Ernst Theodor Amadeus Hoffmann Literaturbesprechung - schulnote.de 
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Titel:

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann Literaturbesprechung


  Note: 2   Klasse: 11









Arbeit: Ernst Theodor Amadeus Hoffmann (1776-1822)
Biographie:

Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann wurde am 24. Jänner 1776 in Königsberg/Ostpreußen als Sohn eines Juristen geboren. Um seiner Verehrung für Mozart Ausdruck zu geben, änderte er seinen dritten Vornamen in Amadeus. Hoffmann war vielseitig begabt und leistete als Musikkritiker, Komponist, Dirigent, Karikaturist, Maler und Jurist, vor allem aber als epischer Dichter Bedeutendes.

Seinem Vater zuliebe studierte er Jura und unterrichtete an der Universität Musik. Sein erstes Singspiel war „Die Maske". Nach Abschluß des Studiums wurde er Referendar bei der Regierung in Posen und zum Richter ernannt. Er startete eine steile Karriere, führte aber ein wüstes Leben. So ließ er einmal auf einem Ball von ihm gezeichnete Blätter verteilen, wodurch sich ein kommandierender General beleidigt fühlte und eine Beschwerde eingab. 1802 wurde Hoffmann zum Regierungsrat ernannt, aber ins polnische Plock versetzt. Im gleichen Jahr heiratete er die temperamentvolle Polin Michaeline Rohrer-Trynska, die wenig Verständnis für Hoffmanns Kunst hatte. 1813 wurde er Musikdirektor in Leipzig. Es entstand die Zauber- Oper „Undine". Er feierte große literarische Erfolge. Die viele Arbeit überanstrengte ihn und ließ ihn zum Alkohol greifen. Nach einer Rückenmarkerkrankung war er völlig gelähmt und starb am 25. Juni 1822 in Berlin, wo er auch begraben ist.
Werke:

Der goldene Topf

Die Elixiere des Teufels

Der Sandmann

Nußknacker und Mäusekönig

Die Lebensansichten des Kater Murr

In den "Lebensansichten des Katers Murr" verpackt er die Selbsterkenntnisse des Musikers Hoffmann. Die „Prinzessin Brambilla“ ist eine ironische Erzählung aus der Welt des römischen Karnevals, in dem Märchen „Meister Floh" scheint er auch das Geheimnisvolle zu ironisieren. Da er ein großartiger Erzähler von Phantastischem und Unheimlichem war, nannte man ihn auch den „Gespenster-Hoffmann". In seinen Werken gehen Traum und Wirklichkeit ineinander über.
Wesenszüge der Romantik in Hoffmanns Werken:

Die klare Welt des Denkens wird zugunsten von Dunklem, Gestaltlosem, Irrationalem und Dämonischem aufgegeben. Auf Vollendung (= Poesie der Sehnsucht) wird verzichtet. Musik sei die höchste aller Künste, weil sie Gefühl ohne Umweg über das Denken ausdrückt. Aufgabe der Dichtung: Darstellung des Unendlichen, die symbolisch im Märchen oder Mythos erfolgt. Oberstes Gesetz: Die Willkür des Dichters kann kein Gesetz über sich leiden. Der Dichter steht seinem Werk mit einer vollkommenen Freiheit gegenüber, und könne es auch wieder aufheben (romantische Ironie). Hoffmann schwärmt nicht für das Mittelalter, sondern für die Gotik. Häufiges Motiv: Darstellung des Künstlers, besonders des Musikers, der in der diesseitigen Welt scheitert, aber im Wunderland der Kunst Erlösung findet. Er läßt aus dem Alltag Wunderbares heraussteigen, das den Menschen erlöst.

Hoffmann wird zur Spätromantik gezählt. Bei ihm vollzog sich die entscheidende Wende zu einem phantastischen Realismus. Er war es auch, der neben Goethe der deutschen Dichtung Weltgeltung verschaffte (Wirkung auf E.A.Poe, N.W. Gogol, A.S.Puschkin). In seinen Erzählungen findet sich das Doppelgängermotiv ebenso wie der Einbruch des Wunderbaren in den Alltag. Mit „Das Fräulein von Scuderi“ war Hoffmann der Begründer der Kriminalgeschichte. Mit seinem Werk „Lebensansichten des Kater Murr“ führte er die romantische Ironie auf ihren Höhepunkt. Er ist der Darsteller der Alpträume, der Nachtseiten der Natur, der Vielseitigkeit seelische Vorgänge. Neben dem Grotesken steht das Abgründige der menschlichen Existenz. In der Spätromantik waren besonders die Novelle und die Erzählung beliebt. Bei Hoffmann findet man eine Vorform der Kurzgeschichte.
Das Fräulein von Scudéri (1819)
Entstehung:

Stoff: Zur Zeit Ludwig XIV wurden die Reichen oft beraubt, bestohlen oder ermordet. Als sich die Überfälle häuften, mußten Maßnahmen gesetzt werden.

