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Titel:

Die Entwicklung zur Europäischen Union


  Note: +2   Klasse: 13









Arbeit: Entwicklung zur Europäischen Union

Wie kam es zu der Idee?
Der erste Weltkrieg, Europa ist völlig zerstört. Doch dies sollte nicht noch einmal geschehen. So begründete 1923 Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi seine paneuropäische Bewegung.
Seiner Idee entsprach, dass die Länder Europas, die sich durch die wirtschaftliche sowie kulturelle Konkurrenz bis zum Rand der Vernichtung gebracht hatten, sich zu einem Staatenbund zusammenschließen sollten. Mit dieser Idee gewann Coudenhove-Kalergi Anhänger, wie den damaligen Bürgermeister aus Köln und den späteren ersten Kanzler der BRD, Konrad Adenauer.
Doch 1945 lag Deutschland in Trümmern, Frankreich war verarmt und das mächtige Großbritannien hatte sich verausgabt. Die Länder Mittel- und Osteuropas verschwanden hinter dem Eisernen Vorhang. Aber der westliche Teil Europas begann mit dem Ausbau einer friedlichen und wohlhabenden Periode seiner Geschichte.

Der Weg zur EU
Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit trieben die politische Einigung voran. So gründeten 1951 Konrad Adenauer (Deutschland), der damalige französische Außenminister Robert Schuman (Frankreich), Belgien, Luxemburg, Italien und die Niederlande (Gemeinschaft der Sechs) die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS; Montanunion), um die Länder Europas wirtschaftlich und politisch zu vereinen und für einen anhaltenden Frieden zu sorgen. 1957 unterzeichnete die „Gemeinschaft der Sechs“ die „Römischen Verträge“ und gründeten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) sowie die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom). Der EWG-Vertrag definierte als Hauptziel, durch die Errichtung eines Gemeinsamen Marktes und die schrittweise Annäherung der Wirtschaftspolitik, eine harmonische Entwicklung zwischen den Mitgliedstaaten zu fördern.1965 fusionierten Montanunion, EWG, und Euratom zur Europäischen Gemeinschaft, EG und fortan verfügten die Europäischen Gemeinschaften über eine Kommission und einen Rat. 1968 wurden die letzten Binnenzölle innerhalb der EG-Staaten abgeschafft und ein gemeinsamer Zolltarif gegenüber Drittländern eingeführt. In den 1970er gab die EG viel Geld in ärmere Gebiete um Arbeitsplätze zu schaffen und die dortige Wirtschaft zu stärken. Der Einfluss des Europäischen Parlaments (EP) auf die EG-Beschlüsse nahm zu und 1979 konnten alle Bürger erstmals ihre EP-Abgeordneten direkt wählen. Nach dem Beitritt von Dänemark, Irland und Großbritannien in die EG 1973, traten auch Ende der siebziger Jahre Griechenland, Portugal sowie Spanien ebenfalls bei, nachdem sich ihre diktatorischen Regime aufgelöst hatten.
1993 wurde der freie Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Personen und Geld, zwischen Ost- und Westeuropa beschlossen. Besonders wichtig war in dieser Zeit der "Vertrag von Maastricht", der das Fundament für die politische Einigung Europas bildete (Umwandlung der EG zur EU). Der Vertrag setzt voraus, dass die EU auf drei Säulen ruht: 1. eine gemeinsame Wirtschaftspolitik, deren Ziel eine Wirtschafts- und Währungsunion ist (Festlegung des Euros als Bargeld Januar 2002), 2. eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik, die die europäischen Interessen in der Welt besser vertreten kann und 3. Zusammenarbeit in der Innen- und Rechtspolitik, die langfristig zu einer europäischen Staatsbürgerschaft führen soll.
1995 traten Österreich, Schweden sowie Finnland der EU bei und das "Schengener Abkommen" führte zum Abbau der Grenzkontrollen innerhalb Europas, dass auch andere Länder als attraktiv empfanden. Daraus resultierend, sind alle EU-Länder seit Dezember 2007 Schengenländer, mit Ausnahme von Bulgarien, Großbritannien, Irland, Rumänien und Zypern. Norwegen und Island haben das Abkommen ebenfalls unterschrieben, obwohl sie nicht Mitglied der EU sind.
Nachdem der Eiserne Vorhang fiel und der Kalte Krieg beendet war, konnten nun auch mittel- und osteuropäische Länder der EU beitreten und so summierten sich 2004 Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Malta und Zypern (EU-Osterweiterung). 1997 legte Jacques Santer dem Europäischen Parlament das Dokument AGENDA 2000 vor - ein detailliertes Strategiepapier der Kommission für die weitere Entwicklung in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts (eine Initiative zur Stärkung und Erweiterung des Europäischen Binnenmarktes).
Die Agenda 2000 enthält die wichtige Feststellung, dass die Mitgliedstaaten der EU viele gemeinsame Interessen besitzen. 2004 unterzeichneten 25 EU-Länder den Vertrag über eine Verfassung für Europa, der aber nicht in Kraft trat. 2007 unterzeichneten die nun 27 EU-Staaten den „Vertrag von Lissabon“, der die vorherigen Verträge ändert. Dieser Vertrag erzielt, die EU demokratischer, transparenter und effizienter zu machen. Der Vertrag wurde von den 27 Mitgliedsstaaten ratifiziert und trat am 1. Dezember 2009 in Kraft. Auf einer Tagung wird das Stockholmerprogramm vom 10-11. Dezember für den Zeitraum 2010-2014 angenommen. Durch engere Zusammenarbeit sollen Verbesserungen erzielt werden von Freiheit, Recht sowie Sicherheit.








Quelle: http://192.68.214.70/blz/web/eu_im_wandel/1.html http://www.tivi.de/fernsehen/logo/index/18039/index.html http://kids.t-online.de/eu-von-der-gruendung-bis-heute/id_19254418/index http://www.hdg.de/lemo/html/WegeInDieGegenwart/DeutschlandInEuropa/maastrichterVertrag.htm http://www.referate10.com/referate/Geschichte/28/Sehr-geehrte-Frau-Magister--liebe-Mitschuler-reon.php




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