Erörterung zum Thema: Warum halten so viele Menschen ein Haustier - schulnote.de 
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The Community ENTerprise Operating System (CentOS) Linux is a community-supported enterprise distribution derived from sources freely provided to the public by Red Hat. As such, CentOS Linux aims to be functionally compatible with Red Hat Enterprise Linux. The CentOS Project is the organization that builds CentOS. We mainly change packages to remove upstream vendor branding and artwork.

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Titel:

Erörterung zum Thema: Warum halten so viele Menschen ein Haustier


  Note: 3+   Klasse: 11









Arbeit: In fast jedem Einkaufszentrum befindet sich ein Zoogeschäft. Jeder Baumarkt hat sich eine Tierabteilung eingerichtet, in der es Fische und Reptilien gibt. Hunde- und Katzenfutter gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt und auch in Drogerieläden. Egal ob in Großstädten oder in ländlichen Gebieten: das Geschäft mit Haustieren, der Futter und verschiedenstem Zubehör boomt in Deutschland.

Durch meinen Beruf als Vermessungstechnikerin bin ich oft in fremden Gärten und Häuern. Dabei hab ich schon die unterschiedlichsten Haustiere gesehen. Vom Strauß bis zum Wildschwein war alles dabei. Meistens handelt es sich jedoch um Hunde, Katzen, Vögel und Hamster. Es gibt sehr viele Gründe sich ein Haustier zu halten. Kinder und Jugendliche bekommen oft von ihren Eltern ein Kaninchen oder einen Hamster, damit sie lernen Verantwortung zu übernehmen. Kleine Kinder entwickeln durch die Pflege eines Tieres ein besseres Sozialverhalten. Sie bekommen ein Gefühl dafür, dass man sich um Schwächere kümmern muss. Der Beschützerinstinkt wird ausgeprägt. Diese positiven Effekte werden auch in der psychologischen Behandlung von Kindern angewendet. Es gibt Einrichtungen, in denen Kinder und Jugendliche betreut werden, die straffällig wurden oder schlecht mit ihren Altersgenossen umgehen. Zur Therapie gehört neben Gesprächen und Sport zum Aggressionsabbau, auch die Pflege von Tieren, um das Verhalten der Kinder zu besser. Andere Kinder, denen Tiere im Leben helfen, sind Außenseiter. Sie sind oft schüchterne Kinder. Sie „verkriechen“ sich in ihre eigene Welt. Für diese Kinder ist ein Haustier auch oftmals der beste Freund und einzige Spielgefährte. Eltern schenken ihren Kindern auch Haustiere, damit aus ihnen keine Stubenhocker werden. Die passenden Tiere dafür sind Hunde. Viele Kinder, einer Studie zufolge vor allem Jungs, sitzen zu lange vor dem Computer oder vor dem Fernseher. Wenn allerdings ein Hund da ist, der Auslauf braucht, sind sie gezwungen an die frische Luft zu gehen. Bald merken sie, dass ihnen das auch sehr viel Spaß macht. Bei Jugendlichen gibt es manchmal noch weitere Gründe sich ein Haustier zu halten. Es gibt zum Beispiel junge Männer, die sich Kampfhunde kaufen, um sich Respekt vor Freunden und Bekannten zu verschaffen. Sie wollen damit imponieren, ein solch gefährliches Tier in der Gewalt zu haben. Doch leider wurden solche Hunde auch bekannt durch ihre Aggressivität. In einigen Fällen haben sie Menschen mit ihren Bissen lebensgefährlich verletzt. Wenn junge Leute ihre Heimat verlassen, oftmals aufgrund einer Arbeitsstelle, dann nehmen sie auch gern ein kleines Haustier mit. Manchmal einen Hase oder eine kleine Maus, eben das, was man zu Hause auch hatte. Die Tiere erinnern an zu Hause und helfen bei Heimweh. Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene halten sich Tiere auch für die Ausübung eines Sports. Es gibt zum Beispiel Hundeschlittenrennen. Die Huskys leben in den meisten Fällen bei ihrem Musher. Dabei baut sich zwischen Mensch und Tier ein tiefes Vertrauensverhältnis auf, ohne das der Sport unmöglich wäre. Junge Paare in Westeuropa und den USA halten sich manchmal Haustiere als Kinderersatz. Meistens kaufen sie sich Hunde oder Katzen. Diese Tiere sind sehr anhänglich, fast so wie Kinder, aber sie nehmen weniger Zeit in Anspruch. Kinder zu bekommen und großzuziehen ist in der heutigen Leistungsgesellschaft meistens schwer mit dem Beruf zu vereinbaren. Singles und allein stehende Rentner kaufen sich Tiere um gegen die Einsamkeit anzukämpfen. Die Haustiere bringen mehr Leben in einen Singlehaushalt. Ein Papagei, zum Beispiel, bietet hervorragende Unterhaltung. Auch unser verwitweter Nachbar hat seit dem letzten Jahr einen kleinen Hund. Er spricht oft mit ihm wie mit einem guten Freund. Durch den Hund „rostet“ der alte Mann nicht ein. Er geht oft mit ihm spazieren. Unser Nachbar erzählte mir einmal, dass er durch seinen Hund auch schon einige Bekanntschaften gemacht hat. Wenn sich Hunde auf der Straße „begrüßen“, sei es durch freundliches Schwanzwedeln oder durch Knurren, kommen ihre Herrchen und Frauchen manchmal auch miteinander ins Gespräch. Hunde werden auch gern bei Grundstücksbesitzern als Wachhunde gehalten. Die „Beschützer“ verteidigen gern ihr Revier, also Haus und Hof, und lassen meistens nicht mal den Briefträger auf das Grundstück. In ländlichen Gebieten werden Haustiere aus rationaleren Gründen gehalten. Mein Vater zum Beispiel, kauft im Frühjahr immer zwei Schafe. Weil meine Eltern ein großes Grundstück haben, sollen die Schafe dabei helfen über den Sommer die Wiese kurz zu halten. Im Herbst werden die Tiere dann geschlachtet. Dann steht uns frisches Schaffleisch zur Verfügung, aus eigener Herstellung. In Zeiten von Gammelfleisch, Vogelgrippe und BSE ist das ein großer Vorteil. Viele Haushalte in Dörfern halten sich Hühner. Täglich frische Eier zu haben spielt dabei eine große Rolle. Hühner sind auch in ihrer Haltung nicht teuer, weil sie viele Speisereste fressen, die in der Küche anfallen. Auch kranke Menschen profitieren von Haustieren. Das wohl bekannteste Beispiel sind Blindenhunde. Sie helfen ihren Herrchen und Frauchen sich sicher im Alltag bewegen zu können. Es gibt auch Hunde, die bei Epileptikern leben. Wenn diese Menschen einen Anfall bekommen, holen die Tiere Hilfe. Diese Fähigkeit kann Leben retten. Es kommt auch oft vor, dass Leute gar nicht planen ein Haustier zu halten. In meiner Verwandtschaft gibt es eine Familie, denen vor ein paar Jahren ein Hund zulief. Wenige Monate später nahmen sie noch eine ausgesetzte kleine Katze auf. So kamen sie, ohne es eigentlich zu wollen, zu zwei Haustieren. Sie kümmern sich bis heute liebevoll um die Tiere.
In früheren Zeiten wurden Pferde und Esel meist als Transportmittel verwendet. In ärmeren Ländern ist das heute noch so. In Nordafrika zum Beispiel, halten sich einige Familien Dromedare. Dromedare sind ursprünglich wilde Tiere. Doch schon seit dem 3. Jahrtausend vor Christi werden sie gezähmt. Heute helfen sie den Menschen in diesen Ländern, Dinge oder Personen zu transportieren. Haustiere werden auch manchmal aus religiösen Gründen gehalten. Die Hindus, oftmals Inder, halten sich Kühe. Für diese Menschen ist eine Kuh ein Heiliges Tier. Diese werden angebetet. An Schlachten, wie es bei uns üblich ist, ist dort gar nicht zu denken.

Doch ganz egal aus welchen Gründen man sich Haustiere hält, das wichtigste ist, das man sich gut um die Tiere kümmert und sie artgerecht behandelt. Das ist das mindeste was wir für sie tun können, für die vielen Sachen die sie uns schenken.










Quelle:




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