Motiv: Hoffmann führte selbst ein sogenanntes Doppelleben -> Doppelgängermotiv. Er verkauft seine Bilder nur des Geldes wegen.
Form, Gattung:

Novelle: kommt aus dem Italienischen (novella) und bedeutet (kleine) Neuigkeit.
Personen:

Das Fräulein von Scudéri (Mademoiselle de Scudéri): War Dichterin von Heldenromanen am Hof Ludwig des XIV. Sie war mit dessen Mätresse und späteren Frau, der Marquise von Maintainenon, befreundet. Sie lebte von 1635-1719.

René Cardillac: Angesehener Juwelier in Paris. Ist ein künstlerisches Genie in einem grotesk häßlichen Körper.

Olivier: Gehilfe von Cardillac, junger Bursch; nicht selbstsicher, schweigsam, schlau, sympathisch; verliebt in Madelon.

Madelon: Tochter von Cardillac; unwissend, gutmütig, unschuldig; verliebt in Olivier.
Ort und Zeit:

Paris, 1680. Regierungszeit Königs Ludwig XIV (Sonnenkönig). Das Geschehen spielt im adeligen und bürgerlichen Milieu.
Inhalt:

Im Herbst 1860 klopft ein unbekannter Mann an die Tür des Fräulein von Scudéri, die durch ihre Verse bekannt ist, bedroht das Hausmädchen, dem er schließlich ein Kästchen gibt und in der Nacht verschwindet. In dieser Zeit scheint es eine Bande darauf angelegt zu haben, alle Juwelen, die es in Paris gibt, in ihren Besitz zu bringen. Der Schmuck, kaum gekauft, verschwindet bald auf unerklärliche Weise. Noch viel schlimmer aber ist es, daß jeder - vornehmlich Kavaliere auf dem Weg zur Geliebten - der es wagt, am Abend Juwelen bei sich zu tragen, beraubt oder gar ermordet wird. Ein Dolchstich ins Herz ist bei allen die Todesursache. Die Polizei ist ratlos.

Das Kammerfräulein übergibt am nächsten Morgen der Scudéri das geheimnisvolle Kästchen. Diese öffnet es und findet darin mit Juwelen besetzte Armbänder, Halsschmuck und anderes wertvolles Geschmeide. Auf einem beigelegten Zettel findet sie den Vers, den sie dem König zur Antwort gab, als er sie wegen der von ihm geforderten besonderen Schutzmaßnahmen für die Kavaliere befragte: „Ein Liebender, der die Diebe fürchtet, ist der Liebe nicht würdig.“ Die Scudéri ist entsetzt, da sie annimmt, daß der Schmuck von den Ermordeten stammt. Als sie die Juwelen der Marquise zeigt, entdeckt sie, daß alle Stücke von Rene Cardillac, dem geschicktesten Goldschmied in Paris angefertigt wurden. Cardillac gilt als uneigennütziger, offener Mensch, obwohl sein Äußeres eher Tücke und Bosheit ausstrahlt. Bekommt er einen Auftrag, so arbeitet er Tag und Nacht wie besessen daran. Das Fräulein von Scudéri händigt nun Cardillac diese Stücke aus, da sie ja aus seiner Werkstatt stammen, doch dieser will sie ihr schenken. Ungern nimmt sie dieses Geschenk an, will aber die Schmuckstücke niemals tragen.

Monate danach fährt die Scudéri in einer Kutsche, als ihr ein junger Mann einen Zettel zuwirft, in dem sie aufgefordert wird, die Juwelen an Cardillac zurückzugeben, ihr Leben hänge davon ab.

Als sie am Morgen das Kästchen zu Cardillac bringen möchte, erfährt sie, daß dieser in der Nacht ermordet wurde und man seinen Gehilfen Oliver Brusson der Tat verdächtigt. Ebenso verdächtig ist Madelone Cardillac, die Tochter des Toten und Brussons Geliebte.

Die Scudéri hat Mitleid mit dem Mädchen und nimmt es zu sich. Sie beginnt nun mit Nachforschungen und ist immer mehr von der Unschuld der beiden jungen Leute überzeugt. Dieses teilt sie auch dem König mit, doch dieser ist anderer Meinung.

