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Titel:

Emilia Galotti: Das Ende und die Intention des Autors


  Note: -   Klasse: 12









Arbeit: Wieso wurde das Ende so gestalltet und welche Intention verfolgt der Autor damit?

Emilia möchte aus dem folgendem Grund sterben: Sie möchte nicht der Verführung des Prinzen verfallen und auch nicht „leiden“ (S.84 Z.33).
Emilia gehört zu dem Bürgertum und genauso, wie der Vater, glaubt sie sehr stark an die bürgerliche Moral. Die Werte sind auch ihr sehr wichtig. Diese möchte sie auf keinen Fall hergeben.
Sie sagt: „Eine Rose gebrochen, ehe der Sturm sie entblättert“ (S.86 Z.27). Damit möchte sie diesen sehr starken Glauben an die Werte zum Ausdruck bringen. In diesem Zitat nimmt sie die Rolle der Rose und der Prinz die, des Sturms, ein. Sie möchte damit sagen, dass sie eher sterben möchte, als ihre Werte zu verlieren.

Der Autor möchte mit diesem Schluss den Gegensatz zwischen den Lastern des Schlosses, dem Adel und der bürgerlichen Moral, dem Bürgertum ausdrücken. Außerdem möchte er den Lesern zeigen, wie wichtig die Wertvorstellungen des Bürgertums für diese zur damaligen Zeit waren.
Dies wird auch durch Emilia verstärkt. Denn auffällig ist, dass sie sich im ganzen Trauerspiel lenken hat lassen und dass sie sehr unkonsequent war und keine eigenen Entscheidungen getroffen hat, z.B. als sie ihrem Verlobten, dem Grafen Appiani, gestehen wollte, dass der Prinz mit ihr gesprochen hat und die Mutter sie überredet hat dies zu unterlassen.
Am Ende jedoch ist sie sehr konsequent und möchte lieber sterben, da sie, wie bereits oben geschrieben, nicht ihre Wertvorstellungen verlieren möchte. Damit wird die Bedeutungen der Wertvorstellung für das Bürgertum verdeutlicht.

Von Patrick G.








Quelle:




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