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Titel:

Die Geschwister Scholl


  Note: 1-   Klasse: 10









Arbeit: Die Geschwister Scholl

Hans Scholl wurde am 22.9.1918 geboren und Sophie am 9.5.1921. Sie wohnten zuerst im Kochertal, wo sie den größten Teil ihrer Kindheit verbrachten. Später zogen sie mit ihrer Familie nach Ulm um.
Hans war 15 und Sophie 12 Jahre alt, als Hitler in Deutschland bekannt wurde. Beide waren zuerst begeistert von Hitler und taten auch in die Hitlerjugend ein. Doch die Begeisterung schwand als Hans keine Musik mehr aus dem Ausland singen durfte und Sophie von den Konzentrationslagern erfuhr. Nun klärte der Vater sie über die Geschehnisse im Deutschen Reich auf.
Hans war in einer verbotenen ,,Jungenschaft", sie sangen Lieder von anderen Völkern, dichteten, machten Fahrten usw.
Im Jahr 1938 wurde die ,,Jungenschaft" durch eine neue Verhaftungswelle zerstört und Hans wurde verhaftet. Er kam nach ein paar Wochen wieder aus dem Gefängnis und entschloß sich für den Beruf Arzt.
Er hatte bereits angefangen zu studieren als der Krieg ausbrach. Hans wurde als Sanitäter beim Frankreichfeldzug eingesetzt, danach konnte er in München weiter studieren. Es fiel ihm schwer halb Soldat und halb Student zu sein, aber es fiel ihm noch schwerer, dass er in einem Staat leben mußte in dem Unfreiheit, Hass und Lüge regierte.
Hans lernte den Studenten Alexander Schmorell kennen, der ebenfalls Medizin studierte. Alexander war mit seinen Eltern aus Rußland geflohen und so nach Deutschland gekommen. Durch Alexander lernte Hans Christoph Probst kennen, der bereits seine eigene Familie hatte. Später lernten sie dann noch Willi Graf kennen, der auch gegen Hitler und die Nazis war. Willi war auch bei der Verhaftungswelle 1938 wie Hans verhaftet worden.
Sophie durfte erst an ihrem 21.Geburtstag mit dem Studium anfangen. Sie mußte vorher erst ein halbes Jahr Arbeitsdienst und ein halbes Jahr Kriegshilfsdienst absolvieren.
Hans lernt durch Sophie den Prof. Kurt Huber kennen.
Als Sophie gerade sechs Wochen in München studierte, wurde das erste Flugblatt der ,,Weißen Rose" verteilt. Sophie wußte nicht das Hans dahinter steckt, als sie es erfuhr hatte sie Angst um ihn. Später gesellten sich Sophie, Christoph, Alexander und Prof. Huber zu Hans. In kurzen Abständen erschienen drei weitere Flugblätter der ,,Weißen Rose" in München und in anderen süddeutschen Städten.
Doch dann mußten Christoph , Hans und Alexander an der Ostfront gegen Rußland kämpfen. Die ,,Weiße Rose" schwörte sich wenn sie lebend von Rußland zurück kommen, dann sollte es einen harten Widerstand gegen Hitler geben.
Während Hans und die anderen nach Rußland fuhren, fuhr Sophie nach Hause. Dort erfuhr sie von verwandten, dass ihr Vater zu vier Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Die Mutter bekam Besuch von einer Verwandten, die in einer Nervenheilanstalt für Kinder arbeitet. Diese erzählte, dass einige Kinder nach und nach von der SS abgeholt und vergast wurden. Den übrigen Kindern wurde erzählt, dass die Lastwagen in den Himmel fahren und als diese einsteigen mußten, machten sie es singend.
Auf der Fahrt nach Rußland beschenkte Hans ein jüdisches Mädchen mit Schokolade und Nüssen und einem jüdischen Mann schenkte er Tabak.
Im Spätherbst 1942 kamen alle unverwundet aus dem Krieg zurück. Die Erlebnisse an der Front und in den Lazaretten hatten sie alle reifer gemacht und ihnen noch eindringlicher und klarer die Notwendigkeit gezeigt, Hitler mit seinem Vernichtungswahn entgegenzutreten. Sie hatten gesehen wie Leben in unerhörtem Ausmaß verschwendet und aufs Spiel gesetzt wurden. Sie überlegten, wenn schon das Leben riskieren, dann schon lieber um gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen. Die ,,Weiße Rose" setzte sich für das Recht und die Freiheit des einzelnen Menschen, für seine freie Entfaltung und freies Leben ein. Sie wollten eine menschliche Welt.
