Die Kreuzzüge - schulnote.de 
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Titel:

Die Kreuzzüge


  Note: 1   Klasse: 11









Arbeit: Die Ritter in Europa kämpften gegen andere Ritter und wenn sie nicht gerade Raubritter waren, dann kämpften sie für ihren König.
Es gab aber auch Zeiten, da folgten die Ritter dem Ruf der Kirche, "das Heilige Land Jerusalem zu befreien". Denn Jerusalem ist nicht nur für die Christen heilig. Für die Juden war dieses Land schon lang vor den Christen das Land Gottes. Im 7. Jahrhundert entstand eine neue Macht, der Islam. Christen und Moslems waren Feinde und nannten sich gegenseitig „Ungläubige“. Diese Feindschaft und die Ignoranz gegenüber allem, was anderem Glaubens war, führte zu den Kriegen, die im Zeichen des Kreuzes geführt und deshalb „Kreuzzüge“ genannt wurden.
Die Kreuzzüge waren strategisch, religiös und wirtschaftlich motivierte Kriege. Im engeren Sinne werden unter Kreuzzügen nur die Orientkreuzzüge verstanden.
Erweitert betrachtet werden auch die Feldzüge gegen die von Christen als „Ketzern“ verurteilten Menschen wie Wenden, Finnen und Balten und gegen die Ostkirche dazu gezählt.
Die Kreuzzüge wurden als ein Akt der Verteidigung des Christentums und als von Gott gewollt betrachtet. Diese Ansicht wurde durch die Kirche bekräftigt
Nach kurzer Zeit wurden sie jedoch vor allem zur Verwirklichung rein weltlicher Machtinteressen instrumentalisiert. Sie waren die stärkste politische und militärische Waffe des Papsttums.
Ein Kreuzzug war zugleich Bußgang und Kriegszug, der nach Auffassung der katholisch christlichen Gläubigen direkt von Gott durch das Wort des Papstes verkündet wurde. Die Teilnehmer legten ein Gelübde ab, ähnlich wie bei einer Pilgerfahrt. Als Folge der göttlichen und päpstlichen Verkündung waren die Kreuzzüge sehr populär. Dies erklärt auch die große Teilnehmerzahl.
Grundlage für die Kreuzzüge war aus christlicher Sicht der Gedanke des „gerechten Krieges“. Das bedeutete dass der „gottgefällige Krieg“ nur von einer rechtmäßigen Autorität verkündet werden konnte (wie dem Papst). Es musste ein gerechter Kriegsgrund vorliegen, und der Krieg musste für gute Absichten geführt werden.
Die Interessen der Kriegsfürenden und der Kämpfenden lagen meist weit auseinander. Die Machthaber verfolgten meist machtpolitische Interessen während die Kreuzfahrer selbst meist glaubten einen ehrenvollen, ja heiligen Kampf für Gott und de Kirche zu schlagen.

Schon vor dem Aufruf zum Kreuzzug zur Befreiung Jerusalems hatte die Kirche damit begonnen, Kriegszüge zu unterstützen.
Der Kreuzzug in seiner ursprünglichen Wortbedeutung hatte ausschließlich die Befreiung Jerusalems zum Ziel und war ein gesamteuropäisches Unternehmen. Der Begriff „Kreuzzug“ wurde erst im 13. Jahrhundert geprägt, davor finden sich lediglich die Begriffe „bewaffnete Pilgerfahrt“ und „bewaffnete Wallfahrt“.

Der 1. Kreuzzug (1095-1099)
Nachdem die muslimischen Seldschuken im Jahr 1070 Jerusalem eroberten, riefen die Byzantiner den Papst Urban II. um Hilfe. Dieser rief in Clermont mit den „Deus lo vult = Gott will es“ um Kreuzzug auf. Der Gedanke von Heiligen Krieg faszinierte die Christenheit. Viele Kreuzfahrer waren davon überzeugt den Willen Gottes zu erfüllen und die Erlassung aller ihrer Sünden zu erreichen. Der Erfolg war enorm. Überall taten sich Freiwillige zusammen, um nach Jerusalem zu ziehen. Schlussendlich waren es über 13.000. Als ein Zeichen für ihr Unternehmen bot ihnen der Papst, ein Kreuz aus Stoff auf ihre Kleidung oder ihre Rüstung zu heften.
So entstanden die verschiedenen Wappen der Kreuzritter von denen heute besonders eines sehr bekannt ist. In der Umgebung der Kreuzzüge konnten sich die die drei Ritterorden Templerorden, Johanniterorden und Deutscher Orden etablieren, deren Mitglieder "Kreuzfahrer auf Dauer" waren.
Am 15.7.1099 wurde Jerusalem wieder von den Christen eingenommen.

Der 2. Kreuzzug (1147-1149)
Papst Eugen III. rief zum zweiten Kreuzzug, nachdem einer der Christenstaaten, Edessa, von den Moslems erobert wurde. Sein Lehrer, der Prediger Bernhard von Clairvaux überzeugte den französischen König Ludwig VII. und den deutschen König Konrad III. nach Jerusalem zu ziehen. Doch der Kreuzzug kam niemals an. Nicht die Muslime besiegten das Heer. Der Kreuzzug war so gut wie gar nicht durchgeplant. Das Heer konnte nicht mehr versorgt werden. Hunger und Seuche rafften es dahin. 1149 gab Konrad III. den Kreuzzug auf.

