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Titel:

Die Verfolgung der Juden in Deutschland


  Note: 1-   Klasse: 9









Arbeit: 1933 war Hitlers Machtergreifung.
Zu diesem Zeitpunkt lebten mehr als
500 000 Juden in Deutschland.
Fast alle besaßen die deutsche Staatsbürgerschaft, d.h. ihre Eltern und Großeltern waren Deutsche. Auch im 1.Weltkrieg
kämpften jüdische Männer für Deutschland. Viele waren berühmte Wissenschaftler un Künstler.

Seit einigen hundert Jahren gibt es Vorurteile gegen die Juden. Sie wurden von vielen abgelehnt, weil sie einen anderen Glauben hatten. Im Mittelalter mussten die Juden in abgesonderten Stadtteilen, sogenannten Ghettos leben. Bei Katastrophen und Seuchen wurden sie oft als Sündenbock benutzt.
Man verfolgt sie und viele wurden auch getötet.

Im österreichischen und deutschen Bürgertum wuchs über die Jahrhunderte die Abneigung die Juden, die von Hitler und den Nationalsozialisten weiter geschürt wurde. Sie waren regelrecht vom Hass gegen Juden besessen. Dies wird auch Antisemitismus genannt.

Ab April 1933 begannen Ausschreitungen gegen Juden. So wurden z.B. in den Schulen die Kinder gegen sie aufgehetzt mit Sätzen wie "Der Jude ist unser größer Feind" oder "Hütet euch vor den Juden!".

Es ging nun Schlag auf Schlag gegen die jüdischen Bürger.
Es wurde folgendes beschlossen:

- Juden dürfen nicht Beamte sein

- Jüdische Künstler durften nicht mehr in ihrem
Beruf arbeiten

- Heirat zwischen Juden und Nichtjuden wurde
untersagt

- Juden durften keine deutschen
Hausangestellten beschäftigen

- Die Bevölkerung wurde angehalten, nicht mehr
zu jüdischen Ärzten und Rechtsanwälten zu
gehn

Trotz dieser Verbote glaubten viele Juden nicht, dass ihr Leben in Gefahr sei. Aber im November 1938 verschlechterte sich die Lage der Juden Weiter. Vom 9.auf den 10.November wurden in der Nacht 190 jüdische Synagogen (Kirchen) von Nazis angezündet.
Nur die umliegenden Häuser wurden von der Feuerwehr beschützt. Die Brandstifter durften von der Polizei nicht fetgenommen werden.
Ca. 7500 jüdische Geschäfte wurden zerstört und Wohnungen verwüstet. Diese Nacht wurde später "Reichskristallnacht" genannt.
In dieser Nacht wurden 25 000 Juden verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt.
Es folgt der Ausschluss von Schulen und Studium für Juden. Es wurde ihnen verboten in Kinos, Theater, Museen, auf Sportplätze und in Schwimmbäder zu gehn. Sie mussten ihre Führerscheine hergeben und nach Beginn der Krieges ihre Radios, Schreibmaschinen, Fahrräder, Staubsauger, Heizöfen, Schallplatten und sogar Haustiere.

Ab 1941 musste jeder Jude in der Öffentlichkeit den gelben Judenstern aus Stoff auf der Kleidung tragen.

Bis 1941 verließen viele Juden Deutschland. Das war sehr schwierig. Jeder musste seinen Besitz und Geld zurücklassen. Verwandte oder Freunde im Einreiseland mussten die Ausreise finanzieren. Wenn es keinen gab, der das übernahm, wurde die Ausreise nicht genehmigt.
Ca.270 000 Juden konnten so durch die Ausreise ihr Leben retten

Jeder bekam mit wie die jüdischen Mitbürger unter der Unmenschlichkeit der Nazis litten. Aber keiner traute sich, öffentlich etwas dagegen zu unternehmen . Man hatte große Angst ums eigene Leben. Keiner glaubte, dass er was verbessern konnte. Vereinzelt gab es Menschen, die den Juden unter Lebensgefahr heimlich halfen.

Die Vernichtung der Juden in Europa

1939 sagte Hitler vor dem Reichstag, dass das Ergebnis eines kommenden Krieges die Vernichtungen der Juden in Europa sein würde. Zu dieser Zeit lebten noch mehr als 10 Millionen Juden in Europa. Hitler sagte seinen Armeeführeren, dass Dinge passieren würden, mit denen sie nicht einverstanden wären. Sie sollten sich in die geplanten Erschießungen nicht einmischen.
Die SS folgte den Truppen. Sie erschlossen alle Juden. die sie fanden. Auch die, von denen sie nur vermuteten, dass sie Juden waren, wurden erschossen und in Massengräbern verscharrt. Doch Hitler ging es immer noch nciht schnell genug. Er befahl deshalb die "Endlösung" der Judenfrage.
Einige Konzentrationslager wurden zu Vernichtungenslagern umgebaut.
Darunter waren Auschwitz, Maidanek und Treblinka (ca 17 Hauptlager, 4 Vernichtungslager).
Die Gaskammern in den Lagern wurden von deutschen Firmen gebaut. Auch die Verbrennungsanlagen für die Toten. Außerdem lieferten sie Giftgas.









Quelle:




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