Epochen im Überblick Schnelldurchlauf - schulnote.de 
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Titel:

Epochen im Überblick Schnelldurchlauf


  Note: 13 Punkte   Klasse: 13









Arbeit: 80er/90er/Postmoderne:

Hintergrund: kurz vor der Wiedervereinigung, dann hohe Arbeitslosigkeit,
Identitätskrisen Ost/West, MultimediagesellschaftàInternet
DDR-Vergangenheit, Bundesländer

Vertreter: U. Eco, P. Handke, P. Süßkind

Kennzeichen: 80er: Vernunfts-, Zivilisationskritik, autobiographische
Krankengeschichten, Aufnahme historischer Elemente,
Abgrenzung von: ästhetische Moderne, Jahrhundertwende,
(Expressionismus, Surrealismus, Dadaismus), gesellschaftlicher Moderne
(Industrialisierung, Rationalisierung, etc.), gesellschftlichem Engagement
Überwindung der Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft,
wenig niveauvolle Literatur wg. MultimediaàLiteratur
schwindende Bedeutung in Gesellschaft, ideologiefrei
(weder entlarven noch verbessern), Verzicht auf Bedeutsames,
Infragestellung der engagierten Literatur
Stilmittel: Zitat, Parodie/Travestie, Verzerrung/Verspottung, Kollage/Montage

70er „neue Subjektivität“

Hitergrund: Politisierung des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens, Terrorgruppen
(RAF) versuchen gewaltsam Ziele zu erreichen

Vertreter: I. Bachmann, G. Wohmann, P. Handke, B. Schwaiger...

Kennzeichen: gelöste Bindungen (Ehe u. Familienbande, kleinstädtische
Kulturnorm...), „neue Innerlichkeit“, „Selbstbeobachtungsliteratur“
Verarbeitung individueller Erfahrungen, Minutiöse Beobachtungen,
detaillierte Naturbeschreibungen, Seelenverfassung, keine
Exklusivität, keine Metaphern, keine elitäre Spracheà
Nähe zum Volk, Frauenbewegungen: Alice Schwarzer-
Gegen den Krieg der Männer, gegen sexuelle Ausbeutung der Frau, für Schwangerschaftsabbruch

60er:

Hintergrund: Mauerbau, Spiegelaffaire, Kuba Krise, Vietnamkrieg,
Friedensbewegungen, Ende Bismarck, Studentenbewegungen

Vertreter: H. Marcus, T. Adorno, J. Habermass, J. Becker, Heißenbüttel

Kennzeichen: Aufarbeitung d. Vergangenheit, aktuelle Gesell., geteiltes D,
Position d. Menschen im technischen Zeitalter, politische Literatur,
Kritik an Wohlstandsgesellschaft, bürgerliche Scheinmoral,
gesell. Zwänge, geistige Verkrustung, Spießertum,
Suche nach neuen ästhetischen Ausdrucksformen, Tabuthemen
(NS-Zeit, Juden-Völkermord), Alltags-, Zeitgedichte,
Dortmunder Gruppe 61,
DDRler: dokumentarische Literatur,
schematisierte Literatur, klischeehaft (S. Kirsch, CH. Wolf)

50er:

Hintergrund: Wirtschaftswunder, Wohlstand, Konsum, Spannung O-W

Vertreter: G. Benn, P. Celan, Bachmann, Köppen, Sachs, Kaschnitz

Kennzeichen: konventionell, traditioneller, realistischer Erzählstil,
gegen restaurative Tendenzen, gegen Konsumwahn, Kritik
fehlende Worte Geschehenes auszudrücken, keine schöne
Lyrik, Verschlüsselung der Sprache, Verlust der Sprache.
Absurdes Theater: will zum sich auseinandersetzen mit
Widersprüchen zwingen, episches Theater: zum handeln
anregen, Dokumentar-Theater, Motive: Einsamkeit, Schuld,
Unfreiheit, Heuchelei, Nachkriegsgesell., verlorener Glauben
(Böll), Identitätskrisen (Frisch), Existenzangst, Holocaust

Dt. Nachkriegsliteratur 1945-49

Hintergrund: Bedingungslose Kapitulation, 40 Mio Tote, 10 Mio
Flüchtlinge, Hungersnot, Arbeit- u. Wohnungsmangel, Zonen