Der 3. Kreuzzug (1189-1192)
Im Jahr 1187 erobert Sultan Saladin Jerusalem. Papst Gregor VIII. rief die Christen zum 3. Kreuzzug. Geführt wird der Kreuzzug vom deutschen Kaiser Friedrich I.
Unterstützt wurde er von Phillip II. von Frankreich und Richard I. von England, den man auch als Richard Löwenherz kennt. Doch Friedrich I. ertrank beim Baden. Sein Tod entmutigte die anderen Kreuzfahrer. Man sah ein Zeichen Gottes darin. Die Deutschen kehrten zurück, auch die Franzosen folgten. Richard Löwenherz gelang es noch einen Waffenstillstand auszuhandeln, und freies Geleit für die christlichen Pilger, die in Zukunft Jerusalem besuchten wollten. Doch Jerusalem blieb muslimisch.

Der 4. Kreuzzug (1202-1204) lief noch schiefer als die letzen beiden zuvor.
Papst Innozenz III. rief zum Kreuzzug. Aber das Ritterheer erreichte niemals das heilige Land.
Der Doge Enrico Dandolo von Venedig leitete das Heer um. Wenn es für ihn gegen Konstantinopel, also das byzantinische Reich, zöge, dann würde er die Überfahrt durchs Mittelmeer bezahlen. Dass ebenfalls christliche Byzanz wurde zerstört und die geplünderten Schätze kann man heute noch in Venedig bestaunen.

Der "Kinderkreuzzug" (1212)
Die Kirche ruft auch nach dem Kreuzzug gegen Byzanz weiter zur Befreiung der heiligen Stätten in Jerusalem auf. Der Appell richtet sich nicht an Kaiser und König, sondern an das einfache Volk. Die Folgen dieses Aufrufes sind verheerend. Es sollen ca. 25.000 Kinder, aber auch Erwachsene gewesen sein die nach Jerusalem zogen. Der französische und der Kölner Kinderkreuzzug entwickelten sich unabhängig von einander. Die deutschen Kinder wussten von dem Kreuzzug der französischen Kinder nichts. Die französische Gruppe soll von einem Jungen namens Stephan angeführt worden sein. Stephan, ein Hirtenjunge, hatte den anderen erzählt, ihm sei Jesus in der Gestalt eines Pilgers erschienender ihn aufgeforderte Kinder nach Jerusalem zu führen. Stephan hatte ihnen versprochen für sie das Meer zu teilen. Der Zug soll immer mehr Menschen mitgerissen haben. Es wird auch berichtet, dass von der Geistlichkeit das Vorhaben abgelehnt worden ist. Sehr viele der Teilnehmer an diesen Kinderkreuzzug endeten in Gefangenschaft, wurden erschlagen oder in die Sklaverei verschleppt. Aber schon die Reise durch Europa überlebten viele nicht, da sie unterwegs an Hunger und Kälte starben. Viele Überlebenden landeten auf den nordafrikanischen Sklavenmärkten.
Die Bezeichnung Kreuzzug ist eine falsche Bezeichnung für diese Bewegungen gewesen. Denn ein Kreuzzug konnte nur durch den Papst in Absprache mit König oder Kaiser ausgerufen werden. Auch trugen die Kinder kaum oder keine Waffen bei sich. Sie wollten das Heilige Land friedlich zurückerobern.

Der 5. Kreuzzug (1228-1229)
Papst Gregor IX. forderte im Jahr 1220 Friedrich II. zum Kreuzzug auf. Der aber hatte keine große Lust dazu, musste er sich doch mehr um die Lage innerhalb des Deutschen Reiches kümmern. Nachdem der Papst ihm mit der Exkommunion drohte, zog Friedrich mit seinem Heer los. Statt sich aber in einen sinnlosen Krieg mit den Moslems zu stürzen, verhandelte er im Jahr 1228 mit Sultan Al-Kamil in Ägypten. Die beiden wurden sich einig, und die Christen erhielten die Städte Jerusalem, Nazareth und Bethlehem. Den Moslems wurde freies Geleit für ihre Pilger in die heiligen Städte zugestanden. Gleichzeitig wurden 12 Jahre Waffenruhe ausgehandelt. Ein Jahr später wurde Friedrich II. zum König von Jerusalem gekrönt. Diesmal entschied das Wort und nicht das Schwert.

Der 6. und 7. Kreuzzug (1248-1254)
Diesmal rief kein Papst zum Kreuzzug. Der französische König Ludwig IX. organisierte den Kreuzzug selbst. Er segelte im August 1248 mit seinen Mannen nach Ägypten. Sie eroberten die Stadt Damiette. Beim Angriff auf Kairo wurde er allerdings mit all seinen Leuten gefangen genommen und gegen Lösegeld wieder freigelassen. Damiette mussten die Christen logischerweise wieder zurückgeben.
Ludwig konnte es nicht sein lassen und organisierte 1270 den 7. Kreuzzug. Allerdings starb er überraschend. Sein Heer konnte nicht mehr versorgt werden und fiel einer Seuche zum Opfer.


Man sieht. So wirklich erfolgreich und heldenhaft waren die Kreuzzüge nicht. So manches Dorf und manche Stadt, die eher jüdisch war, aber nun mal mit auf dem Weg lag, wurde dem Erdboden gleich gemacht und manchmal wurde eben auch schon mal eine christliche Stadt wie Byzanz miterorbert.
Schon 200 Jahre später eroberten die Moslems im Osten Europas Stück für Stück das Abendland. Bis eben zu den Tagen im Jahr 1529, an dem Sultan Suleiman II. mit seinen 300.000 türkischen Kameraden vor den Toren Wiens stand. Nur ein sintflutartiger Regen konnte das Abendland retten und zwang die Türken zum Rückzug. Ein Wunder sozusagen.









Quelle: www.wikipedia.de http://www.kreuzzug.de http://www.lehnswesen.de/page/html_kreuzzuege.html http://www.michaelmaxwolf.de/mittelalter/kreuzzuege/kreuzzuege.htm http://www.dieterwunderlich.de/kreuzzug.htm PM History 12/2008 S.42




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