Drogen - schulnote.de 
Akzeptieren

Unsere Webseite nutzt Cookies. Wenn Sie auf dieser Webseite bleiben, nehmen wir an, dass Sie damit einverstanden sind. Sie können unsere Cookies löschen. Wie das geht, erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr erfahren



Impressum | Datenschutzerklärung Startseite








Titel:

Drogen


  Note: 1   Klasse: 10









Arbeit:

1.Einführung:

Herkunft der Drogen:

Die erste Frage, die wir uns stellen, ist, seit wann es überhaupt Drogen gibt?
Man kann davon ausgehen, dass unsere Vorfahren begannen, Pflanzen zu rauchen, nachdem sie das Feuer entdeckt hatten und sie kannten wohl bewusstseinsverändernde Substanzen, lange bevor modernere Stoffe wie LSD oder Ecstasy entdeckt wurden.
Historische Quellen, sagen uns, dass Cannabis seit 8000 Jahren genommen wird und von frühen Zivilisationen als Mittel gegen Beschwerden aller Art eingesetzt wurde.
Die Ureinwohner Südamerikas kauten schon vor mehr als 2500 Jahren die Blätter der Kokapflanze.
Meskalin (wird aus einem mexikanischen Kaktus gewonnen) und Pilze (werden auch „Magic Mushrooms“ genannt), die beide halluzinogen wirken, wurden bereits vor Tausenden von Jahren verwendet, um das Bewusstsein zu erweitern und sich auf eine kosmische „Reise ins Innere“zu begeben.

Jetzt stellt sich die Frage warum Menschen, überwiegend Jugendliche, Drogen nehmen:

1. Da die menschliche Psyche beeinflusst wird, fühlt man sich glücklich, hat Spass und ist
gesellig. Aber Vorsicht: Besser fühlt man sich nur, wenn man sich sowieso schon gut
fühlt und dazu noch Drogen nimmt, um noch besser drauf zu sein.
Wer schlecht drauf ist, und das ist bei den meisten Jugendlichen der Auslöser Drogen
zu nehmen, wird nur noch depressiver. Denn Drogen verstärken nur den momentanen
Zustand. Daher kommen auch die meisten Selbstmorde der Jugendlichen. Sie nehmen
Drogen um besser drauf zu sein , weil es ihnen sehr schlecht geht, doch das Gegenteil
ist der Fall.

2. um z. B. Auf Partys die Musik intensiver genießen zu können, Tagträume zu haben
oder Grenzerfahrungen zu erleben

3. um selbstsicherer zu sein, alltägliche Probleme zu vergessen oder Schmerzen zu lindern

Zitat von Sigmund Freud:



„Das Leben, wie es uns auferlegt ist, ist zu schwer für uns, es bringt uns zu viele Schmerzen, Enttäuschungen, unlösbare Aufgaben. Um es zu ertragen, können wir Linderungsmittel nicht entbehren“












1. legale Drogen


Es fällt uns schwer, Nikotin, Alkohol oder Medikamente als gefährliche Drogen anzusehen, weil sie in unserem heutigen Leben einfach dazugehören. Doch die als harmlose Genuss,-oder Heilmittel getarnten Alltagsdrogen, sind alles andere als ungefährlich. Alkoholsucht ist am weitesten verbreitet und fordert die meisten Todesopfer. Auch deutliche Hinweise auf die Folgen und Nebenwirkungen von Medikamenten verhindern nicht, dass mehr Menschen tablettensüchtig sind als drogensüchtig.
In Deutschland, sterben jährlich 160 000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Zum Vergleich: Pro Jahr, gibt es „nur“ 11 000 Verkehrstote. Etwa 1,4 Millionen Deutsche gelten als medikamentenabhängig und etwa ¼ aller Krankenhauspatienten werden wegen Arzneimittelschäden behandelt.


Nikotin:


Am Anfang raucht man, weil man's mal ausprobieren will und weil's der Freundeskreis auch macht. Später genießt man seine Zigaretten nach dem Essen oder zum Entspannen, man fühlt sich selbstbewusster mit ihr, weil man sich an etwas festhalten kann.
Aber würde jemals ein Raucher auf die Idee kommen, seine Nase in den qualmenden Auspuff eines Autos zu stecken? Wohl kaum. Und doch wären die Folgen auf den Körper genauso schlimm. Denn mit einem Zug, gelangen 2000 verschiedene Giftstoffe in die Lunge und von dort über das Blut in den Körper.
Besonders ist dabei der wichtigste Bestandteil der Tabakpflanze, das Nikotin. Schon
0,05 Gramm genügen, um einen Menschen damit zu vergiften. Also, wer täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, saugt pro Jahr eine ganze Tasse Teer in seine Lungen. Der Teer beschichtet die Atemwege und verhindert die Selbstreinigung. Wenn man hustet, versucht der Körper, den Schmutz loszuwerden, was ihm aber nicht gelingt. Und auch die restlichen Stoffe, die noch in Zigaretten enthalten sind, sind äußerst Krebserregend. Außerdem verengen sich die Blutbahnen und es kommt zu Durchblutungsstörungen im Gehirn und im Herzen.
Zigaretten gefährden aber auch Nichtraucher. Wer am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Café unfreiwillig mitraucht, leidet nicht nur an der verpesteten Luft, sondern atmet mit dem Rauch, mehr Schadstoffe ein, als der Raucher selbst. Amerikanische Wissenschaftler haben bewiesen, dass bei Passivrauchern das Risiko einem Herzleiden zu erliegen, 91% steigt.