Vertreter: T. Mann, B. Brecht, H.W. Richter, G. Eich, Böll, Borchert

Kennzeichen: Not, Probleme der Menschen, Kurzgeschichten& Lyrik,
keine Kraft für Dramen u. Romane, short stories,
Motive: Kriegs-, Gefangenschafts-, Heimkehrererfahrung, Trümmerliteratur
Hungersnot, Arbeitslosigkeit, Elend, Not, Schuldfrage

Kriegsliteratur: 1933-45

Hintergrund: Hitlers Machtübernahme, Bücherverbrennung, Exilliteratur

Vertreter: T.Mann, Brecht, L. Feuchtwanger, J. Roth, A. Seghers,
E. Lasker-Schüler

Kennzeichen: Heroisierung von Volk, Reich, Führer u. Krieg oder:
Camouflage (indirekt doppeldeutige Rede), religiöse und
Naturlyrik als Rückzug ins Innere, innere Emigration,
historische Erzählprosa, Flugblätter, revolutionäre Literaten,
Sprache: Ausrufe, Anklagen, Zeitschichtung, Perspektiven-
Wechsel, Mittel d. Verfremdung (Brecht), Dialekt und
Umgangssprache, Montage, NS-Kulturpolitik: Förderung
Trivialer & ideologischer Werke, Verbrennung, Verhaftung
Exil! Paris, Prag, Amsterdam, N.Y. London, Moskau...

Expressionismus 1910-1925

Hintergrund: 1.Weltkrieg, Industrialisierung, Ende Kaiserreich,
Verstädterung, Kollektivierung, Impulsgeber: Nietzsche,
Bergson, Kierkegaard,

Vertreter: G. Heym, G. Trakl, G. Benn, F. Wedekind, F. Kafka, Lasker Schüler

Motive: Tod, Krieg, Technik, Verlorenheit des Ich,
Reihungsstil, kurze Hauptsätze ohne logischen oder
Syntaktischen Zusammenhang, viele Verben der
Bewegung, Telegrammstil, Sprachverkappung, Ironie,
Tabuthemen (Krebs, Hinrichtung, Wahnsinn),
Hässliches&Peinliches, Mensch wird zum Objekt,
Gegenstand zum Subjekt, Drama: Wandlungsfähigkeit,
Opferbereitschaft, man steht Wirklichkeit ratlos gegenüber

Impressionismus/Symbolismus 1880-1910

Hintergrund: siehe Jahrhundertwende

Vertreter: Hoffmannsthal, Rilke, Wedekind, Schnitzler, George

Impressionismus eher Malerei (Monet, Manet),
Abwendung naturalistischen Sichtweisen, Wirklichkeits-
Bewusstsein, Eindrücke, Stimmungen, individuelle
Eindrückeà Auflösung des Ganzen, Innenperspektive,
Abfolge von Bildern, erlebte Rede & innerer Monolog,
Schein-, Wechselhaftigkeit d. Lebens/ Augenblick,
Skizzen, kurze Erzählungen, Eintakter, Lyrik,
Symbolismus: Hass gg. Bürgerwelt, Fotographie,
Statistik, Psychologieà Einbau mythischer Elemente,
Andeutungen, Mehrdeutigkeità geheimnisvolle Welt,
Symbole, Geheimnis nur schwer erkennbar, Fantasie,
die nur wenigen zugänglich, Lyrik, lyrische Kurzprosa

Jahrhundertwende 1880-1910

Hintergrund: Ära Wilhelm 2.à Wohlstand, Materialismus,
Nationalismus, Imperialismus, Verstädterung, Beginn
Moderne, Technisierung

Vertreter: Hofmannsthal, Rilke, George, Wedekind, Schnitzler

Kennzeichen: verschiedene Strömungen gleichzeitig (Impressionismus,
Symbolismus, Jugendstil, Neuklassik, Neuromantik), gegenüber
Gegenwart kritisch und distanziert, Dichter Opposition
Zur Gesellschaft, Flucht Ästhetizismus: Elfenbeinturm= Schönheit
Kunst um der Kunst willen, Flucht aus Realität, passiver
Held fühlt sich isoliert, missverstanden, müde, Handlung
Episodenartig, bringt keine Erfüllung, fast nur Lyrik,
häufig Monologe, das Ich keine feste Figur mehrà
passiv, Problem sich zu verständigen

Naturalismus 1880-1900

Hintergrund: Bismarck, D-F-Krieg, 2. Kaiserreich, Kulturkampf,
Bürgertum, Arbeiterstand, 1. Weltkrieg

