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Titel:

Flucht nach apulien


  Note: 2   Klasse: 9









Arbeit: Lukas Hartmann


Lukas Hartmann wurde am 29.8 1944 in Bern geboren. Er studierte Germanistik, Psychologie und Musik. Anschliessend war er mit dem Aufbau einer Jugendberatungsstelle beschäftigt. Längerer Reisen führten ihn nach Südamerika, Indien und Afrika. Der Aufenthalt in Rom am Instituto Svizzero 1983/84 und die Vortragsreise in Ägypten 1990/91 waren weitere wichtige Stationen in der Laufbahn des Autors. Heute lebt Lukas Hartmann mit der SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga als freier Schriftsteller und Publizist in Spiegel bei Bern. Er schreibt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche.

Seine Werke:
Den Titel des ersten Romans „Ausbruch“ (1970), der noch unter dem Namen Hans-Rudolf Lehmann erschien, kann man als Leitwort über sein ganzes Werk setzten. Immer wieder begegnet der Leser Menschen, die an Normen scheitern und die auf der Suche nach sich selbst aussteigen.

Eine Kurzauswahl von Büchern

für Erwachsene
1980: Gebrochenes Eis ( autobiographisches Werk)
1978: Pestalozzis Berg ( sein intensivstes Werk)
2005: Die Deutsche im Dorf

für Kinder
1984: Anna annA
1994: Die wilde Sophie


Flucht nach Apulien


Zusammenfassung

Die folgende Geschichte ist eine Erfindung des Schriftstellers Lukas Hartmann. Sie ist 1987 in der Jugendzeitschrift Spick unter dem Motto „eine Geschichte die nie stattfinden darf“ erschienen. In der Einleitung schreibt Spick: „ Es geht dem Schriftsteller um die Sorge um die Natur, um die Zukunft unserer Umwelt.“

Eine der grössten Katastrophen ist eingetroffen, die ganze Schweiz ist mit radioaktiven Strahlen verseucht. Um den gefährlichen Strahlen zu entkommen, versucht der Erzähler mit seinen Eltern nach Italien zu fliehen. Natürlich sind sie nicht die Einzigen, tausende von Menschen sind auf der Flucht. Mehrere Kilometer vor dem Zoll ist die Autobahn restlos verstopft und als noch das Gerücht aufkommt, dass man die Grenze ganz geschlossen hat, beschliesst die Familie zu Fuss weiter zu fliehen.
Nachdem sie ihr halbes Vermögen für einen Strahlenmesser ausgegeben haben, bezahlen sie nun den Rest einem Schlepper, der sie bei Nacht über die Grenze bringt. Kaum in Italien angekommen, werden sie schon von wütenden Bauern verjagt, die nicht im Traum daran denken, den Ökoflüchtlingen zu helfen Der Familie gelingt es sich bis nach Milano durchzuschlagen und dort einen Platz in einem Zug nach Rom zu ergattern.
Nahe Arezzo hat die Fahrt aber ein rapides Ende. Den Flüchtenden werden die Ausweise kontrolliert. Alle ohne italienischen Pass werden auf Camions getrieben und in ein Lager gebracht, so auch der Erzähler und seine Eltern.
Im streng bewachten und mit Stacheldraht umzäumten Lager heisst es für die Flüchtlinge nun warten, warten und hoffen, dass man sie vielleicht in den Sudan oder nach Algerien spediert. Als nach Tagen immer noch nichts passiert, ausser dass die Millirems weiter zunehmen, beginnt der Erzähler mit seinem Vater Fluchtpläne zu schmieden. Dass diese schwer ausführbar sind, weiss auch der Erzähler und darum gibt er sich seinen Tagträumen hin. Er träumt von einer neuen Heimat, einem Platz an dem sie willkommen sind und doch weiss er, dass es den so schnell nicht geben wird.






Wieso ich diese Geschichte wählte

Ich habe diese Geschichte gewählt, da ihr Inhalt, obwohl vor gut 20 Jahren geschrieben, aktueller den je ist. Die zwei zentralen Themen, der Umgang mit Kernenergie und das Aufnehmen von Flüchtlingen, sind heute grundlegende Gedanken mit denen sich die Politiker in der Schweiz befassen müssen.
Erst vor kurzem ist ein verschärftes Asylgesetz in Kraft getreten, dass es Flüchtlingen noch schwerer macht, in der Schweiz Zuflucht zu finden. Wir Schweizer fühlen uns so sicher, dass wir gar nicht daran denken, dass wir selbst mal in dieser Lage und auf die Hilfe anderer angewiesen sein könnten. Diese Geschichte zeigt aber, wie schnell aus uns reichen und vielleicht auch überheblichen Schweizern, hilfesuchende Flüchtlinge werden könnten.
Das zweite wesentliche Problem, der Umgang mit Atomenergie sorgt bei unseren Parlamentariern für hitzige Diskussionen. Nicht nur die sollten sich aber darüber den Kopf zerbrechen, sondern auch der normale Bürger. Zu dem ruft die Geschichte indirekt auf.


Meine persönliche Stellungnahme

Ich finde es eine sehr gelungene Kurzgeschichte. Das Szenario einer Kernenergiekatastrophe ist zwar nicht neu und hat schon so manchen Filmen als Grundlage gedient. Diese Filme gehen aber immer stark in die Richtung „Science Fiction“ und wirken nicht besonders lebensnah. Lukas Hartmann hingegen beschreibt ohne zu übertreiben und ohne mit spektakulären Elementen aufzumischen den möglichen Schrecken einer solchen Ökokatastrophe. Trotz aller Sachlichkeit wirkt die Geschichte auf keinen Fall bieder, denn der jugendliche Erzähler beschreibt alles mit Witz und Charme. Da die Geschichte nicht irgendwo spielt, sondern hier in der vermeintlich sicheren Schweiz, wirkt sie für mich noch realer und lebensnaher. Man bekommt fast ein bisschen Angst, dass so was wirklich geschehen könnte. Ich glaube, niemand liest diese Geschichte, ohne sich nachher Gedanken über Kernkraft und Asylanten zu machen. Ich meine, genau dies war das Ziel des Autors.
Eigentlich habe ich der Geschichte nichts auszusetzen. Sie ist spannend und interessant geschrieben und zieht einen in ihren Bann.
















Quelle:




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