Medikamente:


Tabletten scheinen fast alle Beschwerden wie auf Knopfdruck zu beseitigen. Wer lernt, wie rasch und bequem Pillen fit machen, beruhigen oder Schmerzen betäuben, gewöhnt sich schnell an den Gang zum Arzneischrank.
Bestimmte Stärkungssäfte für die Nerven, die es in jeder Drogerie gibt, enthalten mehr Alkohol als jeder Schnaps, und selbst einfache Schmerzmittel haben Nebenwirkungen. Aber Schlafmittel, Beruhigungstabletten oder Aufputschpillen und sogar rezeptfreie Hustensäfte und Kopfwehtabletten können bei längerer Einnahme seelisch und körperlich abhängig machen. Zusammen mit Alkohol oder Aufputschmitteln wirken diese wie Rauschdrogen.
Und nicht selten gerät man daraufhin in einen gefährlichen Kreislauf: um nachts zur Ruhe zu kommen, schluckt man ein Schlafmittel, für die Schule oder am Arbeitsplatz muss ein Aufputschmittel her und gegen die Nervosität ein Beruhigungsmittel.



2. illegale Drogen



Cannabis:


Cannabis ist eine Rauschdroge und stammt wahrscheinlich aus Zentralasien und ist seit dem 6. Jahrtausend vor Christus bekannt. Cannabis ist der Oberbegriff für die Hanfpflanze und die beiden Drogen Marihuana und Haschisch.

Marihuana: Unter Marihuana versteht man die getrockneten Blätter und die Blütenstände der weiblichen Hanfpflanze

Haschisch: unter Haschisch das Harz aus den winzigen Drüsen der Pflanzenblätter, dass zu Platten oder Klumpen gepresst wird. Es wird als „Dope“ oder auch „Shit“ bezeichnet.


Der Wirkstoff, das THC (Tetrahydrocanabiol), wirkt direkt auf das Gehirn und grundlose Lachanfälle sind meistens der Fall.
Fast immer verändert sich die Persönlichkeit des Cannabisrauchers durch die künstliche Erregung des Gehirns. Man wird antriebsarm und gleichgültig gegenüber der Umwelt. Außerdem lässt die Konzentration nach. Das THC wird sehr lange im Körper des Menschen gespeichert. Es ist in den Haaren noch nach einem halben Jahr nachweisbar.





Designerdrogen:

Designerdrogen werden aus Chemikalien entworfen, was auf englisch als „designed“ bezeichnet wird, und werden dann als Pulver, Kapseln oder Tabletten verkauft.


LSD:

LSD (Lysergsäuredietylamid) fällt unter die Gruppe der Halluzinogene. Das bedeutet, dass bei diesen Drogen die Wahrnehmung verzerrt wird und es kommt unter anderem zu Halluzinationen.
Entdeckt wurde LSD von dem Laborleiter des Schweizer Pharmakonzerns Sandoz, Albert Hofmann. 1938 suchte er nach einem neuen Kopfschmerzmittel. Er experimentierte mit einem Grundstoff aus dem giftigen Mutterkorn-Pilz, der an feuchten Sommertagen das Getreide befällt. Dabei stellte er eine neue Verbindung her, das Lysergsäuredietylamid. Doch welche Kräfte in diesem unscheinbaren Pulver steckten, merkte er erst, als er fünf Jahre später durch Zufall selbst den Wirkstoff einnahm. Beim Reinigen seines Labors kam der Chemiker mit der Droge in Berührung und brachte sie versehentlich an den Mund. Kurz darauf wurde ihm schwindlig und versank in einen angenehmen rauschartigen Zustand, der sich durch eine äußerst angeregte Fantasie kennzeichnete.
Das Rauscherlebnis ist ganz entscheidend abhängig von der Dosierung, der Stimmung des Konsumenten, den äußeren Bedingungen und der körperlichen und seelischen Verfassung. LSD wird in Mengen von ca. 100 Mikrogramm auf eine Trägersubstanz (z.B. Löschpapier, Zucker, Gelantine) geträufelt und dann ca. eine halbe bis eine Stunde auf eine stark durchblutete Stelle, zum Beispiel auf die Zunge gelegt.
Perspektiven verändern sich, die Farbwahrnehmung wird anders, das Körpergefühl verändert sich. Musik und Geräusche werden anders wahrgenommen. Bei hoher Dosierung kommt es zu Visionen. Zum Beispiel wird ein Stuhl als Mensch gesehen, mit dem man sich dann unterhält. In einer Umgebung, in der sich der Konsument wohlfühlt, und wenn er vorher schon in guter seelischer Verfassung war, können solche Halluzinationen als angenehm und unterhaltsam empfunden werden.
Es kann aber genauso gut sein, dass solche Erlebnisse angstauslösend sind, Panik und Paranoia sind die Folge. Solche Horrortrips vermitteln das Gefühl von Hilflosigkeit und die Konsumenten glauben, verrückt zu werden.