Sie trafen sich von nun an in einem Hinterhaus, wo im Keller ein Kopierapparat stand, von dem sie ihre Flugblätter abzogen.
Sie lebten mit ständiger Angst entdeckt zu werden. Sie fuhren selbst mit Flugblättern in ihren Koffern nach Frankfurt, Stuttgart, Wien, Freiburg, Saarbrücken und Karlsruhe. Auf den Reisen mußten sie ihre Koffer durch zahlreiche Kontrollen von Gestapo und der Wehrmacht bringen, dazu stellten sie die Koffer irgendwo in den Zug und holten sie nach der Zugfahrt wieder.
Zu der Zeit als die Schlacht um Stalingrad ihren Höhepunkt erreichte, schrieben Hans Scholl und Willi Graf die Worte ,,Nieder mit Hitler" 70x an die Wände in der Münchener Ludwigsstrasse und über den Eingang der Universität schrieben sie das Wort ,,Freiheit".
Ein Freund von Hans hatte in Berlin eine Widerstandszentrale gegründet und verbreitete die Münchener Flugblätter auch in Berlin. Auch in Freiburg und Hamburg wurden die Flugblätter verteilt.
Gerade als Prof. Kurt Huber und Hans Scholl dabei waren ein neues Flugblatt zu entwerfen, erhielt Hans auf seltsame Weise eine Warnung, dass er bald verhaftet werden soll. Er überlegte, ob er nicht in die Schweiz fliehen sollte, doch die Überlegung, dass seine Freunde dadurch in Verdacht geraten könnten, hielt ihn davon ab. Er wollte zur Not alles auf sich nehmen.
Am 18.02.1943 legten Hans und Sophie Scholl Flugblätter in der Universität aus und warfen den Rest vom obersten Stockwerk in die Eingangshalle. Der Hausmeister sah sie leider dabei und verschloß die Türen der Universität. Die Gestapo brachte sie ins Gefängnis, dem berüchtigtem Wittelsbacher Palais.
Sophie erfuhr von einer Mitgefangenen, dass Christoph Probst etliche Stunden nach ihnen ebenfalls gefangen genommen wurde.
Hans, Sophies und Christophs heitere Gelassenheit, Ruhe und Tapferkeit erstaunte viele. Vom zweiten Tag an im Gefängnis rechneten sie mit dem Todesurteil und akzeptierten diese Einsicht voll. Ihr Ziel war es nun keine anderen Freunde mehr mit hinein zu ziehen.
Nachdem Prozeß wurden sie ins Vollstreckungsgefängnis München-Stadelheim überführt, das neben einem Friedhof am Rand des Perlacher Forstes liegt.
Dort wollte Sophie ihre Freunde durch eine späte aussage noch entlasten und Christoph verlangte einen katholischen Pastor, der ihn noch vor seiner Hinrichtung taufen sollte. In seinem Abschiedsbrief er seinen Eltern:".. Ich gehe euch jetzt einen Schritt voraus, um euch einen herrlichen Empfang zu bereiten..."
Sophie, Hans und Christoph hatten keine große Angst vor dem Tod. Sophie befürchtete, dass ihre Mutter den Tod von ihr und Hans nicht verkraften würde, doch diese beruhigte Sophie.
Am 22.8.1943 wurden Sophie und Hans Scholl und Christoph Probst hingerichtet.
Da Hans, Sophie und Christoph sich so tapfer verhielten, durften sie noch kurz vor ihrer Hinrichtung miteinander reden.
Sophie wurde als erst abgeführt und sie ging ohne mit der Wimper zu zucken. Hans rief kurz vor seiner Hinrichtung:"Es lebe die Freiheit!" durchs Gefängnis.
Christophs Frau erfuhr erst nach seiner Hinrichtung von seinem Tod, sie hatte gerade sein drittes Kind zu Welt gebracht.
Sophie, Hans und Christoph wurden auf dem Friedhof neben dem Vollstreckungsgefängnis beigesetzt.
Kurze zeit später wurden auch Willi Graf, Alexander Schmorell und Prof. Kurt Huber verhaftet und zum Tode verurteilt.









Quelle:




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