch im Sekundentakt ändern!).

3. Die Entwicklung der Internet-Nutzer von Januar 91 bis Januar 97






Bewertung der beiden Diagramme:

Anhand der beiden Diagramme kann man erkennen, dass sowohl die Internet-Nutzer, wie auch die Anzahl der angeschlossenen Hosts sich jährlich vermehrt haben. Dies ist ein Zeichen für die rasante Entwicklung des Internet. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben sich wahrscheinlich die Werte wieder um ein Vielfaches gesteigert.

4. Zukunft

Gegenwärtige Hochrechnungen gehen von etwa 100 Millionen Computern aus, die im Jahr 2000 an das weltweite Internet angeschlossen sein werden. Ein weiteres Internet, das so genannte Internet 2, soll bis Ende 1999 voll in Betrieb gehen. Die Planer dieses Unterfangens versprechen sich noch schnellere und noch höhere Übertragungsraten (rund 24 Milliarden Bits pro Sekunde). Außerdem soll demnächst noch ein neues Internet-Protokoll geschaffen werden, nämlich das "Internet-Protokoll Next Generation". Alle namenhaften Hard- und Softwarehersteller sind inzwischen dabei, entsprechende Produkte bereitzustellen, so dass demnächst das Internet Zug um Zug auf "IP NG" umgestellt werden dürfte, wobei alte Protokollwelten zu diesem neuen Standard kompatibel bleiben sollen.

5. Quellenangaben

Folgende Quellen wurden benutzt:
· Diverse Internetadressen zur Geschichte des Internet
· Was ist Was "Internet" (Tessloff Verlag)
· Encarta Enzyklopädie 99, Microsoft
· Die Große Multimedia Bibliothek

produced by Thilo Schröer


2 kommt aus den englischen und heißt plaudern, sich unterhalten; die sogenannten Plauderrunden sind eine beliebte Freizeitbeschäftigung; in Chatrooms unterhält man sich per Tastatur über den Bildschirm.

³ wenn man mit einer Person redet, telefoniert oder brieflich Kontakt hat, ,,kommuniziert" man. Kommunikation zwischen Computern umschreibt man als Austausch von Daten, Informationen in digitaler Form.









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