Speed:


Speed wurde bereits 1887 in einem Labor hergestellt. 1910 entdeckten die Ärzte, dass es so ähnlich wirkt wie das im menschlichen Körper gebildete Hormon Adrenalin. Speed wird konsumiert, um leistungsfähiger zu werden oder zu bleiben und dabei keine Müdigkeit zu empfinden. Konsumenten verspüren keinen Hunger, sind überaktiv und fühlen sich energiegeladen und stark.
Hergestellt wird Speed in illegalen Laboratorien und es kommt größtenteils in Form einer Pille auf den Markt, seltener in Form eines weißen Pulvers.
Speed gilt aufgrund seiner biochemischen Eigenschaften und aufgrund seiner physischen und psychischen Nachwirkungen als stark suchtfördernd.






Ecstasy:


Ecstasy wird auch XTC, Adam oder einfach nur E genannt. Es ist eine synthetische Droge mit dem Grundstoff Metamphetamin (MDMA) und wirkt direkt auf das Gehirn.
Ecstasy ist als Partydrogen Nummer Eins bekannt. Die bunten Pillen machen selbstbewusster, kontaktfreudiger und man verliert seine Hemmungen. Farben und Töne werden stärker wahrgenommen, die Müdigkeit verfliegt und Hunger und Durst spielen keine Rolle mehr. Es kann aber auch passieren, dass wer schlecht drauf ist, ängstlich, traurig oder verspannt, statt der erhofften Glücksgefühle nichts als Albträume und Horrorvisionen hat.
Ecstasy wurde schon 1914 von der deutschen Pharmafirma Merck in Darmstadt als Appetitzügler entwickelt. Allerdings durfte es damals wegen seiner seltsamen Nebenwirkungen nicht auf den Markt gebracht werden. Die Versuchspersonen wurden euphorisch und ausgelassen. Sobald jedoch die Wirkung des Mittels wieder nachließ, fühlten sie sich stärker erschöpft und verspannt als vor der Einnahme des Appetitzüglers. In den sechziger Jahren entdeckten Psychiater das vergessene Medikament neu. Ihre Patienten verloren in den Therapien schneller ihre Hemmungen und berichteten freimütig von ihrem Problemen. Mit der Begeisterung für Techno und House-Partys kamen die Pillen als ideale Stimmungsdroge schließlich Ende der achtziger Jahre nach England und Europa. Seit 1986 fällt Ecstasy in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz. Die späteren Folgen des Konsums sind Appetitlosigkeit, Magenprobleme, Schlaflosigkeit, Hyperaktivität und Gleichgültigkeit.






















Literaturverzeichnis




1. Lieber high als stinknormal?, Verlag Kösel von Ulla und Lina Rhan


2. Drogen, Verlag Ravensburger von Schmid, Schuler, Rieger


3. Drogen der neuen Generation, Informationsheft der Drogenhilfe Schwaben


4. Internetseite: Gerichtspsychiatrie, von Dr. med. Stefan Orlob


5. Internetseite: Drogenprojekt, von Ulrich Steybe


6. Internetseite: Drogenaufklärung


7. Internetseite: Hanfnet, von Drogenhilfe „Grüne Hilfe“





Inhaltsverzeichnis


1. Einführung: Herkunft der Drogen


2. legale Drogen: Nikotin, Medikamente, Alkohol


3. illegale Drogen:

a) Cannabis: Marihuana, Haschisch

b) Kokapflanze: Kokain, Crack

c) Designerdrogen: LSD, Speed, Ecstasy

d) Opiate: Opium, Morphium, Heroin











Quelle:




ähnliche Referate Die Wasserpfeife (Shisha)
Bulimie und Magersucht
Die europäische Union
Bürokauffrau
Luft



Hier könnt Ihr die DRUCKANSICHT für das Referat öffnen




Tipp:







(c) schulnote.de 2004-2018

MEDIADATEN --- Besucher seit dem 01.09.2006
gesamt: 6670673 - heute: 636 - gestern: 756 - online: 7 - Rekord online: 340 - Rekord Tag: 2801


ID: 2169      Aufrufe seit dem 02.08.2011: 4963