Vertreter: A. Holz, J. Schlaf, Hauptmann, Tolstoj, Zola, Ibsen

Kennzeichen: radikaler als Realismus, Grundlage der Kunst sind
Naturwissenschaften, Kunst = Natur - x, Kunst hat Tendenz
wieder Natur zu sein, menschliche Unvollkommenheit,
gesprochene Alltagssprache, Abkehr v. Kunstmitteln,
Mensch bestimmt durch Vererbung, Milieu, historischer
Situation, Wirklichkeitsausschnitt exakt und vollständig,
Sekundenstil, minutiös, jedes Detail, exakt, psychologische
Abläufe, analytische Struktur, offener Schluss, Dialekt,
Satzbrücken, Pausen, Slang, Satzfragmente, Motive:
Armut, Alkoholismus, Ausbeutung, Inzucht, Debilität

Realismus 1848-1890

Hintergrund: Ära Bismarck, Märzrevolution 48, industrielle
Revolution, Verarmung, Kapitalismus, D-F-Krieg

Vertreter: Fontane, Raabe, Storm, Freytag, Keller

Kennzeichen: auktorialer Erzähler, keine Emotionen, Spieß-
bürgerlichkeit, Duell, Ehre, keine pathetischen
Äußerungen, Wirklichkeit/Gegenwart soll abgebildet
Werden, dichterisch verklärt werden, extreme
Darstellungen ausgespart (Hässliches), keine Kritik an
Politik &Gesell., Reflektion Leben wirtschaftlich erfolgreiches Groß-
Bürgertum, Zentrum Individuum, kaum Kleinbürger,
Materialismus beherrscht die Zeit, oberflächlicher Optimismus
täuscht über Probleme, Mensch bestimmt von Umwelt,
Ehebruch

Biedermeier 1815-48/ oder 1820-1830

Hintergrund: Wiener Kongress- Beginn Bürgerrevolution,
Restauration, Bürgerliteratur, fiktive Figur Gottfried
Biedermeier, Münchner „Fliegende Blätter“

Vertreter: A. Kussmaul, L. Eichrodt, von Scheffel

Kennzeichen: Biedermeier- dichtender, gemütlicher Dorflehrer,
Betonung des Privaten, gesell. Ruhephase, Kultur und
Häuslichkeit, Heine, Büchner, Marx emigrieren,
Fürst Metternichà starke Zensuren, entpolitisiert,
obrigkeitstreue Bestrebungen, Ironie, Sehnsucht nach
einfachem Leben, idyllisierend, Harmoniesucht,
Entfremdung, Sinnentleerung, religiöser Mensch, einsam

Junges D/Vormärz 1830-35

Hintergrund: Verbot v Schriften, Märzrevolution, Sieg ü. Napoleon,
(dann Schlacht von Waterloo), Restauration, Karlsbader Beschlüsse,

Vertreter: Laube, Freiligrath, Herwegh, Heine Büchner, Mundt

Kennzeichen: gegen Metternich, gegen restaurative reaktionäre Politik,
für dt. Bürgerrechte, soziale Gerechtigkeit, Überwindung
religiöser und moralischer überholter Vorstellungen,
Ablehnung Klassik & Romantik, weil apolitisch &
rückständig, lebensfern, Literatur soll auf gesell.& politische
Missstände aufmerksam, als Erben& Fortführer Aufklärung
Überwindung Feudalismus, für deutsche Einheit als Republik,
Hinterfragung von Autoritäten, liberale Gesellschaft
Vormärz: Gegensatz Biedermeier- politisch engagiert, agierend
Brief & Reisebericht, Ziel: Revolution, Heine zwar engagiert,
aber kunstvollerà junges Deutschland

Romantik 1795-1830

Vertreter: Schlegel, Novalis, Tieck, Wackenroder, Brentano,
v. ArnimGrimm, Eichendorff, E.T.A. Hoffmann

Kennzeichen: Vorbild: Volkslied, unrealistische Erzählweise, einfache
Wortwahl, Kunstlosigkeit als Kunstmittel, einfacher Satzbau
Ästhetik,
Motive: Reise, Wandern, Fremde, Sehnsucht,
Kindlichkeit, Traum, Waldeinsamkeit, Doppelgänger, blaue
Blume, Natur, -verbundenheit, Heimat, Mittelalter!
Abwendung v. gewinnstrebender Gesell., gg. Alles erklären,
sonst keine Geheimnisse mehr, mythische Religion, christliche
Glauben, Dichter als Erlöserà Priesteramt, romantische
Ironie: Dichter greift ein in die Handlung

