Die Geschwister Scholl - schulnote.de 
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Titel:

Die Geschwister Scholl


  Note: 2   Klasse: 10









Arbeit: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ Während Propagandaminister Joseph Goebbels im Berliner Sportpalast am 18.2.1943 die Deutschen zum Durchhalten aufputscht, werden in der Zentrale der Gestapo in München zwei Studenten verhört, Hans und Sophie Scholl. Sie haben ein Flugblatt verteilt, das den Nerv des Systems trifft: „Erschüttert steht unser Volk vor dem Untergang der Männer in Stalingrad. 330 000 deutsche Männer hat die geniale Strategie des Weltkriegsgefreiten sinn- und verantwortungslos in Tod und Verderben gehetzt. Führer, wir danken dir!“

Hans und Sophie Scholl Mitbegründer der Weißen Rose eine Gruppe, die sich im Frühjahr 1942 unter dem Eindruck der Verbrechen, die hinter den Linien der Ostfront verübt wurden, bildete. Sie rief in sechs Flugblättern zu Protest und passivem Widerstand gegen das NS-Regime auf.

Hans Scholl wurde am 22. September 1918 in Ingersheim geboren und drei Jahre später, am 9. Mai 1922 seine Schwester Sophie. Die beiden verbrachten ihre Kindheit in einem Städtchen im Kochertal zusammen mit drei Geschwistern.
Als Hitler an die Macht kommt ist Hans 15 und Sophie 12. Die beiden sind, wie ihre Geschwister von der Kameradschaft, Volksgemeinschaft und Heimatliebe beeindruckt und treten sehr bald der Hitlerjugend bei und sind mit Begeisterung dabei während ihr Vater eher misstrauisch dem NS-Regime gegenüber ist.
Doch nach und nach werden auch die Geschwister misstrauisch. Hans wird verboten fremde Lieder auf seiner Klampfe zu spielen, die Bücher seines Lieblingsautors zu lesen und als er als Fähnleinführer mit seinem Fähnlein eine besondere Fahne anfertigt wird er von einem höheren Führer aufgefordert diese abzugeben. Diese Forderung ändert Hans Einstellung, er merkt, dass er es nicht tun wird und gibt letztendlich dem Führer eine Ohrfeige.
Daraufhin tritt er der Jugenschaft bei, eine kleine Gruppe von Jugendlichen, die eigentlich schon lange von der Gestapo verboten wurde. Als plötzlich eine Verhaftungswelle durch ganz Deutschland läuft werden die letzten Reste einer großen Jugendbewegung zerstört und auch Hans muss für einige Tage ins Gefängnis.
Als Hans ein Medizinstudium beginnt bricht der zweite Weltkrieg aus. Im Jahre 1942 erhalten sie wiederholt Briefe die Auszüge aus den Predigten des Bischofs von Münster
Graf Galen enthalten und in Hans keimt zum ersten Mal die Idee Schriften zu vervielfältigen.
Mit seinen Freunden Alexander Schmorell, Christoph Probst und Willi Graf später auch Sophie und ihr Lehrer in Philosophie Professor Kurt Huber findet er Menschen, die seine Meinung teilen und sechs Wochen nach Sophies 21. Geburtstag werden in der Universität München Flugblätter von Hand zu Hand gereicht. Die Weiße Rose ist gegründet.

In der darauffolgenden Zeit werden drei weitere Flugblätter verteilt. Kurz vor Ende des Semesters müssen Hans und seine Freunde an die Front nach Russland und Sophie fährt zu ihren Eltern wo sie gerade noch miterlebt, wie ihr Vater zu 4 Monaten Haft verurteilt wird.
Doch als Hans im Spätherbst zurück kommt ist auch der Vater wieder frei. Die Weiße Rose produziert jetzt wieder Flugblätter und sie fahren selber in die Städte Süddeutschlands um sie dort zu verteilen.

Doch schließlich geht doch etwas schief. Als Hans und Sophie am 18. Februar 1943 in der Universität Flugblätter verteilen sieht sie der Hausmeister und alarmiert die Gestapo. Sie werden tagelang verhört doch trotz allem behalten sie ihr Ruhe und Gelassenheit. Nach ihrer Verhandlung werden sie in das Vollstreckungsgefängnis München-Stadelhem überführt. Dort schreiben sie auch ihre Abschiedsbriefe. Die Gefangenwärter zeigen sich von ihrem tapferen Verhalten betroffen und berichten:

„Sie haben sich so fabelhaft tapfer benommen. Das ganze
Gefängnis war davon beeindruckt. Deshalb haben wir das Risiko auf uns
genommen - wäre es rausgekommen, hätte es schwere Folgen für uns
gehabt -, die drei noch einmal zusammen zu führen, einen Augenblick vor der
Hinrichtung. Wir wollten, dass sie noch eine Zigarette miteinander rauchen
konnten. Es waren nur ein paar Minuten, aber ich glaube, es hat viel für
sie bedeutet. Ich wusste nicht, dass Sterben so leicht sein
kann.“ sagte Christl Probst. Und dann: „In wenigen Minuten sehen wir
uns in der Ewigkeit wieder.“
Dann wurden sie abgeführt, zuerst das Mädchen. Sie ging, ohne
mit der Wimper zu zucken. Wir konnten alle nicht begreifen, dass so etwas
möglich war. Der Scharfrichter sagte: „So habe er noch niemanden
sterben sehen.
Und Hans, ehe er sein Haupt auf den Block legte, rief laut, dass es
durch das große Gefängnis hallte: „Es lebe die Freiheit.“

Als sie starben war Hans 24 Jahre alt und Sophie g










Quelle:




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