Familienstruktur in Kabale und Liebe - schulnote.de 
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Titel:

Familienstruktur in Kabale und Liebe


  Note: 1   Klasse: 11









Arbeit: Familienstrukturen:

Familie Miller

Die Familie Miller besteht aus Herr Miller, dem Stadtmusikanten, seiner Tochter Louise, die Hauptfigur des Stücks und Frau Miller. Herr Miller und Louise haben ein sehr enges Verhältnis zueinander, dagegen führt er mit seiner Frau keine harmonische Ehe. So beginnt die erste Szene des Stücks mit einer Auseinandersetzung der beiden über die Tochter Louise und ihrer Liebschaft mit dem Major. Dabei wird sofort deutlich, dass beide sehr temperamentvoll sind und Frau Miller ihre niedrigere Stellung zu ihrem Mann als Frau zwar wahrnimmt, aber ihm auch widerspricht und auf die wiederholten Aufforderungen zu schweigen, weiterspricht, z.B: in der 2.Szene als Wurm auftaucht. Herr Miller zeigt keinesfalls Respekt vor seiner Frau, wie man in den ersten beiden Szenen des Stücks mehrfach bestätigt bekommt, z.B: "Schier dich zum Satan, infame Kupplerin", "Weib", "Willst du mal das Maul halten?". Frau Miller lässt sich nichts anmerken, sie ist es wahrscheinlich schon gewöhnt. Herr Miller verteidigt seine Tochter und wirft sich selbst vor, nicht genug auf sie Acht gegeben zu haben, so in der ersten Szene : "Ich war Herr im Haus. Ich hätt meine Tochter mehr koram nehmen sollen." Bei dieser Aussage wird auch seine Selbstkritik deutlich und dass er sich für seine Tochter verantwortlich fühlt. Dazu antwortet ihm seine Frau, indem sie ihm seine Schuld an der Liebschaft abnehmen will. Herr Miller liebt seine Tochter überalles und verteidigt sie, wo er nur kann. Louise erwidert die starke Liebe ihres Vaters und gibt für ihn sogar ihre Liebe auf, indem sie den Brief an den Hofmarschall schreibt, damit sie einen Prozess gegen ihren Vater verhindern kann. Als sie sich umbringen will, kommt ihr Vater und will sie davon abhalten. Er weißt von ihrer großen Liebe zu ihm und bringt sie schließlich davon ab, "Höre, Luise,wenn du noch Platz für das Gefühl eines Vaters hast- Du warst mein Alles...","Hier ist ein Messer- durchstich dein Herz, und das Vaterherz". Luise schlägt sogar vor mit ihm aus der Stadt zu verschwinden und der Vater stimmt begeistert zu, dies zeigt den starken Zusammenhalt der beiden. Herr Miller nennt Luise auch "Engel", und "mein Himmelreich".



Der Präsident und Ferdinand

Der Vater, der Präsident und Ferdinand haben noch nicht mal annähernd eine so nahe Beziehung zu einander wie Louise zu ihrem Vater. Der Präsident kennt anscheinend den Charakter seinen eigenen Sohnes nicht, denn wenn er dies täte, hätte er ihm nicht seiner kriminellen Geheimnisse aus der Vergangenheit anvertraut, denn Ferdinand ist ein Moralist. Auserdem würde er an die Liebe seines Sohnes zu Louise glauben, stattdessen meint er sein Sohn würde mit Louise nur seinen Spaß haben wollen, S.18 "Spiegelt er der Närrin solide Absichten vor?-Noch besser..". Er sieht in seinem Sohn, die Chance auf noch mehr Ruhm, Macht und Geld, indem er seinen Sohn and Lady Milford verheiratet, S. 19 "Er, weiß, Wurm, wie sehr sich mein Ansehen auf dein Einfluss der Lady stützt- wie überhaupt meine mächtigsten Springfedern in die Wallungen des Fürsten hineinspielen. Der Herzog sucht eine Partie für die Milford. Ein anderer kann sich melden- den Kauf schließen, mit der Dame das Vertrauen des Fürsten anreißen, sich ihm unentbehrlich machen - Damit nun der Fürst im Netz meiner Familie bleibe, soll mein Ferdinand die Milford heuraten". Dabei unterschätzt er Ferdinands Widerstandskraft und er scheint nicht zu wissen, dass der Erfolg am Hofe für Ferdinand keinerleih Wert hat. Auf den Befehl seines Vaters antwortet er: "Ja, ich will zu ihr- will hin- will ihr Dinge sagen, will ihr einen Spiegel vorhalten- Nichtswürdige! und wenn du auch noch dann meine Hand verlangst- Im Angesicht des versammelten Adels, des Militärs und des Volkes- Umgürte dich mit dem ganzen Stolz deines England- Ich verwerfe dich- ein deutscher Jüngling." Ferdinand hält von seinem Vater ohne hin schon nicht viel, da er von seinen Intrigen um an seine Position zu gelangen weiß, deshalb droht er ihm auch "erzähl ich der Residenz eine Geschichte, wie man Präsident wird" als es zu einem Konflikt bei den Millers kommt. Als der Präsident merkt, dass sein Erfolg am Hofe in Gefahr ist, lässt er Wurm freie Hand die Intrige auszufächten. Am Ende des Dramas, als Ferdinand stirbt, reagiert er nicht väterlich mit Trauer sondern gibt Wurm die Schuld, S. 120 "Von mir nicht, von mir nicht, Richetr der Welt, fordre diese Seelen von diesem". Kurz vor dem Tod vergibt Ferdinand seinem Vater, dies zeigt, dass er ihn trotz alledem als seinen Vater sah und ihn womöglich auch liebte.








Quelle:




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