Kleist, Jean-Paul, Hölderlin

Jean Paul: Vorbild Rousseau, Gegensätze satirisch und tiefe
Verbundenheit, Abschweifungen, Nebenepisoden, spärliche
Handlung.
Hölderlin: eher klassisch (Oden Elegien) von
Schiller geprägt, Begeistert von antikem Griechenland,
Götterferne, er selbst schizophren, verachtet, ignoriert.

Kleist: Verbindung zu Göttlichem ganz weg, Personen
Verschlimmern Lage durch handeln, Dramenaufbau und klassische
Ästhetik, aber das Besondere Grausame Extreme

Klassik 1786-1805 o. 1832

Hintergrund: Französische Revolution, Jakobinerherrschaft,

Vertreter: Goethe, Schiller

Kennzeichen: Antike, Vorbilder Sophokles, Homer, Euripides,
Streben nach Maß: Geniegedanken und Gesetzmäßigkeit vereint
Sittliche Erziehung des Menschen durch die Kunst, Weimar,
Abgrenzung von Alltag, -politik, Trivialliteratur, Erziehbar-
keit des Menschen zum Guten, Humanität, Ideal von Harmonie
& Totalität, Einheit Wissenschaft &Kunst, Pflicht & Neigung,
Mensch i.d. Bewährung, Freiheit, Schuld-Läuterung,
Sittlichkeit- barbarische Welt, Genie- Gesellschaft- Konflikt,
kein Dialekt, kein Realismus, Hochdeutsch, Verzicht auf
Individualisierung

Sturm&Drang 1765-1785

Hintergrund: .Standesschranken; junge Autoren, Ablehnung religiöser
Dogmatismus, Engstirnigkeit, enge Moralvorstellungen

Vertreter: Rousseau, Young, Lenz, Schiller, Goethe, R. Wood
Kennzeichen: Protest durch unkonventionelle Lebensweise, nicht
durch Werke, Autoren jung, meist ärmlich, Betonung des
schöpferischen Original-Genies, Bezug zwischen Kunst und
Natur: Shakespeare, Bruch 1 Ort, 1Zeit, 1 Handlung,
Motive: Freiheit, Freundschaft, Treue, hochmütiger
Sohn, verlorener Sohn, Vater-Sohn-Konflikt, Ur-Faust,
Kindsmörderin, Sprache: emotional, ekstasisch, Elision,
Ausrufe, Hyperbeln, Lautmalerei, Metaphern

Aufklärung 17/18. Jhdt

Hintergrund: hin zur Demokratie, Menschen-, Bürgerrechte,
Buchdruck, Aufklärung, Säkularisierung

Vertreter: Lessing, Mendelssohn, Wieland, Wagenseil

Kennzeichen: Kritisches Hinterfragen, denken, Toleranz der
Religion wird gefordert, Disseitsorientierung, Haupt-
Ziel: Förderung von Tugend, Weisheit, Intellekt,
Gleichsetzung von „Gut“ und „Vernunft“, gesellschaftliche
Emanzipation, 1 Ort, 1 Zeit, 1 Handlung, Protagonist
der mittleren Gattung, Volk soll sich in Protagonisten
einfühlen, anknüpfen an antike Ideale, Abgrenzen
von dogmatischen Lehren

Barock 1600-1720

Hintergrund: 30-jähriger KriegàVerfall, Pest, 1/3 der Deutschen tot, Hexen- und
Judenverfolgung, soziale Unruhen, Fürstenhöfe

Kennzeichen: Sonett, Häufung, theatralisch, insistierende Nennung,
Antithetik, Vergänglichkeitsbewusstsein, Todesangst,
mystisch-religiöse Schwärmerei, fanatischer Glaube,
verschiedene Gattungen, vorgeschriebene Formen,
Ständedenken: Adel/Hof, Bürger/Stadt, Bauer/Land
Genaue Vorgabe, keine pers. Eindrücke, Motive:
Der einfältige Mensch, Maskenmotiv, Vanitas,
Vergänglichkeit, Weltabkehr, Entsagung, Tod, Krieg,
christliche Zuversicht











Quelle:




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