Brusson will unbedingt mit Scudéri sprechen, was ihm auch bewilligt wird. Er gibt sich ihr als Sohn ihrer Pflegetochter zu erkennen, den sie, als er noch ein Kind war, sehr liebte. Er erzählt ihr, daß er Rene Cardillac eines Nachts dabei beobachtet habe, wie er einen reichen Mann überfallen und diesen ermordet habe. Oliver wußte nun, daß sein Herr der geheimnisvolle Mörder ist, blieb aber aus Liebe zu dessen Tochter bei ihm. Cardillac erzählte ihm, daß sein Haß auf die Menschen, für die er Schmuck anfertigt, auf ein Erlebnis im Mutterleib zurückzuführen sei. Seine Mutter hatte sich während der Schwangerschaft in den Brillantschmuck eines Offiziers, der in ihren Armen gestorben war, verliebt.

Oliver erkannte nun, daß sein Herr wahnsinnig sei, und fürchtete um das Leben der Scudéri. Deswegen warf er ihr auch den Zettel in die Kutsche, da er wußte, daß Cardillac erst wieder ruhen würde, wenn die Juwelen wieder in seinem Besitz sein würden. Oliver verfolgte seinen Herrn in der Nacht, als sich dieser den Schmuck von der Scudéri holen wollte. Cardillac wurde aber bei einem Kampf mit dem königlichen Offizier de Miossens tödlich verletzt. Oliver trug seinen Herrn noch nach Hause, wo dieser starb.

Die Scudéri veranlaßt nun, daß auch der König von dieser Geschichte erfährt und überzeugt ihn von der Wahrheit. Er läßt sich Madelone vorführen und ist von ihr sehr angetan. Oliver wird begnadigt. Er heiratet Madelone, und beide leben in Paris. Die Scudéri gibt die Juwelen anonym an die rechtmäßigen Besitzer zurück. Der Rest fällt der Kirche zu.
Sprache, Aufbau und Stil:

Sprache: Volkstümliche Sprache von damals (in Prosa). Stil ist sachgebunden, vermeidet Extreme wie Pathos und Ausbrüche; ist nüchtern, aber gefeilt. In diesem Text werden lange Sätze und einige französische Ausdrücke verwendet.

Aufbau: Die Handlung ist chronologisch aufgebaut, hat aber Rückblenden. In der Einleitung werden Ort, Zeit und Situation näher beschrieben. Im Hauptteil geht es um die Ermordung von Cardillac (die Spannung wird erhöht). Der Höhepunkt ist fast am ende der Handlung. Auktoriale Erzählhaltung (allwissender Erzähler).

Stil: Hoffmann verwendet viele Andeutungen und Vermutung, die zum Denken anregen. Mit Aussagesätzen geht er oft sehr sparsam um. Er paßt den Raum vollkommen an die gegebenen Umstände an. Hoffmann erzeugt eine unheimliche Stimmung durch zahlreiche Metaphern und Motive, wie z.B. die nächtliche Stille, den geheimnisvollen Menschen, die mysteriöse Gestalt. Durch diese Metaphern wird teilweise auf die menschlichen Eigenschaften hingewiesen -> Runde Charakterisierung.

Hoffmann hat „Das Fräulein von Scuderi“ sehr wahrheitsgetreu geschrieben und die historischen Gegebenheiten sehr genau geschildert.

Er stellt Cardillac nicht als Bösewicht dar, sondern als einen schizophrenen Menschen, der für sein Schicksal nicht verantwortlich ist. Er versucht für Cardillac Verständnis zu zeigen.
Aussage:

Die eigentliche Hauptfigur ist nicht die alte Dame, sondern der furchtbare Goldschmied Cardillac. In diesem ist ein rätselhafter Gegensatz gezeichnet: den fleißigen, nüchternen, ehrlichen Arbeiter, den unvergleichlichen Künstler zwingt ein unwiderstehliches Verlangen, zum Mörder und Räuber zu werden. Wohl wird dies mit der Annahme des „Versehens“ seiner Mutter realistisch begründet; eigentlich ist es aber doch symbolisch aufzufassen. Jeder Mensch, meint Hoffmann, führt eigentlich ein solches Doppelleben: grausige Leidenschaften, die ihn zu Verbrechen drängen.
Wirkung:

Dieses Buch wirkt auf die Leser sehr unterhaltend und ist lehrreich. Es ist gleichzeitig spannend und fesselnd.

Hoffmann verschaffte sich mit diesem Werk Weltgeltung. Er beeinflußte wichtige Autoren in Frankreich, Rußland und Amerika wie Balzac, Poe, Byron und viele andere. Sie verarbeiteten einen ähnlichen Stoff wie Hoffmann, indem sie bestimmte Themen herausgriffen und weiter behandelten (z.B. die Nachtseite der Natur)








Quelle:




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