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Titel:

Formen im Musiktheater


  Note: 1-   Klasse: 9









Arbeit: Formen
Rezitativ
[das; italienisch]
in Oper, Oratorium und Kantate verwendeter Sprechgesang (parlando). Die mit der florentinischen Oper im 17. Jahrhundert entstandene Form des Rezitativs war zunächst der eigentliche Träger der dramatischen Handlung und trat in immer stärkeren Gegensatz zu Arie und Chorsatz. Während das Rezitativ anfänglich nur von wenigen Akkorden des Cembalos gestützt wurde (Seccorezitativ, "trockenes Rezitativ"), fanden im Anschluss an C. Monteverdi und A. Scarlatti die rein musikalischen Elemente stärkere Aufnahme und führten zur Form des Recitativo accompagnato ("begleitetes Rezitativ"), das zum Mittelpunkt der Opernreform C. W. von Glucks wurde.
Arie
[die; italienisch aria, französisch air]
Sologesang in Oper und Oratorium mit Instrumentalbegleitung, auch selbständig als Konzertarie; bei Bach (Kantaten) und Händel (Oratorien) als Da-capo-Arie in dreiteiliger Form (Schema a-b-a), später bei Mozart, Beethoven, Verdi in zweiteiliger Form mit Schlussteil (stretta), zuweilen auch in Sonaten- oder Rondoform. - Bravour- oder Koloraturarie: Arie für virtuosen Gesang

Orchester
ursprünglich der Raum für den Chor vor der Bühne des griechischen Theaters, später der Raum für die Instrumentalisten zwischen Bühne und Zuschauerraum, endlich die Gesamtheit der Instrumentalisten. - Das moderne Sinfonieorchester geht zwar in Dynamik und Technik des Orchesterspiels hauptsächlich auf das Orchester der Mannheimer Schule zurück, weist aber wichtige Entwicklungsstufen schon bei C. Monteverdi ("Orfeo" 1607), im Orchester des italienischen Hochbarocks, der französischen Orchesterdisziplin (J.-B. Lullys 24 violons du Roi) und des deutschen Collegium musicum auf. Es umfasst im Barock neben der Streichergruppe nur je 2 Flöten, Oboen und Fagotte; im klassischen Orchester kamen je 2 Hörner und Klarinetten dazu, später Trompeten und Pauken. Aus Gründen der feineren Differenzierung der Klangfarben und der Charakteristik des Ausdrucks wurden zahlreiche weitere Instrumente aufgenommen und die Streicher immer mehr verstärkt. Um 1900 schrieben einige Werke bis zu 120 Spieler vor. Die heute übliche romantische Besetzung ist etwa: 10-16 erste, 8-12 zweite Violinen, 6-8 Violen, 6-10 Violoncelli, 6-8 Kontrabässe, je dreifach besetzte Holzbläser, 4-6 Hörner, 3 Trompeten, 3 Posaunen, Basstuba, Harfe, Schlagzeug mit Pauken.
Chor

1. eine Gruppe von Laien- oder Berufssängern in sehr unterschiedlicher Größe und Besetzung; auch der von ihr ausgeführte Gesang selbst. Besetzungsmäßig unterscheidet man gemischten Chor (Sopran, Alt, Tenor, Bass), Männer-, Knaben-, Frauen und Kinderchor. Kleinere Chöre mit besonders geschulten Stimmen nennen sich häufig Kammer- oder Madrigalchor und singen in der Regel a cappella (d. h. ohne Instrumentalbegleitung). In der kulturellen Laienarbeit gehören seit dem 18. Jahrhundert die großen Oratorien- und die Kirchenchöre (beide gemischt) zu den tragenden Kräften. - 2. eine Vereinigung von Spielern gleicher oder verwandter Instrumente (z. B. Bläser-, Posaunen-, Streicherchor).

Ensemble
die Gesamtheit, das Ganze; eine Gemeinschaft von Künstlern, besonders beim Theater die Mitwirkenden einer Theater -oder Tanzaufführung.
Duett
Musikstück für 2 Singstimmen mit oder ohne Instrumentalbegleitung (Lied, Opernduett) oder für 2 Instrumente (Duo).
Ballett
[das; italienisch ballo, "Tanz"]
die klassische Form des Bühnentanzes, auch das Bühnenensemble, das diesen Tanz aufführt. Das Ballett entwickelte sich Ende des 15. Jahrhunderts aus Tanzeinlagen bei Festessen an italienischen Fürstenhöfen, die von Damen und Herren der Gesellschaft im Rahmen einer theatralischen Handlung meist allegorisch-mythologischen Inhalts mit Gesang und Dialog ausgeführt wurden









Quelle:




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